Ein internationales Team unter Beteiligung von DZL-Wissenschaftlern des Forschungszentrums Borstel entwickelte und testete einen neuen Antikörper, der gegen entzündliche Erkrankungen eingesetzt werden kann. Die Ergebnisse ihrer Studie publizierte es jetzt im Fachmagazin Nature Immunology. Interleukine (IL) der IL-1-Familie spielen bei vielen Erkrankungen eine Rolle, da sie über ihr Rezeptorsystem entzündungsfördernd wirken (siehe Abbildung). Sie lösen in Immunzellen ein Signal aus, durch das Zytokine freigesetzt werden, die die Entzündung vorantreiben. Es existieren bereits Strategien, den jeweiligen Effekt einzelner Interleukine auszuschalten, um […]
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Speziell der frühe Kontakt zu einer Reihe an mikrobiellen Bestandteilen, wie deren Zellwandkomponente Lipopolysaccharid (LPS), scheint diesen schützenden Effekt zu vermitteln. Um überschießende Entzündungsreaktionen, beispielsweise über den NF-κB Signalweg zu verhindern, kann sich das Immunsystem durch Toleranzmechanismen an diese, für den menschlichen Körper meist harmlosen Stimuli anpassen. Mithilfe von vier pädiatrischen Kohorten bestehend aus zwei Querschnittsstudien aus Europa und China sowie zwei prospektive Geburtskohorten, wurden Blutproben von 250 asthmatischen und gesunden Kindern von insgesamt 2.168 Studienteilnehmern verglichen. Dabei konnte der […]
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Zu früh geborene Kinder entwickeln oft eine chronische Lungenerkrankung, die Bronchopulmonale Dysplasie. Die Erkrankung lässt sich bislang erst anhand klinischer Symptome und nur wenig differenziert diagnostizieren. DZL-Forscher am Helmholtz Zentrums München und des Klinikums der Universität München haben deshalb ein neues Protokoll entwickelt, um per Magnetresonanztomographie (MRT) Frühgeborene mit der Erkrankung zu identifizieren. Ihre Ergebnisse wurden in Thorax veröffentlicht. Rund 15 bis 30 Prozent aller Frühgeborenen mit einem Geburtsgewicht unter 1000 Gramm bzw. einem Geburtstermin vor der 32. Schwangerschaftswoche entwickeln […]
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Mit großer Besorgnis verfolgt das Deutsche Zentrum für Lungenforschung (DZL), eines der sechs Deutschen Zentren der Gesundheitsforschung, die derzeitige Diskussion zum Gesundheitsrisiko von Luftschadstoffen. Die DZL-Jahrestagung in Mannheim zum Anlass nehmend, stellt das DZL hinsichtlich seiner Position folgendes fest: 1) Der gegenwärtig intensiv diskutierte Grenzwert von 40 Mikrogramm Stickstoffdioxid je Kubikmeter Luft beruht vor allem auf epidemiologischen Studien. Zum Verständnis: Epidemiologie ist eine ausgewiesene wissenschaftliche Fachrichtung, welche als eines ihrer wesentlichen Ziele verfolgt, Langzeitrisiken von Umwelt- und Lebensstilfaktoren für die […]
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