Eine beobachtende Querschnittsstudie mit 40 Teilnehmerinnen in Spanien fand, dass ein gesundes Ernährungsmuster bei Endometriose zu Schmerzlinderung und besserer Lebensqualität beitragen könnte. Größere Studien müssen diese Ergebnisse jedoch prüfen.
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Eine beobachtende Querschnittsstudie mit 34 Teilnehmerinnen mit und ohne Endometriose fand, dass längere Sportprogramme vorteilhafter zu sein scheinen als kürzere Aktivitäten. Dies betrag entzündliche Prozesse (CRP), Estradiolspiegel, Schmerzen und die Fettverteilung im Körper und schien unabhängig von der Intensität des Sports.
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Ein systematischer Review mit Metaanalyse über 8 Studien fand, dass die Behandlung von Endometriose mit Dienogest zur Linderung von Schmerzen und Verbesserung der Lebensqualität der Behandlung mit oralen Kontrazeptiva bei vergleichbarer Sicherheit überlegen ist. In Bezug auf Unterbauchschmerzen und Dyspareunie konnte jedoch kein Vorteil gegenüber oralen Kontrazeptiva festgestellt werden.
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Die Ergebnisse einer systematischen Übersichtsarbeit und Metaanalyse zeigen, dass Frauen mit polyzystischem Ovarialsyndrom ein signifikant erhöhtes Risiko für Bluthochdruck, Schlaganfall und kardiovaskuläre Erkrankungen haben. Diese Ergebnisse waren unabhängig vom Body-Mass-Index (BMI).
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Eine randomisiert-kontrollierte Studie mit 44 Frauen mit Endometriose fand, dass eine MCT-modifizierte ketogene Diät über 12 Wochen als ergänzende Behandlung einen Beitrag zur Linderung von Endometrioseschmerzen leisten kann. Allerdings wurde die Studie nicht verblindet durchgeführt – der Behandlungseffekt könnte demnach auch ein Placeboeffekt sein. Eine ketogene Ernährung sollte zudem immer in Absprache mit dem behandelnden Arzt erfolgen, um mögliche Nebenwirkungen im Blick zu behalten.
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Bei einer peritonealen Endometriose, die bei einer Laparoskopie im Rahmen einer Unfruchtbarkeitsbehandlung diagnostiziert wird, ist eine Endometriumbiopsie anzuraten, um das Vorliegen einer chronischen Endometritits zu evaluieren. Die Wissenschaftler einer Studie mit betroffenen Frauen betonen, dass dies die Wirksamkeit des weiteren therapeutischen Ansatzes deutlich verbessern könnte.
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Eine kombinierte Behandlung mit Standardtherapie und GLP-1-Rezeptoragonisten erreichte wirksamere Verbesserungen von Stoffwechsel und Hormonen bei Frauen mit PCOS als eine Standardtherapie allein. Orlistat reduzierte effektiv Androgenspiegel, fand der systematische Review mit Netzwerk-Metaanalyse über 29 randomisiert-kontrollierte Studien.
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Endometriose stellt unabhängig vom Auftreten von Endometrioma eine signifikante Beeinträchtigung durch Schmerzen und reduzierte Lebensqualität betroffener Frauen dar, zeigte eine beobachtende Querschnittsstudie mit 248 Patientinnen.
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Eine ergänzende Einnahme von Synbiotika (spezielle Bakterien und Nährstoffe für sie) kann sich positiv auf die Lebensqualität von Frauen mit dem polyzystischen Ovarialsyndrom (PCOS) auswirken, zeigte eine Placebo-kontrollierte Studie.
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Ein systematischer Review berichtete 62 Studien mit 78 Patientinnen mit Endometriose im Skelettmuskelsystem. Zu Erstvorstellungen in der Gynäkologie kam es nur bei jeder 3. Patientin. Heterogene Lokalisationen und Symptome verzögerten Diagnose und korrekte Behandlung häufig, mit Organschäden in wenigen Fällen, aber meist guter Prognose nach operativer Resektion und teils folgender Hormontherapie.
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Ein systematischer Review mit Metaanalyse über 18 Studien zeigte, dass das Verhältnis zwischen Neutrophilen und Lymphozyten im Blutbild (NLR) die Endometriose-Diagnose unterstützen könnte.
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