Themenschwerpunkt: Lebensstil und Ernährung
Ein möglicher Zusammenhang zwischen einer Vasektomie und einem erhöhte Prostatakrebsrisiko wird schon lange diskutiert. In einer neueren Meta-Analyse aus dem Jahr 2017 wurde zwar eine geringe Erhöhung des Prostatakrebsrisikos im Zusammenhang mit einer Vasektomie festgestellt, jedoch keine Erhöhung des Risikos von fortgeschrittenem oder aggressiverem Prostatakrebs. In dieser aktuellen Meta-Analyse wurden neue Kenntnisse aus aktuellen Studien inkludiert und eine Erhöhung des Risikos von Prostatakrebs und von fortgeschritten Prostatakrebs festgestellt.
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Wissenschaftler untersuchten in der vorliegenden Studie, ob die Aussagekraft des PSA-Wertes bei der Früherkennung von Prostatakrebs vom Raucherstatus der Männer beeinflusst wird. Sie kamen zu dem Ergebnis, dass sich der PSA-Test diesbezüglich bei Rauchern weniger eignete.
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Übergewicht kann sich negativ auf die Gesundheit auswirken – auch in Bezug auf Prostatakrebs. Patienten mit einem lokal begrenzten Prostatakrebs hatten nämlich ein höheres Risiko, dass sich nach der Operation herausstellte, dass der Krebs bereits die Prostatakapsel überschritten oder Lymphknoten befallen hatte oder dass der Krebs aggressiv ist, wenn sie einen höheren BMI hatten.
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Die Ehe kann Leben retten. So macht das jedenfalls in der vorliegenden Studie den Anschein. Männer, die sich aufgrund eines lokal begrenzten Prostatakrebses operieren ließen, hatten nämlich ein geringeres Sterberisiko, wenn sie zum Zeitpunkt der Operation verheiratet waren.
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Prostatakrebs-Patienten sollten ihren Alkoholkonsum reduzieren. Zu diesem Ergebnis kam die vorliegende Studie. Die Wissenschaftler fanden nämlich heraus, dass Patienten, die regelmäßig Alkohol tranken, ein höheres Risiko hatten, an dem Prostatakrebs zu sterben, als die Patienten, die auf Alkohol verzichteten.
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Wissenschaftler sichteten mehrere Studien, die von der sexuellen Zufriedenheit von Prostatakrebs-Patienten berichteten. Trotz der sehr unterschiedlichen Ergebnisse machte es den Anschein, dass eine psychologische Behandlung die sexuelle Zufriedenheit erfolgreicher verbessern konnte als Medikamente.
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Kaffee scheint bei Darmkrebs eine positive Wirkung zu haben. Bei Prostatakrebs ist dies jedoch nicht der Fall, wie die vorliegende Studie zeigte. Weder das Trinken von Kaffee noch das Trinken von Tee hatte Auswirkungen auf das Risiko, an Prostatakrebs zu erkranken oder an dieser Erkrankung zu sterben.
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Nach einer operativen Prostataentfernung aufgrund von Prostatakrebs trat eine Inkontinenz bei sexueller Erregung nicht selten auf. Etwa die Hälfte der Patienten waren von einer solchen betroffen. Bei den meisten besserte sich die Kontinenz jedoch im Laufe der Zeit.
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Starkes Übergewicht kann das Risiko, nach einer minimalinvasiven Prostatakrebs-Operation unter Harninkontinenz zu leiden, erhöhen. Dies war das Ergebnis der vorliegenden Studie. Allerding konnte dieser Zusammenhang nur festgestellt werden, wenn die Operation durch einen Roboter unterstützt wurde.
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Die mediterrane Ernährung konnte bei Patienten, die sich aufgrund von Prostatakrebs einer Hormontherapie unterzogen, die Fatigue und die gesundheitsbezogene Lebensqualität verbessern. Dies war das Ergebnis einer Pilotstudie.
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Ernährungs- und Lebensstilfaktoren: was hilft und was hilft nicht? Dieser Frage gingen Wissenschaftler in der vorliegenden Studie nach. Sie stellten dabei fest, dass es für viele Faktoren, die bei Prostatakrebs diskutiert werden, keine ausreichende Evidenz für dessen Wirksamkeit gab.
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Rauchen kann sich auch auf urologische Krebserkrankungen wie Prostatakrebs oder Blasenkrebs negativ auswirken. Dies war laut der vorliegenden Studie den meisten Patienten jedoch nicht bewusst. Nur wenige planten, aufgrund ihrer Krebserkrankung mit dem Rauchen aufzuhören oder zumindest ihren Zigaretten-Konsum zu reduzieren.
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Etwa die Hälfte der befragten Prostatakrebs-Patienten hatte nach eigenen Angaben schon mal von alternativen und ergänzenden Maßnahmen Gebrauch gemacht. Dies stellten Wissenschaftler in der vorliegenden Studie fest. Häufig wurden Multivitamine und Omega-3-Fettsäuren eingenommen.
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