Themenschwerpunkt: Demenz/Alzheimer
Die multimodale Bildgebung zeigte bei Erwachsenen, die täglich weniger tranken, ein höheres Ausmaß bzw. einen schnelleren Anstieg der Amyloid-β-Ablagerung im Gehirn. Dies war das Ergebnis einer Kohortenstudie mit 287 kognitiv unauffälligen Erwachsenen.
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Wissenschaftler untersuchten den Zusammenhang zwischen Krebserkrankungen und Alzheimer. Sie stellten fest, dass Krebserkrankungen mit einem erhöhten Risiko für Alzheimer einhergingen – insbesondere bei Prostatakrebs, Darmkrebs und jüngeren Krebspatienten.
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Die MIND-Diät ist eine Ernährungsweise, die darauf abzielt, die Gehirngesundheit zu unterstützen und das Risiko für neurodegenerative Erkrankungen wie Alzheimer oder Demenz zu senken. Eine prospektive Kohortenstudie zeigte, dass Menschen, die sich konsequent an diese Ernährung hielten, langsamere altersbedingte Veränderungen der Gehirnstruktur aufwiesen.
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Bei älteren Menschen mit erhöhtem genetischem Alzheimer-Risiko steht ein höherer Fleischkonsum mit langsamerem geistigem Abbau und geringerem Demenzrisiko in Zusammenhang. Dieser Effekt trat Menschen mit den Genotypen APOE ε3/ε4 und ε4/ε4 auf, so die Ergebnisse einer aktuellen Langzeitstudie aus Schweden.
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Eine höhere Proteinzufuhr geht im Alter mit besserer körperlicher Leistungsfähigkeit und einem geringeren Sterberisiko einher. Außerdem scheint Protein ein Teil der Erklärung dafür zu sein, warum Ernährungsformen wie die mediterrane Ernährung positive Effekte auf die körperliche Funktion haben, fand eine Analyse über mehrjährige Daten von 532 älteren Teilnehmern.
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Altern muss nicht automatisch mit Einbußen unserer Fähigkeiten einhergehen, fand eine Untersuchung mit über 11 000 Teilnehmern. Vielmehr verbesserte fast die Hälfte die geistige und körperliche Fitness mit zunehmendem Alter über bis zu 12 Jahre. Ein optimistischer Blick auf das Altern ging häufiger mit Verbesserungen einher. Die Autoren vermuten, dass dem zugrunde eine größere Selbstwirksamkeit und geringerer Fatalismus liegen könnten.
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Eine randomisiert-kontrollierten Studie zu langfristigen Effekten eines kognitiven Trainings mit über 2 000 Teilnehmern fand, dass Training, das speziell auf die Verarbeitungsgeschwindigkeit abzielt, das Potenzial hat, das Risiko für Alzheimer-ähnliche Demenzerkrankung über einen Zeitraum von bis zu 20 Jahren zu senken. Die Wiederholung des Trainings nach mehreren Monaten schien dabei besonders wichtig zu sein.
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Obstruktive Schlafapnoe ging mit einem größeren Risiko für Morbus Parkinson einher. Zu diesem Ergebnis kamen Wissenschaftler bei der Analyse der Daten von mehr als 11 000 000 US-Veteranen. Eine frühzeitige CPAP-Therapie konnte das Risiko senken.
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Aktuelle Studiendaten deuten darauf hin, dass jeglicher Alkoholkonsum das Risiko für Demenz erhöht, und widerlegen somit frühere Beobachtungsstudien, die moderaten Konsum als schützend einstuften.
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Eine groß angelegte Beobachtungsstudie untersuchte, ob Kaffee – koffeinhaltig oder entkoffeiniert – und Tee das Risiko für Demenz und die geistige Leistungsfähigkeit beeinflussen. Insgesamt wurden mehr als 130 000 Erwachsene aus zwei Gesundheitsstudien über mehrere Jahrzehnte begleitet. Moderater Konsum von koffeinhaltigem Kaffee und Tee ging demnach mit geringerem Demenzrisiko sowie geringerem Verlust geistiger Leistungsfähigkeit einher.
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Ein systematischer Review mit Metaanalyse über 48 Studien fand, dass spezifische Virusinfektionen mit einem erhöhten Risiko für neurodegenerative Erkrankungen wie Alzheimer- und Parkinsonkrankheit assoziiert sind. Es wurde hingegen kein Zusammenhang zwischen Virusinfekten und ALS gesehen.
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Eine intensive Blutdrucksenkung durch nicht-ärztliche Fachkräfte ging mit einer geringeren Wahrscheinlichkeit für Demenzerkrankungen bei Menschen mit Hypertonie einher, so das Fazit einer randomisiert-kontrollierten Studie chinesischer Autoren.
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Demenzerkrankungen stellen für die Betroffenen und Ihre Familien, aber auch für das Gesundheitswesen eine enorme Herausforderung dar. Daher kommt sowohl neuen Therapieansätzen als auch bekannten Wirkstoffen, die bisher für andere Indikationen eingesetzt wurden, eine große Bedeutung zu. Eine aktuell veröffentlichte Studie untersuchte, ob GLP-1-Rezeptoragonisten und SGLT-2-Inhibitoren bei Patienten mit Diabetes das Risiko für Demenzerkrankungen senken können.
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