Themenschwerpunkt: Longevity
Die aktuellen Leitlinien amerikanischer Fachgesellschaften beinhalten neue Empfehlung zur Ermittlung des Risikos für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und für den vorbeugenden Einsatz von Statinen. Wie sich die Umsetzung dieser Empfehlungen auf die medikamentöse Behandlung von Fettstoffwechselstörungen in der US-Bevölkerung auswirken würde, untersuchte eine amerikanische Arbeitsgruppe anhand einer repräsentativen Stichprobe.
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Personen, die sich strenger an die mediterrane Ernährungsweise hielten, hatten ein geringeres Risiko, an bestimmte Krebsarten zu erkranken und an Krebs zu sterben. Zu diesem Ergebnis kamen Wissenschaftler aus Italien in einer Metaanalyse.
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Ein systematischer Review mit Metaanalyse von 35 randomisierten Studien zeigte auf, welche evidenzbasierten Wege gesundes Altern fördern können. Wer auf Ernährung, Bewegung, geistige Aktivität, soziale Kontakte, guten Schlaf und regelmäßige Vorsorge setzt, kann demnach seine Lebenserwartung steigern, die geistige Fitness erhalten und die Lebensqualität im Alter verbessern.
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Die Einführung der HPV-Impfung ging mit einer deutlichen Verringerung der Todesfälle durch Gebärmutterhalskrebs in den entsprechenden Altersgruppen einher. Zu diesem Ergebnis kamen Wissenschaftler durch den Vergleich bevölkerungsbasierter Mortalitätsdaten mit historischen Daten aus der Zeit vor Einführung der HPV-Impfung.
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Eine Nahrungsergänzung mit Spermidin könnte bei Älteren einen möglichen Beitrag zur Unterstützung der Impfantwort leisten, fand eine randomisiert-kontrollierte Studie über 13 Wochen mit 38 Teilnehmern. Die Substanz beeinflusste Aspekte der Immunseneszenz positiv und förderte die Bildung Spike‐spezifische IgG-Antikörper. Zudem zeigten Immunseneszenz-Marker einen Zusammenhang mit mangelnder Impfantwort. Die Ergebnisse der Pilotstudie sollten nun in größeren Studien geprüft werden.
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Eine retrospektive Beobachtungsstudie mit 114 Personen fand, dass eine adäquate Vitamin-D-Versorgung, primär erreicht durch regelmäßige Nahrungsergänzung, das Risiko für eine Durchbruchsinfektion mit dem neuen Coronavirus nach der Impfung senkt. Den Vitamin-D-Spiegel im Blick und auf gesundem Niveau zu halten kann demnach auch die Impfwirksamkeit verbessern.
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Alkoholkonsum beeinflusst einem systematischen Review mit Metaanalyse zufolge die Häufigkeit von Brustkrebserkrankungen. Eine unbedenkliche Menge scheint es nicht zu geben. Weniger eindeutig ist der Zusammenhang zwischen Alkoholkonsum und der Prognose bei Brustkrebs. Die Metaanalyse fand keinen Zusammenhang zwischen Alkoholkonsum und Rückfallraten. Die Autoren halten aber weitere Studien zum Einfluss von Alkohol auf den Krankheitsverlauf für erforderlich.
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Die Reduktion der Plastikexposition bei Lebensmitteln und Körperpflege führte innerhalb von sieben Tagen zu niedrigeren Konzentrationen plastikassoziierter Chemikalien im Urin. Die Ergebnisse der kleinen randomisierten, kontrollierten Studie veröffentlichten die Wissenschaftler im Fachmagazin Nature Medicine.
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Neue Forschungsdaten zeigen, dass die anhand des Life’s Essential 8-Scores gemessene Herz-Kreislauf-Gesundheit von Frauen vom prämenopausalen bis zum postmenopausalen Lebensabschnitt kontinuierlich abnimmt. Nach Berücksichtigung des Alters wiesen Frauen in der Perimenopause die höchsten Wahrscheinlichkeiten für ungünstige Gesamtwerte sowie für schlechte Lipid- und Blutzuckerwerte auf.
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Der Konsum von Hanfprodukten über 4 Wochen beeinflusst den Fettsäuregehalt von Blutplasma und roten Blutkörperchen signifikant und kann spezifisch die Versorgung mit verschiedenen mehrfach-ungesättigten Fettsäuren verbessern, zeigte eine randomisiert-kontrollierte Studie mit 30 Teilnehmern. Im untersuchten Zeitraum konnten allerdings keine Effekte der Ernährung mit Hanfprodukten auf größere kardiometabolische Risikofaktoren festgestellt werden.
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Die Behandlung mit einem Cannabis-Extrakt (VER-01) zeigte in einer randomisiert-kontrollierten Studie mit 820 Teilnehmern Potenzial zur sicheren und wirksamen Schmerzlinderung bei chronischen Schmerzen des unteren Rückens.
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Unter standardisierten Bedingungen erreichen Modelle künstlicher Intelligenz (KI) bereits eine hohe Genauigkeit bei der Diagnose bösartiger Hauterkrankungen. Die Patientenversorgung geht aber über die reine Interpretation von Bildern hinaus: Auch seltene und atypische Erscheinungsbilder gehören zum klinischen Alltag. In diesem Setting können ärztliche Fähigkeiten, wie eine aktuelle Studie zeigt, die diagnostische Performance aktueller KI-Modelle übertreffen.
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Eine beobachtende Querschnittsstudie mit 119 älteren Erwachsenen fand, dass die Regelmäßigkeit sozialer Rhythmen eine wichtige Rolle für den Erhalt der Lebensqualität spielt und mit depressiven Symptomen assoziiert ist. Die psychische Gesundheit im Alter könnte demnach möglicherweise gezielt durch regelmäßige soziale Interaktionen unterstützt werden.
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