Themenschwerpunkt: Prophylaxen
Fremanezumab markiert den Eiweißstoff CGRP, der bei Migräneattacken vermehrt im Blut zu finden ist, für das Immunsystem. Ob diese Methode vorbeugend gegen Migräne wirken kann, untersuchten nun Professor Silberstein, Direktor des Jefferson Kopfschmerzzentrums in Philadelphia (Pennsylvania, USA) mit Neurologen der Mayo-Klinik in Phoenix (Arizona, USA) und dem King’s College in London.
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Reagiert chronische Migräne nicht auf konventionelle Akut- oder Prophylaxe-Therapien, wird sie als therapieresistent bezeichnet. Ob Botulinumtoxin-Behandlungen hierbei sicher helfen können, war Ziel einer im norwegischen Trondheim durchgeführten Studie von Neurochirurg Dr. Bratbak und Kollegen (2017).
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Die pulsierenden Migräneschmerzen und Symptome von Lichtempfindlichkeit bis hin zu starker Übelkeit sind zum Teil wohl einer vermehrten Ausschüttung des Eiweißstoffs CGRP (calcitonin gene-related peptide) zuzuschreiben. Die Forschergruppe um Dr. Chen vom Daping Hospital im chinesischen Chongqing bewerteten nun in einer vergleichenden Übersichtsstudie die Wirksamkeit und Sicherheit von neuartigen Antikörpern gegen das CGRP in der Migränetherapie.
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Wer unter chronischer Migräne und damit den halben Monat an Kopfschmerz leidet, braucht effektive Behandlungsoptionen. Dazu gehören Akutmedikationen, beispielsweise Schmerzmittel und Triptane, aber auch Prophylaxen, die zum Teil auch bei Epilepsie eingesetzt werden.
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Erenumab, Eptinezumab, Galcanezumab und Fremanezumab sind biotechnologisch hergestellte Antikörper, die gegen Migräne wirken sollen. Diese Wirkstoffe gehen nun in die 3. Phase der klinischen Studien und gehören damit zu den vielversprechendsten Neuentwicklungen im Bereich der Migränebehandlung. Neurologe Prof. Mitsikostas von der National & Kapodistrian University in Athen, Griechenland, und Prof. Reuter vom Kopfschmerzzentrum der Charité in Berlin verglichen daher nun die Ergebnisse der Phase 2-Studien, die eine Einschätzung der Wirksamkeit und Sicherheit der Substanzen geben soll.
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