Themenschwerpunkt: Longevity
Die Ergebnisse einer großen prospektiven Kohortenstudie in den USA zeigten, dass Menschen, die sich über viele Jahre regelmäßig mehr bewegten, seltener an Demenz erkrankten, weniger geistigen Abbau berichteten und bei Tests zur geistigen Leistungsfähigkeit bessere Ergebnisse erzielten.
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Einsamkeit und soziale Isolation gingen mit einer kürzeren Lebenserwartung ohne Erkrankung einher, insbesondere mit einer kürzeren Lebenserwartung ohne psychische Erkrankungen. Dies war das Ergebnis einer Analyse von 277 489 Erwachsenen aus einer prospektiven Kohortenstudie in Großbritannien.
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Ältere Personen in England, die sich ausgeprägter mediterran ernährten, wiesen ein größeres psychologisches Wohlbefinden auf, fand eine prospektive, beobachtende Querschnittsstudie. Dieser Zusammenhang blieb auch in belastenden Zeiten, speziell in der Coronavirus-Pandemie, bestehen. Eine mediterrane Ernährung zu fördern könnte demnach eine sinnvolle Maßnahme zur Unterstützung sowohl körperlich als auch psychisch gesunden Alterns darstellen.
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Die Teilnahme am Darmkrebs-Screening mittels Koloskopie war unter Viszeralmedizinern hoch. Dies zeigte eine anonyme Befragung von Viszeralmedizinern im Rahmen des Kongresses „Viszeralmedizin 2021“ in Leipzig.
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Die Einnahme von niedrig-dosierter Acetylsalicylsäure (ASS) zeigte in einer randomisiert-kontrollierten Studie keinen Nutzen für die gesunde Lebensspanne. Ältere, zu Beginn gesunde Teilnehmer profitierten auch nicht in Bezug auf Risiken für Demenz oder körperliche Einschränkungen. Jedoch erhöhte sich das Risiko für Blutungen.
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Der Konsum von Hanfprodukten über 4 Wochen beeinflusst den Fettsäuregehalt von Blutplasma und roten Blutkörperchen signifikant und kann spezifisch die Versorgung mit verschiedenen mehrfach-ungesättigten Fettsäuren verbessern, zeigte eine randomisiert-kontrollierte Studie mit 30 Teilnehmern. Im untersuchten Zeitraum konnten allerdings keine Effekte der Ernährung mit Hanfprodukten auf größere kardiometabolische Risikofaktoren festgestellt werden.
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Verschiedene Indikatoren der Mundgesundheit, von der Zahnzahl über die Zungenkraft bis hin zur Kaufunktion, stehen in engem Zusammenhang mit Gebrechlichkeit im Alter, so das Fazit einer aktuellen Studie aus China. Eine gute Mundgesundheit könnte somit ein entscheidender Faktor sein, um Gebrechlichkeit vorzubeugen und die Lebensqualität älterer Menschen zu sichern.
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Wer mit seinem Leben unzufrieden ist, sich sozial isoliert fühlt oder wenig soziale Unterstützung erhält, nutzte seltener das Angebot für ein Lungenkrebs-Screening. Zu diesem Ergebnis kamen Wissenschaftler bei der Analyse von mehr als 12 000 Erwachsenen aus den USA, die für das Lungenkrebs-Screening infrage kamen.
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Stressbelastung und der Umgang damit – das sogenannte Coping – spielen eine große Rolle für die psychische Gesundheit. Für Deutschland liegen bisher kaum bevölkerungsbezogene Daten zur Stressbelastung vor, weshalb das Robert Koch-Institut eine Analyse auf Basis der Studienreihe „Gesundheit in Deutschland“ durchführte. Die Ergebnisse zeigen: Jeder 5. Deutsche ist stressbelastet. Aus der Analyse ergeben sich wichtige Ansatzpunkte für vorbeugende Maßnahmen.
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Eine globale, retrospektive Kohortenstudie mit Daten von mit 358 957 Männern in Testosterontherapie fand, dass bei jedem 3. Mann die Testosterontherapie vermutlich im Off-Label-Einsatz stattfindet, die Männer also außerhalb der medizinischen Indikation, ohne Hinweise auf Hypogonadismus, behandelt werden. Die Studienergebnisse zeigen, dass in diesen Fällen das Risiko für das Herz-Kreislaufsystem signifikant erhöht ist.
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Ausdauersport kann sich positiv auf die Gesundheit von Patientinnen mit Brustkrebs auswirken, doch Sport gelingt in manchen Erkrankungsphasen nicht und liegt auch nicht jeder Betroffenen. Auch diesen Patientinnen machen die Ergebnisse eines systematischen Reviews mit Metaanalyse Mut: Schon mit einer Stunde pro Woche sank das Risiko zu versterben. Und wenn erstmal der Anfang gemacht ist, gelingt vielleicht auch eine Steigerung.
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Regelmäßige körperliche Aktivität stellt eine wesentliche Säule der Vorbeugung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen dar. Ob für alle Personengruppen die empfohlenen 150 Minuten pro Woche ausreichen, um eine deutliche Risikoreduktion zu erreichen, untersuchte eine Beschleunigungssensor-basierte Kohortenstudie mit Daten von 103 700 Teilnehmern.
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Zu wenig oder zu viel Schlaf, schlechte Schlafqualität und längere Nickerchen am Tag stehen mit einem erhöhten Risiko für Typ-2-Diabetes in Zusammenhang. Am günstigsten erscheint laut aktueller Studiendaten eine nächtliche Schlafdauer von 7 bis 8 h.
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