Themenschwerpunkt: Strahlentherapie
Sollte ein aggressiver Prostatakrebs, der noch auf die Prostata beschränkt ist, besser operiert oder bestrahlt werden? Dies untersuchten Wissenschaftler in der vorliegenden Studie. Sie kamen zu dem Ergebnis, dass die Patienten von einer Operation stärker profitierten.
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Ein kurzeitiger, vorübergehender PSA-Anstieg (PSA-Bounce) nach einer inneren Strahlentherapie ist bei jungen Prostatakrebs-Patienten nichts Ungewöhnliches und wirkt sich nicht auf das Rückfallrisiko aus. Zu diesen Ergebnissen kamen die Wissenschaftler in der vorliegenden Studie.
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Patienten mit wiederkehrendem, oligometastasiertem Prostatakrebs unterzogen sich einer PSMA PET-geführten Strahlentherapie. Diese Behandlungsmethode verschaffte den Patienten einige Monate biochemische Progressionsfreiheit.
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Prostatakrebs-Patienten, die nach einer Strahlentherapie von einem Rezidiv betroffen waren, unterzogen sich einer Kryochirurgie. Etwa die Hälfte der Patienten blieb für die nächsten fünf Jahre von einem biochemischen Rezidiv verschont. Die Behandlung war jedoch nicht frei von Nebenwirkungen.
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Wenn der Prostatakrebs noch auf die Prostata beschränkt ist, kommt häufig die Strahlentherapie zum Einsatz. Wissenschaftler stellten in der vorliegenden Studie fest, dass eine höhere Strahlendosis in mancher Hinsicht zu besseren Ergebnissen führt als eine geringere Strahlendosis – jedoch auch zu mehr Nebenwirkungen.
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Patienten, bei denen sich nach der Analyse der Gewebeprobe herausstellte, dass sie einen sehr aggressiven Prostatakrebs haben, schienen von einer intensiven Therapie zu profitieren. Weit über die Hälfte der Patienten mit einem solch aggressiven Prostatakrebs lebte laut der vorliegenden Studie auch nach fünf Jahren noch.
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Eine Bestrahlung des Beckens zur Behandlung von Krebs kann das Risiko für Enddarmkrebs erhöhen. Zu diesem Ergebnis kamen Wissenschaftler aus den Niederlanden in den vorliegenden Studien. Die Wissenschaftler griffen für ihre Analyse auf Daten verschiedener Studien zurück.
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Patienten mit einem lokal begrenzten Hochrisiko-Prostatakrebs könnten zusätzlich zur Bestrahlung von einer Hormontherapie profitieren. Wissenschaftler stellen bei einem Vergleich zwischen einer 18-monatigen und einer 36-monatigen Hormontherapie fest, dass sich beide Therapien im Hinblick auf das Überleben der Patienten nicht unterschieden. Die Lebensqualität der Patienten war jedoch bei der kürzeren Hormontherapie höher.
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Welche Behandlung ist bei einem sehr aggressiven Prostatakrebs am effektivsten? Dies untersuchten Wissenschaftler in der vorliegenden Studie. Sie kamen zu dem Schluss, dass Patienten mit einem sehr aggressiven Prostatakrebs (Gleason-Score: 9 oder 10) am meisten von einer kombinierten Strahlentherapie (externe + innere Bestrahlung), die zusammen mit einer Hormontherapie durchgeführt wurde, profitierten – im Vergleich zu einer operativen Prostataentfernung und der externen Strahlentherapie mit Hormontherapie.
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Bei einigen Prostatakrebs-Patienten kommt es nach der Operation zu einem Krankheitsrückfall. Unter Umständen könnte für die Betroffenen eine Strahlentherapie von Nutzen sein. Wissenschaftler untersuchten in der vorliegenden Studie, wie häufig es bei dieser zu Harninkontinenz und weiteren Nebenwirkungen kam und wie der Krankheitsverlauf der Patienten war.
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Nach einer Strahlentherapie kann es zu einem kurzzeitigen PSA-Anstieg kommen, ein sogenannter PSA-Bounce. In der vorliegenden Studie trat ein solcher PSA-Bounce nach einer Strahlentherapie (Kombination aus innerer und externer Strahlentherapie) recht häufig auf – besonders bei jüngeren Männern und bei einem weniger aggressiven Prostatakrebs. Interessanterweise hatten Patienten mit einem PSA-Bounce ein geringeres Rückfallrisiko.
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Um die richtige Therapie bei einem Krankheitsrückfall nach Bestrahlung oder Operation der Prostata wählen zu können, ist es wichtig, zu wissen, wo die Krebszellen im Körper verblieben sind. Mit dem Radiopharmakon 68Ga-PSMA war es in der vorliegenden Studie bei den meisten Männern mit biochemischem Rezidiv möglich, die Krebszellen ausfindig zu machen.
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Es gibt verschiedene Arten der Strahlentherapie. So kann bspw. die Strahlungsquelle außerhalb des Körpers liegen oder aber in die Prostata eingebracht werden. Beide Methoden können miteinander kombiniert werden. Wissenschaftler aus Schweden und England berichteten über ihre langjährige Erfahrung mit dieser kombinierten Strahlentherapie – mit recht positiven Ergebnissen.
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