Psoriasis/Schuppenflechte

Themenschwerpunkt: Psoriasis/Schuppenflechte

Typischerweise ist das Nebenwirkungsprofil der Migräne-Antikörper gegen CGRP oder seinen Rezeptor unauffällig. CGRP nimmt jedoch ein breites Spektrum an Funktionen ein. Eine Fallserie beschrieb nun 8 Patienten, die in zeitlichem Zusammenhang mit der CGRP-Antikörpertherapie neu auftretende oder sich deutlich verschlechternde inflammatorische Prozesse entwickelten. Das Potential für Immun-Nebenwirkungen, so die Autoren, erfordert besondere Aufmerksamkeit in der Migränetherapie, um Patienten die bestmögliche Therapie zukommen lassen zu können.

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Manche Untersuchungen wiesen auf ein erhöhtes Risiko bei Autoimmunerkrankungen hin, andere Studien zeigten wiederum eventuell reduzierte Risiken bei solchen Vorerkrankungen. Eine Querschnittsstudie in Großbritannien fand nun, dass Psoriasis und Neurodermitis das Risiko einer Coronavirus-Infektion, verglichen zu anderen dermatologischen Erkrankungen, nicht erhöhten und somit diese Vorerkrankungen keinen Risikofaktor darstellen.

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Die Analyse zweier Phase-3-Studien evaluierte, ob frühe Verbesserungen im PASI (Psoriasis Area Severity Index) mit dem Biologikum Tildrakizumab eine Prognose des späteren Ansprechens ermöglichten. Demnach konnten PASI-Verbesserungen schon in Woche 4 Verbesserungen in Woche 28 vorhersagen. Ein schnelles Ansprechen auf das Biologikum macht somit eine gute Wirksamkeit sehr wahrscheinlich.

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Bei Psoriasis-Arthritis kommen zu klassischen Hautsymptomen der Psoriasis Gelenkentzündungen und typische Rheuma-Symptome hinzu. Eine Querschnittsstudie untersuchte nun, wie sich PsA-Schübe auf die Lebensqualität und den Alltag Betroffener auswirken. Im PsA-Schub sind Patienten demnach stark beeinträchtigt, leiden unter einer reduzierten Lebensqualität und Behinderungen in Alltag und Arbeitsleben. Ob es zu Schüben kommt, sollte daher regelmäßig im Rahmen der Behandlung überprüft werden, um die Therapie zu optimieren.

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Unter anderem bei Psoriasis, Psoriasis-Arthritis und Spondylitis ankylosans kann die Behandlung gezielt mit IL-17-Hemmern gezielt gegen das entzündungsfördernde Interleukin 17 erfolgen. Allerdings stehen die IL-17-Hemmer auch unter Verdacht, bestehende entzündliche Darmerkrankungen verschlechtern oder gar neu triggern zu können. In einer systematischen Literaturübersicht über 105 randomisierte und 61 unkontrollierte oder rückblickende Studien zeigte sich nun eine geringe Rate entzündlicher Darmerkrankungen bei der IL-17-Hemmer-Therapie.

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Ob eine zielgerichtete Behandlung mit Biologika das Risiko für Frakturen bei Autoimmunerkrankungen wie rheumatoider Arthritis, Psoriasis oder chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen beeinflusst, nun ein systematischer Review mit Meta-Analyse über 100 Studien und über 50 000 Patienten. Demnach sank das Frakturrisiko unter Biologika bei Psoriasis und Psoriasis-Arthritis, nicht aber bei anderen untersuchten Autoimmunerkrankungen.

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