Themenschwerpunkt: Longevity
In einer aktuellen Studie aßen Teilnehmer bei unverarbeiteter Ernährung zwar größere Portionen, nahmen aber signifikant weniger Kalorien auf. Der Grund: Die Mahlzeiten waren weniger energiedicht und wiesen ein anderes Kohlenhydrat-Fett-Verhältnis auf.
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Ob auch kleine, alltagstaugliche Steigerungen der körperlichen Aktivität das Risiko zu versterben senken, ist bisher unklar. Eine aktuelle Metaanalyse untersuchte daher, wie viele Todesfälle sich durch eine Steigerung der körperlichen Aktivität um 5 oder 10 Minuten bzw. 30 Minuten weniger Zeit im Sitzen womöglich verhindern lassen könnten.
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Eine prospektive Kohortenstudie mit 5 472 Frauen fand, dass größere Muskelkraft bei älteren Frauen mit niedrigerem Sterberisiko assoziiert ist. Der Zusammenhang blieb auch bestehen, wenn körperlicher Aktivität, Gehgeschwindigkeit, durchschnittliche Sitzdauer und systemische Entzündungsprozesse berücksichtigt wurden. Demnach kann eine Messung der Muskelkraft und womöglich deren Förderung sinnvoll sein, um gesundes Altern zu unterstützen.
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Dass eine gesunde Lebensweise lebensverlängernd wirken kann, ist unbestritten. Ob sich eine Umstellung auch nach einer Krebsdiagnose lohnt, untersuchte eine bevölkerungsbasierte Studie des Deutschen Krebsforschungsinstituts. Über bis zu 12 Jahre untersuchte die Studie den Einfluss verschiedener Lebensstilfaktoren auf die Gesamtsterblichkeit von Patienten, die mindestens 5 Jahre zuvor an Brust-, Darm- oder Prostatakrebs erkrankt waren.
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Eine groß angelegte Beobachtungsstudie untersuchte, ob Kaffee – koffeinhaltig oder entkoffeiniert – und Tee das Risiko für Demenz und die geistige Leistungsfähigkeit beeinflussen. Insgesamt wurden mehr als 130 000 Erwachsene aus zwei Gesundheitsstudien über mehrere Jahrzehnte begleitet. Moderater Konsum von koffeinhaltigem Kaffee und Tee ging demnach mit geringerem Demenzrisiko sowie geringerem Verlust geistiger Leistungsfähigkeit einher.
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Körperliches Training erreichte vergleichbare Linderung depressiver Symptome gegenüber Psychotherapie oder medikamentöser Therapie. Zu diesem Ergebnis kamen Wissenschaftler in einer Metaanalyse über 69 Studien.
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Wie Kohlenhydrate den Blutzucker beeinflussen, könnte auch für das Lungenkrebsrisiko eine Rolle spielen. Eine große Langzeitstudie konnte zeigen, dass ein hoher glykämischer Index das Risiko für Lungenkrebs erhöht, während eine hohe glykämische Last mit einem geringeren Risiko für bestimmte Lungenkrebsformen assoziiert ist.
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Eine randomisiert-kontrollierten Studie zu langfristigen Effekten eines kognitiven Trainings mit über 2 000 Teilnehmern fand, dass Training, das speziell auf die Verarbeitungsgeschwindigkeit abzielt, das Potenzial hat, das Risiko für Alzheimer-ähnliche Demenzerkrankung über einen Zeitraum von bis zu 20 Jahren zu senken. Die Wiederholung des Trainings nach mehreren Monaten schien dabei besonders wichtig zu sein.
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Hafertage werden schon lange eingesetzt, um die Blutzuckerkontrolle bei Patienten mit Diabetes zu verbessern. Bei einem metabolischen Syndrom könnten intensive Hafertage, bei denen die Patienten fast ausschließlich Vollkornhafer essen und ihre Kalorienzufuhr reduzieren, zur Verbesserung der Stoffwechselwerte beitragen. Ob dies auch mit einer 6-wöchigen Ernährung mit moderatem Haferanteil gelingt und welche Rolle die Darmbakterien dabei spielen, untersuchte eine in Deutschland durchgeführte randomisierte, kontrollierte Studie.
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Welche Rolle spielt Trainingslast beim Effekt von Krafttraining? Männer trainierten Arme und Beine kontralateral mit hoher und niedriger Trainingslast bis zur willentlichen Erschöpfung. Bezüglich des Muskelwachstums gab es zwar große Unterschiede zwischen den Studienteilnehmern, nicht aber innerhalb eines Individuums. Die Wissenschaftler schlussfolgerten, dass die Höhe der Trainingslast (schwer vs. leicht) nicht der ausschlaggebende Faktor für das Muskelwachstum ist, solange bis zur willentlichen Erschöpfung trainiert wird.
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Ein 6-monatiges Smartwatch-Screening erkannte bei Risikopatienten 4-mal häufiger neu aufgetretenes Vorhofflimmern als die Standardversorgung. Hierdurch war es möglich, auch unbemerktes Vorhofflimmern ohne Symptome zu erfassen.
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Eine Metaanalyse über 42 Studien fand einen moderaten, aber konsistenten, positiven Zusammenhang zwischen Mitgefühl für andere und dem eigenen Wohlbefinden. Diese Effekte waren stärker für psychologisches, soziales und kognitives Wohlbefinden und besonders auch für den positiven Affekt.
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Der regelmäßige Konsum von kalorienarmen und kalorienfreien Süßstoffen steht laut einer Langzeitstudie in Verbindung mit einem beschleunigten Abbau der geistigen Leistungsfähigkeit, insbesondere bei jüngeren Erwachsenen.
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