Themenschwerpunkt: Arzneimittelstudien
Das follikuläre Lymphom ist eine häufige Form von Lymphdrüsenkrebs und wird zur Gruppe der Non-Hodgkin-Lymphome gezählt. Vor allem fortgeschrittene Stadien des follikulären Lymphoms sind schwer zu behandeln. Neuentwicklungen bieten hier aber womöglich bessere Chancen.
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Das follikuläre Lymphom ist eine häufige Form von Lymphdrüsenkrebs und wird zur Gruppe der Non-Hodgkin-Lymphome gezählt. Es ist eine sehr vielschichtige Erkrankung, für die es noch keine verlässlichen genetischen Marker (Biomarker) gibt.
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Die Standardtherapie bei neu diagnostiziertem Multiplen Myelom sieht eine Chemotherapie mit den Wirkstoffen Bortezomib, Melphalan und Prednison vor. Der Antikörper-Wirkstoff Daratumumab wurde erst im Jahr 2016 in der EU zur Behandlung des Multiplen Myeloms zugelassen. [..]
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Das Multiple Myelom ist eine Form von Lymphdrüsenkrebs (malignes Lymphom) und eine nicht heilbare Erkrankung. Selbst nach intensiver Therapie kommt es zu unvermeidbaren Krankheitsrückfällen. Wie kann dann vorgegangen werden?
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Selinexor ist ein neuartiges Prüfmedikament zur Behandlung des Multiplen Myeloms, einer Form von Lymphdrüsenkrebs. Neu ist hier nicht nur der Wirkstoff, sondern auch der Wirkmechanismus. Das Mittel wurde nun auf Wirksamkeit und Verträglichkeit hin überprüft.
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Lymphdrüsenkrebs ist eine bösartige Erkrankung des bei der Abwehr von Krankheitserregern wichtigen lymphatischen Systems. Starkes Übergewicht gilt bei vielen Erkrankungen als problematisch. Auch bei Lymphdrüsenkrebs? Die deutsche RICOVER-60 Studie untersuchte dies mit 576 Patientinnen mit aggressivem B-Zell-Lymphom.
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Die herkömmliche Therapie bei chronischer lymphatischer Leukämie enthält meistens chemotherapeutische Wirkstoffe, die sehr giftig sind und leider schlecht vertragen werden. Dies ist insbesondere ein Problem, da überwiegend ältere, weniger widerstandsfähige Menschen von der Erkrankung betroffen sind. In der internationalen HELIOS-Studie konnte nun gezeigt werden, dass die Zugabe von Ibrutinib zur Krebstherapie aus Bendamustin und Rituximab das Überleben und Wohlbefinden der Patienten verbesserte.
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Thrombozytopenie ist die medizinische Bezeichnung für eine verminderte Anzahl von Blutplättchen (Thrombozyten) im Blut, die zur lebensbedrohlichen Komplikation, im schlimmsten Fall mit Gerinnungsstörungen und Blutungen werden kann. Ob Eltrombopag, ein Wirkstoff der die Bildung von Thrombozyten anregt, dabei helfen kann, wurde in der internationalen ASPIRE-Studie mit 145 erwachsenen Blutkrebs-Patienten mit schwerer Thrombozytopenie untersucht.
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Die Behandlung der akuten myeloischen Leukämie (AML), einer schweren Erkrankung der blutbildenden Zellen im Knochenmark, erfolgt in mehreren Therapieabschnitten. Wie gut die jeweilige Therapiephase wirkt und wie dies von verschiedenen Krankheitsmerkmalen abhängt, wurde nun genauer untersucht.
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Patienten mit akuter myeloischer Leukämie (AML) sind auf die Neuentwicklung wirksamer Medikamente angewiesen. Vadastuximab Talirin ist ein sogenanntes Antikörper-Wirkstoff-Konjugat und ist somit die chemische Verbindung aus einem Antikörper und einem zellwachstumshemmenden (zytostatischen) Wirkstoff. Da der Antikörper das Oberflächenmerkmal CD33, welches häufig auf Krebszellen vorkommt, erkennt, wird der zytostatische Wirkstoff, der die Erbsubstanz schädigt, gezielt zu den Krebszellen transportiert. Im Juni 2017 wurde die großangelegte, internationale CASCADE-Studie, bei der Vadastuximab Talirin in Kombination mit anderen zytostatischen Wirkstoffen (Polychemotherapie) getestet wurde, wegen Problemen mit der Patientensicherheit ausgesetzt.
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Der Wirkstoff Ibrutinib gehört zur Klasse der sogenannten Tyrosinkinase-Inhibitoren und richtet sich gegen den Eiweißstoff Bruton-Tyrosinkinase (BTK). Die Einführung von Ibrutinib hat die Behandlung der chronisch lymphatischen Leukämie (CLL) revolutioniert, da es eine dauerhafte Kontrolle der Blutkrebserkrankung gewährleisten kann. Jedoch haben Patienten mit schwerbehandelbarer und rückfälliger CLL nach Ibrutinib-Therapie eine schlechte Prognose. Venetoclax ist ein neuartiger Wirkstoff, welcher den Eiweißstoff BCL-2 (B-cell lymphoma 2) hemmt und dessen Wirksamkeit bei rückfälliger CLL bereits gezeigt wurde. In einer aktuellen Zwischenauswertung einer noch laufenden Studie haben US-Wissenschaftler die Wirksamkeit und Sicherheit von Venetoclax zur Behandlung von rückfälliger CLL untersucht.
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Lymphdrüsenkrebs ist ein umgangssprachlicher Name für bösartige Erkrankungen des lymphatischen Systems. Wissenschaftlich wird Lymphdrüsenkrebs als malignes Lymphom bezeichnet und unterscheidet das klassische Hodgkin-Lymphom und die große Gruppe der Non-Hodgkin-Lymphome. Der Wirkstoff Brentuximab Vedotin ist zur Behandlung von Patienten mit rückfälligem Hodgkin-Lymphom zugelassen, da in vorrausgegangenen Studien die Wirksamkeit und Verträglichkeit erforscht wurden. In einer aktuellen deutschen Studie wurde Brentuximab Vedotin in ein bestehendes Chemotherapie-Protokoll (eBEACOPP) zur Behandlung des Hodgkin-Lymphoms eingebaut. Ziel dabei war es, die Giftigkeit dieses Protokolls zu verringern und gleichzeitig die Wirksamkeit zu erhalten.
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In dem Artikel „Venetoclax ist wirksam bei chronischer lymphatischer Leukämie mit Rückfall“ haben wir bereits über die gute Wirkung von Venetoclax bei Patienten mit rückfälliger chronischer lymphatischer Leukämie (CLL) berichtet. Venetoclax ist ein neuartiger Wirkstoff, welcher den Eiweißstoff BCL-2 (B-cell lymphoma 2) hemmt und der bisher zur Behandlung bei rückfälliger CLL zugelassen ist.
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