Beiträge von: Deutsche Gesellschaft für Nephrologie (DGfN)

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Berlin – Die Deutsche Gesellschaft für Nephrologie e. V. (DGfN) und die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) sprechen sich für ein gezieltes, systematisches Screening auf chronische Nierenkrankheit (CKD) bei Risikopatientinnen und -patienten aus. Dazu zählen insbesondere Menschen mit Diabetes mellitus, arterieller Hypertonie, kardiovaskulären Erkrankungen, Adipositas, familiärer Vorgeschichte sowie nach akutem Nierenversagen. Anlass ist der Referentenentwurf des Bundesgesundheitsministeriums (BMG) für ein GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz. Er sieht im Rahmen eines Sparpakets vor, Leistungen stärker auf ihren Nutzen zu prüfen und stellt unter anderem die Urinuntersuchung im Gesundheits-Check-up […]

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Hämodialyse verursacht pro Person rund 3,7 Tonnen CO₂ pro JahrNeue Studie zeigt: Prävention, Transplantationen und Peritonealdialyse senken Emissionen am wirksamsten Berlin – Der Klimawandel stellt auch für die Nierengesundheit eine zunehmende Herausforderung dar. Gleichzeitig arbeitet die Nephrologie daran, ihre eigene Versorgung nachhaltiger zu gestalten. Eine aktuelle Studie unter Beteiligung der Kommission „Klima, Umwelt und Niere“ der Deutschen Gesellschaft für Nephrologie e. V. (DGfN) zeigt, dass die Hämodialyse in Deutschland durchschnittlich etwa 3,7 Tonnen CO₂-Äquivalente pro behandelter Person und Jahr verursacht (1, […]

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Berlin – Die Deutsche Gesellschaft für Nephrologie e. V. (DGfN) unterstützt eine europaweite Initiative der European Kidney Health Alliance (EKHA) und weiterer Fachgesellschaften. Diese fordern die Europäische Kommission dazu auf, den zweiten EU-Aktionsplan zu Organspende und Transplantation auf den Weg zu bringen. Die Allianz drängt zudem darauf, die im Jahr 2024 verabschiedeten EU-Ratsbeschlüsse zu Organspende und Transplantation in konkrete politische Maßnahmen zu überführen. Hintergrund ist der nach wie vor signifikante Organmangel. Aus deutscher Sicht ist der Handlungsdruck besonders hoch: Rund 8200 Menschen warten derzeit […]

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Neue Forschung eröffnet Perspektiven für Bluthochdruck- und Diabetes-Therapie Berlin – Zimtsterne, Orangenöl, Fichtennadeln: Düfte begleiten die Weihnachtszeit. Weniger bekannt ist jedoch, dass auch die Niere über „Geruchsrezeptoren“ verfügt – allerdings nicht, um Aromen wahrzunehmen, sondern um zentrale Körperfunktionen zu steuern. Eine neue wissenschaftliche Übersichtsarbeit zeigt, dass sogenannte olfaktorische Rezeptoren (ORs), bislang vor allem aus der Nase bekannt, auch in der Niere aktiv sind (1). Diese Rezeptoren gehören zur Familie der G-Protein-gekoppelten Rezeptoren (GPCRs), die als besonders gut medikamentös beeinflussbar gelten. „Damit […]

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Glomerulonephritiden (GN), Entzündungen der Nierenkörperchen, sind mit etwa einem Viertel die häufigste Ursache für ein Nierenversagen und damit auch für eine lebenslange Dialyse oder Nierentransplantation. Dabei sind die zumeist immunologisch bedingten GN oft behandelbar, wenn sie rechtzeitig erkannt und mit modernen Medikamenten therapiert werden. Mittlerweile ermöglichen neue diagnostische Marker und molekulare Verfahren eine wesentlich genauere Einordnung der Krankheitsbilder – Grundlage für eine maßgeschneiderte Therapie. Die Behandlung entfernt sich zunehmend von unspezifischer Immunsuppression hin zu gezielten, pathophysiologisch fundierten Ansätzen. Unter dem […]

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Berlin – Glomerulonephritiden (GN) sind mit etwa einem Viertel die häufigste Ursache für ein Nierenversagen und somit auch für eine lebenslange Dialyse oder Nierentransplantation. Dabei sind diese meist autoimmunbedingten Nierenentzündungen oft behandelbar, wenn sie rechtzeitig erkannt und mit modernen Medikamenten therapiert werden. Um die Versorgung zu verbessern, liegt nun erstmals eine S3-Leitlinie mit strukturierten, evidenzbasierten Empfehlungen vor (1). Sie wurde unter Federführung der Deutschen Gesellschaft für Nephrologie (DGfN) gemeinsam mit weiteren Fachgesellschaften * sowie Patientenvertreterinnen und -vertretern entwickelt. Die Pressemitteilung ist […]

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3. bundesweiter Hitzeaktionstag am 4. Juni 2025 Dehydrierung kann bleibende Nierenschäden verursachen Berlin – Ein Flüssigkeitsverlust durch starkes Schwitzen kann auch bei ansonsten gesunden Personen zu bleibenden Nierenschäden führen. Besonders gefährdet, zu wenig Flüssigkeit aufzunehmen, sind Kinder, Kranke, Menschen mit geistigen Beeinträchtigungen wie Demenz, Hochbetagte sowie alle, die im Freien arbeiten oder viel Sport treiben. Das gilt ebenso für Menschen, die bewusst wenig trinken, um nachts nicht mehrfach auf die Toilette gehen zu müssen, beispielsweise bei Blasenschwäche oder vergrößerter Prostata. […]

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Longevity: Mit gesunden Nieren länger leben Die Alterung trifft alle Organe – doch kaum eines wird so wenig beachtet wie die Niere. Eine Abnahme der Nierenfunktion mit dem Altern ist grundsätzlich normal. Rund die Hälfte der über 70-Jährigen hat eine eingeschränkte Nierenfunktion – viele jedoch, ohne es zu wissen. Dazu zählt die abnehmende Fähigkeit der Nieren, schädliche Stoffe aus dem Körper zu filtern sowie wichtige Stoffwechselprozesse – wie etwa die Bildung roter Blutkörperchen – zu steuern. Auch sind sie immer […]

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Jetzt geht es los: Ab sofort nimmt das neue Forschungsnetzwerk Nephrogeriatrie die Arbeit auf. Initiiert durch die Arbeitsgruppe Nephrologie der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie (DGG) und der Kommission Altersmedizin der Deutschen Gesellschaft für Nephrologie (DGfN) versteht sich das neue Forschungsnetzwerk als eine wichtige Ergänzung bestehender Arbeitsgemeinschaften. Gemeinsam möchten die Mitglieder viele interdisziplinäre Forschungsfelder der Nephrogeriatrie angehen – dafür haben sich in Projektgruppen wie Frailty, Polymedikation, Ernährung, Peritonealdialyse sowie Epidemiologie/Nierenfunktion organisiert. Das Netzwerk steht allen interessierten Forscherinnen und Forschern offen. „Wir […]

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