Themenschwerpunkt: Darmkrebs
Europäische Forscher verglichen das Risiko für Herz- und Gefäßkrankheiten zwischen Krebsüberlebenden und Personen, die nie an Krebs erkrankt waren. Für Darmkrebs-Patienten konnte Entwarnung gegeben werden: sie erkrankten nicht häufiger an Herz-Kreislauf-Erkrankungen als die Kontrollgruppe ohne Krebs.
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Amerikanische Forscher untersuchten und bezifferten die Lebenserwartung speziell von älteren Patienten (80 Jahre und älter) mit Darmkrebs. Sie fanden heraus, dass auch diese spezielle Patientengruppe unter Umständen von einer Operation oder einer Chemotherapie profitierte.
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Die Chemotherapie muss vorzeitig abgebrochen werden – hatte sie trotzdem einen Nutzen? Diese Frage stellten sich die Wissenschaftler in der vorliegenden Studie. Sie fanden heraus, dass schon 60 % der Oxaliplatin-Standarddosis den Krankheitsverlauf ähnlich verbessern konnte wie die geplante Standardtherapie. Diese Dosis war jedoch mindestens nötig, um die Wirkung der Chemotherapie zu gewährleisten.
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In der vorliegenden Studie untersuchten Wissenschaftler, ob Gallensteine das Risiko für Darmkrebs erhöhten. Bei Männern konnten sie keinen derartigen Zusammenhang erkennen. Bei Frauen sah das anders aus: hier schienen Gallensteine das Darmkrebs-Risiko zu erhöhen. Allerdings war dieser Zusammenhang nicht deutlich und sollte daher in weiteren Studien untersucht werden.
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Wissenschaftler verglichen den Krankheitsverlauf von älteren Darmkrebs-Patienten mit dem von jüngeren Patienten. Nach Angleichung klassischer Risikofaktoren kamen sie zu dem Schluss, dass sich ein hohes Alter alleine nicht negativ auf die Prognose der Patienten auswirkt.
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Personen, deren Eltern oder Kinder an Darmkrebs erkrankt sind, haben ein erhöhtes Risiko, ebenfalls an Darmkrebs zu erkranken. Dies gilt jedoch vor allem für jüngere Personen, wie die vorliegende Studie zeigte. Eine familiäre Vorbelastung wirkte sich bei jüngeren Personen nämlich stärker auf das Darmkrebs-Risiko aus als bei älteren Personen.
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Dass Frauen während ihrer Schwangerschaft mit der Diagnose „Darmkrebs“ konfrontiert werden, ist selten. Dennoch widmete sich ein Forscherteam genau dieser Thematik. Die Wissenschaftler berichteten von 41 betroffenen Frauen. Dabei legten sie ihr Augenmerk auf die Art der Behandlung, den Schwangerschaftsverlauf und das Überleben der Mütter.
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Forschung des Deutschen Krebsforschungszentrum zeigte, dass Krebsüberlebende von persönlichen Ressourcen profitieren, die ihnen im Umgang mit den Auswirkungen der Krebsbehandlung und der Krankheit selbst helfen. Diese wirkten sich nämlich günstig auf die Lebensqualität der Patienten aus.
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Darmkrebs bildet häufig Metastasen in der Lunge. Standardmäßig werden die Betroffenen mit einer Chemotherapie behandelt, welche zahlreiche Nebenwirkungen mit sich bringen kann. Französische Forscher fanden heraus, dass eine Chemotherapie zeitweise unterbrochen werden kann, wenn die Lungenmetastasen mit Hitze behandelt werden – mit der sogenannten Thermoablation.
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Metastasen eines Darmkrebses treten am häufigsten in der Leber und der Lunge auf, aber auch die Knochen können betroffen sein. Wissenschaftler widmeten sich in der vorliegenden Studie den Darmkrebs-Patienten, die von Knochenmetastasen betroffen waren. Hierbei stand die Prognose der Patienten im Fokus.
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Bei einem metastasierten Darmkrebs gibt es verschiedene Behandlungsmöglichkeiten. Wissenschaftler verglichen in der vorliegenden Studie die Wirksamkeit verschiedener Wirkstoffe (VEGF-Hemmer und EGFR-Hemmer) miteinander. Sie kamen zu dem Schluss, dass die Wirksamkeit der verschiedenen Wirkstoffe davon abhing, wo genau sich der Tumor im Darm befand (rechtsseitig oder linksseitig).
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Kaffee kann sich positiv auf den Krankheitsverlauf von Patienten mit fortgeschrittenem Darmkrebs auswirken. Dies zeigte eine ältere Studie. Dabei schien nur koffeinhaltiger, nicht aber entkoffeinierter Kaffee, eine schützende Wirkung zu haben.
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Ein gesunder Lebensstil ist wichtig, um bestimmten Krankheiten vorzubeugen. Doch auch bei bereits bestehender Erkrankung kann mit einer gesunden Lebensweise der Krankheitsverlauf verbessert werden. Forscher zeigten nun, dass Patienten mit fortgeschrittenem Darmkrebs einen Überlebensvorteil hatten, wenn sie körperlich aktiv waren, ein gesundes Körpergewicht behielten und viel Obst, Gemüse und Vollkorn, aber wenig rotes und verarbeitetes Fleisch aßen.
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