Studie beziffert großes Potenzial zur Demenzprävention Greifswald/Boston. Rund 36 Prozent der Demenzfälle in Deutschland hängen mit Risikofaktoren zusammen, die sich grundsätzlich beeinflussen lassen. Das zeigt eine neue Studie von Forschenden des DZNE am Standort Rostock/Greifswald und der Harvard Medical School. Grundlage der Studie sind aktuelle Daten aus dem Deutschen Alterssurvey 2023 – einer bundesweiten, repräsentativen Befragung von Menschen ab 40 Jahren. Veränderbare Risikofaktoren sind Einflüsse, die sich durch einen gesunden Lebensstil, gute medizinische Versorgung oder bessere gesellschaftliche Rahmenbedingungen verringern lassen. Die internationale Lancet-Kommission nennt insgesamt 14 […]
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Forschende erfassen mikroskopische Veränderungen im Gehirn Bonn. Erinnerungen und Lernprozesse beruhen darauf, dass sich Nervenverbindungen im Gehirn verändern und infolgedessen auch die Signalübermittlung zwischen Nervenzellen. Forschende des DZNE haben einen dafür relevanten Vorgang nun erstmals am lebenden Gehirn – konkret bei Mäusen – beobachtet. Dieser Mechanismus betrifft den zellulären Taktgeber für Nervenimpulse („axonales Initialsegment“) und war bisher nur in Zellkulturen und bei Gehirnproben dokumentiert worden. Ein Team um den Bonner Neurowissenschaftler Jan Gründemann berichtet darüber im Fachjournal Nature Neuroscience gemeinsam mit Fachleuten aus der Schweiz, […]
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Navigationsexperimente könnten zu Diagnoseverfahren für die Früherkennung von Alzheimer beitragen Magdeburg, Bei Personen mit erhöhtem Risiko für eine Alzheimer-Demenz kann die Fähigkeit zur räumlichen Orientierung beeinträchtigt sein. Zu diesem Schluss kommen Forschende des DZNE anhand einer Studie mit rund 100 älteren Erwachsenen, die ihre Position innerhalb einer virtuellen Umgebung bestimmen mussten. Dabei schnitten Probanden mit „subjektiven kognitiven Beeinträchtigungen“ (SCD) – ein Risikofaktor für eine Alzheimer-Erkrankung – schlechter ab als die Mitglieder der Vergleichsgruppe. In konventionellen Tests der kognitiven Leistungsfähigkeit gab es indes […]
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Studie im Rahmen des Forschungsnetzwerks des DZNE Bonn, Das neuartige Alzheimer-Medikament „Leqembi“ ist nach Angaben des Herstellers zum 1. September in Deutschland verfügbar. Das DZNE wird dessen Anwendung in der Praxis wissenschaftlich begleiten: Grundlage dafür ist das vom DZNE etablierte Forschungsnetzwerk, das die Kooperation mit bundesweit zehn Universitätskliniken beinhaltet. Die gewonnenen Erkenntnisse sollen dazu beitragen, die Behandlung zu optimieren und Nebenwirkungen zu vermeiden. „Leqembi“ ist zur Behandlung von Alzheimer im Anfangsstadium vorgesehen und wird per Infusion verabreicht. Der darin enthaltene Wirkstoff „Lecanemab“, ein sogenannter Amyloid-Antikörper, […]
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Möglicher Ansatzpunkt für Früherkennung: erste Anzeichen bereits rund ein Jahrzehnt vor prognostiziertem Symptombeginn Ulm, Halle/Saale. Menschen mit einer erblichen Veranlagung für Alzheimer haben bereits etwa 11 Jahre vor dem erwarteten Ausbruch von Demenzsymptomen auffällige Blutwerte, die auf beschädigte Nervenzellkontakte hinweisen. Maßstab ist die Konzentration des Proteins „Beta-Synuclein“. Das berichtet ein internationales Forschungsteam unter Beteiligung des DZNE, des Universitätsklinikums Ulm sowie der Universitätsmedizin Halle im Fachjournal „Alzheimer‘s & Dementia“. Der hier untersuchte Biomarker könnte möglicherweise helfen, Neurodegeneration frühzeitig zu erkennen und somit einen […]
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Neue Erkenntnisse über Immunzellen im Zusammenhang mit Neurodegeneration
Bonn, Forschende des DZNE sowie des Universitätsklinikums Bonn (UKB) und der Universität Bonn liefern neue Belege dafür, dass die Eindämmung entzündlicher Prozesse im Gehirn ein a…
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Forschungsergebnisse unterstreichen Beteiligung des Immunsystems des Gehirns
München, Forschende des DZNE und des LMU Klinikums München präsentieren im Fachjournal Science Translational Medicine neue Erkenntnisse zu den Mechanismen von „Niemann-Pick Ty…
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Forschungsprojekt soll zu guter medizinischen Versorgung beitragen
Rostock, Eine jüngst gestartete Studie unter Federführung des DZNE geht der Frage nach, ob Patientinnen und Patienten mit „Demenz unklarer Ursache“ von einer Untersuchung des Gehirns mi…
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Untersuchung mit Daten aus Deutschland und Spanien eröffnet neue Diagnosemöglichkeiten
Bonn. Forschende des DZNE zeigen in einer Studie mit 991 Erwachsenen, dass sich die häufigsten Formen von Frontotemporaler Demenz (FTD) sowie die Nervenerkrankungen …
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DZNE koordiniert EU-geförderte Studie
Bonn, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Bonn, Berlin und Mailand wollen unter Federführung des DZNE den Ursachen neurologischer Beschwerden auf den Grund gehen, die im zeitlichen Zusammenhang einer Infek…
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Eine Blutuntersuchung soll künftig helfen, Alzheimer zu diagnostizieren – bislang sind dafür aufwendige Tests erforderlich. Mit Big-Data-Methoden und viel Handwerk suchen Forschende am DZNE nach auffälligen Mustern im Blut von Kranken.
Das Rätsel ist i…
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Forschende sehen antike Gene als mögliche Ziele für die Behandlung von Demenzerkrankungen
Genetische Überreste von Viren, die im menschlichen Erbgut natürlicherweise vorkommen, könnten für den Verlauf neurodegenerativer Erkrankungen von Bedeutung sein….
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Digitaltechnik automatisiert Beurteilung des Schweregrades
Forschende des DZNE und des Universitätsklinikums Bonn haben gemeinsam mit dem Berliner Unternehmen PeakProfiling GmbH ein computerassistiertes Verfahren entwickelt, das den Schweregrad von Spr…
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