Themenschwerpunkt: SGLT-2-Hemmer
Bei Patienten mit Typ-2-Diabetes verbesserte die Einnahme von 5 mg oder 15 mg Ertugliflozin über 1 Jahr lang die Blutzuckereinstellung, das Gewicht und den oberen Blutdruckwert. Allerdings kam es unter Anwendung von Ertugliflozin auch häufiger zu Pilzinfektionen im Genitalbereich.
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Die kombinierte Behandlung aus Metformin und SGLT-2-Hemmern besserte die Krankheitseinstellung von Typ-2-Diabetes-Patienten. Dies zeigte eine zusammenfassende Analyse von 6 Studien.
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Die Einnahme von Ertugliflozin (gemeinsam mit Metformin) hatte nach einem halben Jahr einen günstigen Effekt auf den Langzeitblutzucker, das Gewicht und den Blutdruck von Typ-2-Diabetes-Patienten. Allerdings kam es häufiger zu Pilzinfektionen im Genitalbereich.
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Die vorliegenden Studienergebnisse zeigen gute Behandlungsergebnisse bei schlecht eingestellten Typ-2-Diabetes-Patienten mit einer Kombination aus drei Medikamenten: durch diese Form der Therapie konnte der Langzeitblutzuckerwert der Patienten wirksamer gesenkt werden als mit einer Therapie, bei der zwei Medikamente kombiniert wurden.
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Die vorliegende Analyse gibt einen Überblick darüber, inwiefern die Behandlung von Typ-2-Diabetes-Patienten mit Medikamenten aus der Gruppe der GLP-1-Rezeptor-Agonisten und SGLT-2-Hemmer wirksam und sicher für das Herz-Kreislauf-System ist.
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Empagliflozin, als alleinige oder zusätzliche Therapie, besserte die Blutzuckereinstellung, das Körpergewicht und den Blutdruck bei Patienten mit Typ-2-Diabetes, wenn es mit einem Scheinmedikament verglichen wurde. Der therapeutische Einsatz von Empagliflozin ist laut den Studienautoren damit gerechtfertigt.
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Einige Diabetesmedikamente stehen im Verdacht, die Knochengesundheit von Patienten mit Typ-2-Diabetes zu verschlechtern. Eine zusammenfassende Auswertung von 27 Studien zu SGLT-2-Hemmern zeigte: diese Medikamente scheinen sich nicht negativ auf die Knochengesundheit der Patienten auszuwirken.
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Wissenschaftler werteten 10 Studien mit Typ-2-Diabetes-Patienten aus, bei denen eine alleinige Therapie mit Insulin einer Therapie mit Insulin plus SGLT-2-Hemmern gegenübergestellt wurde. Die kombinierte Therapie aus Insulin und SGLT-2-Hemmern führte zu deutlicheren Verbesserungen zahlreicher Größen wie Blutdruck, Blutzucker und Gewicht, war allerdings auch häufiger mit Nebenwirkungen verbunden.
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SGLT-2-Hemmer werden bislang nicht bei Typ-2- Diabetes-Patienten, die eine weiter fortgeschrittene Nierenerkrankung aufweisen, eingesetzt. Ergebnisse dieser kleinen Studie stellen dies in Frage. Denn die Ergebnisse dieser Studie zeigten, dass die Behandlung mit SGLT-2-Hemmern eine weitere Abnahme der Nierenfunktion bei Patienten mit starker, schnell voranschreitender Schädigung der Niere wirksam verhindern konnte.
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SGLT-2-Hemmer waren in der vorliegenden Studie mit Vor- und Nachteilen für Patienten mit Typ-1-Diabetes verbunden. Zu den Vorteilen zählten z. B. eine bessere Blutzuckereinstellung und niedrigeres Gewicht. Nachteile waren u. a. vermehrte diabetische Ketoazidosen.
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Bei Patienten mit Typ-2-Diabetes, die mit Insulin und ggf. weiteren Medikamenten behandelt wurden und dennoch keinen guten Blutzucker aufwiesen, konnte Dapagliflozin helfen. Durch die Einnahme von Dapagliflozin besserten sich die Krankheitseinstellung und z. B. auch das Gewicht der Patienten.
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Patienten mit Typ-2-Diabetes, die mit Insulin behandelt werden und deren Blutzucker nicht zufriedenstellend gesenkt werden kann, könnten von einer Kombinationstherapie profitieren, bei der entweder Pioglitazon und Insulin oder SGLT-2-Hemmer und Insulin verabreicht werden.
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Eine fixe Kombination der beiden Wirkstoffe Empagliflozin und Linagliptin könnte sich für die Therapie von Patienten mit Typ-2-Diabetes als hilfreich erweisen, wie Professor Baptist Gallwitz, ehemaliger Präsident der Deutschen Diabetes Gesellschaft, nun in einer Fachzeitschrift erläuterte.
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