Themenschwerpunkt: Operation
Bei Erstdiagnose und bei einem Rückfall eines Prostatakrebses kann ein bildgebendes Verfahren mit dem Radiopharmakon 68Ga-PSMA-11 helfen, das Ausmaß der Erkrankung besser einzuschätzen. Laut der vorliegenden Studie wurde daher auch bei vielen Patienten nach dieser Untersuchung die strahlentherapeutische Behandlungsstrategie geändert.
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Von einem Metabolischen Syndrom sind Personen betroffen, wenn sie mehrere Risikofaktoren wie Diabetes, Bluthochdruck, Bauchfett und erhöhte Blutfette aufweisen. Dies kann ich auch in Bezug auf Prostatakrebs negativ auswirken, wie die vorliegende Studie zeigte. Prostatakrebs-Patienten hätten nämlich ein größeres Risiko, dass sich der Krebs nach der Operation als aggressiver und weiter fortgeschritten herausstellte als angenommen, wenn sie zusätzlich unter dem Metabolischen Syndrom litten.
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Viele Patienten waren nach einer Prostatakrebs-Operation von Inkontinenz, die bei sexueller Erregung auftritt, betroffen. Zu diesem Ergebnis kam die vorliegende Studie. Zwar mieden viele Betroffene aufgrund dessen sexuelle Aktivitäten, auf das Selbstwertgefühl und das Selbstvertrauen wirkte sich diese Form von Inkontinenz jedoch nicht aus.
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Patienten, bei denen sich nach der Analyse der Gewebeprobe herausstellte, dass sie einen sehr aggressiven Prostatakrebs haben, schienen von einer intensiven Therapie zu profitieren. Weit über die Hälfte der Patienten mit einem solch aggressiven Prostatakrebs lebte laut der vorliegenden Studie auch nach fünf Jahren noch.
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Welche Behandlung ist bei einem sehr aggressiven Prostatakrebs am effektivsten? Dies untersuchten Wissenschaftler in der vorliegenden Studie. Sie kamen zu dem Schluss, dass Patienten mit einem sehr aggressiven Prostatakrebs (Gleason-Score: 9 oder 10) am meisten von einer kombinierten Strahlentherapie (externe + innere Bestrahlung), die zusammen mit einer Hormontherapie durchgeführt wurde, profitierten – im Vergleich zu einer operativen Prostataentfernung und der externen Strahlentherapie mit Hormontherapie.
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Patienten mit einem Hochrisiko-Prostatakrebs haben ein erhöhtes Risiko für einen Krankheitsrückfall nach lokaler Behandlung. Daher stellt sich dich Frage, wie wirksam eine Prostataentfernung bei diesen Patienten ist – und zwar, wenn sie minimalinvasiv durchgeführt wird. Wissenschaftler präsentierten in der vorliegenden Studie recht positive Ergebnisse.
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Patienten, die nach einer Prostatakrebs-Operation ein biochemisches Rezidiv erlitten hatten, hatten eine bessere Prognose, wenn ihr PSA-Quotient (freies PSA/Gesamt-PSA) unter 15 % lag. Dies war das Ergebnis der vorliegenden Studie.
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Bei einigen Prostatakrebs-Patienten kommt es nach der Operation zu einem Krankheitsrückfall. Unter Umständen könnte für die Betroffenen eine Strahlentherapie von Nutzen sein. Wissenschaftler untersuchten in der vorliegenden Studie, wie häufig es bei dieser zu Harninkontinenz und weiteren Nebenwirkungen kam und wie der Krankheitsverlauf der Patienten war.
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Positive Schnittränder nach der Prostatakrebs-Operation erhöhten für die Betroffenen das Risiko, an Prostatakrebs zu sterben. Dies stellten chinesische Wissenschaftler in der vorliegenden Meta-Analyse fest.
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Um die richtige Therapie bei einem Krankheitsrückfall nach Bestrahlung oder Operation der Prostata wählen zu können, ist es wichtig, zu wissen, wo die Krebszellen im Körper verblieben sind. Mit dem Radiopharmakon 68Ga-PSMA war es in der vorliegenden Studie bei den meisten Männern mit biochemischem Rezidiv möglich, die Krebszellen ausfindig zu machen.
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Patienten mit einem lokal begrenzten Prostatakrebs können davon profitieren, wenn sie sich für eine Operation statt für Abwarten und Beobachten entscheiden. Wissenschaftler fanden in der vorliegenden Langzeitstudie heraus, dass die Operation den Männern bei einem Beobachtungszeitraum von 23 Jahren knapp drei Jahre Lebenszeit schenkte.
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Mit einer Hormontherapie mit Unterbrechungen, einer intermittierenden Hormontherapie, sollen die Nebenwirkungen der Behandlung reduziert und die Wirksamkeit verlängert werden. Wie lang die erste Anwendung sein sollte, ist nicht festgelegt. In der vorliegenden Studie verglichen die Wissenschaftler eine 4-monatige mit einer 10-monatigen Anfangsphase. Bezüglich der Lebensqualität hatte die 4-monatige Anfangsphase die Nase vorn.
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Übergewicht kann sich negativ auf die Gesundheit auswirken – auch in Bezug auf Prostatakrebs. Patienten mit einem lokal begrenzten Prostatakrebs hatten nämlich ein höheres Risiko, dass sich nach der Operation herausstellte, dass der Krebs bereits die Prostatakapsel überschritten oder Lymphknoten befallen hatte oder dass der Krebs aggressiv ist, wenn sie einen höheren BMI hatten.
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