Longevity

Themenschwerpunkt: Longevity

Ältere Personen in England, die sich ausgeprägter mediterran ernährten, wiesen ein größeres psychologisches Wohlbefinden auf, fand eine prospektive, beobachtende Querschnittsstudie. Dieser Zusammenhang blieb auch in belastenden Zeiten, speziell in der Coronavirus-Pandemie, bestehen. Eine mediterrane Ernährung zu fördern könnte demnach eine sinnvolle Maßnahme zur Unterstützung sowohl körperlich als auch psychisch gesunden Alterns darstellen.

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Der Konsum von Hanfprodukten über 4 Wochen beeinflusst den Fettsäuregehalt von Blutplasma und roten Blutkörperchen signifikant und kann spezifisch die Versorgung mit verschiedenen mehrfach-ungesättigten Fettsäuren verbessern, zeigte eine randomisiert-kontrollierte Studie mit 30 Teilnehmern. Im untersuchten Zeitraum konnten allerdings keine Effekte der Ernährung mit Hanfprodukten auf größere kardiometabolische Risikofaktoren festgestellt werden.

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Verschiedene Indikatoren der Mundgesundheit, von der Zahnzahl über die Zungenkraft bis hin zur Kaufunktion, stehen in engem Zusammenhang mit Gebrechlichkeit im Alter, so das Fazit einer aktuellen Studie aus China. Eine gute Mundgesundheit könnte somit ein entscheidender Faktor sein, um Gebrechlichkeit vorzubeugen und die Lebensqualität älterer Menschen zu sichern.

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Stressbelastung und der Umgang damit – das sogenannte Coping – spielen eine große Rolle für die psychische Gesundheit. Für Deutschland liegen bisher kaum bevölkerungsbezogene Daten zur Stressbelastung vor, weshalb das Robert Koch-Institut eine Analyse auf Basis der Studienreihe „Gesundheit in Deutschland“ durchführte. Die Ergebnisse zeigen: Jeder 5. Deutsche ist stressbelastet. Aus der Analyse ergeben sich wichtige Ansatzpunkte für vorbeugende Maßnahmen.

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Eine globale, retrospektive Kohortenstudie mit Daten von mit 358 957 Männern in Testosterontherapie fand, dass bei jedem 3. Mann die Testosterontherapie vermutlich im Off-Label-Einsatz stattfindet, die Männer also außerhalb der medizinischen Indikation, ohne Hinweise auf Hypogonadismus, behandelt werden. Die Studienergebnisse zeigen, dass in diesen Fällen das Risiko für das Herz-Kreislaufsystem signifikant erhöht ist.

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Ausdauersport kann sich positiv auf die Gesundheit von Patientinnen mit Brustkrebs auswirken, doch Sport gelingt in manchen Erkrankungsphasen nicht und liegt auch nicht jeder Betroffenen. Auch diesen Patientinnen machen die Ergebnisse eines systematischen Reviews mit Metaanalyse Mut: Schon mit einer Stunde pro Woche sank das Risiko zu versterben. Und wenn erstmal der Anfang gemacht ist, gelingt vielleicht auch eine Steigerung.

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