Beiträge von: Deutsches Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE)

Beiträge: 79

Studie beziffert großes Potenzial zur Demenzprävention  Greifswald/Boston. Rund 36 Prozent der Demenzfälle in Deutschland hängen mit Risikofaktoren zusammen, die sich grundsätzlich beeinflussen lassen. Das zeigt eine neue Studie von Forschenden des DZNE am Standort Rostock/Greifswald und der Harvard Medical School. Grundlage der Studie sind aktuelle Daten aus dem Deutschen Alterssurvey 2023 – einer bundesweiten, repräsentativen Befragung von Menschen ab 40 Jahren. Veränderbare Risikofaktoren sind Einflüsse, die sich durch einen gesunden Lebensstil, gute medizinische Versorgung oder bessere gesellschaftliche Rahmenbedingungen verringern lassen. Die internationale Lancet-Kommission nennt insgesamt 14 […]

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Forschende erfassen mikroskopische Veränderungen im Gehirn Bonn. Erinnerungen und Lernprozesse beruhen darauf, dass sich Nervenverbindungen im Gehirn verändern und infolgedessen auch die Signalübermittlung zwischen Nervenzellen. Forschende des DZNE haben einen dafür relevanten Vorgang nun erstmals am lebenden Gehirn – konkret bei Mäusen – beobachtet. Dieser Mechanismus betrifft den zellulären Taktgeber für Nervenimpulse („axonales Initialsegment“) und war bisher nur in Zellkulturen und bei Gehirnproben dokumentiert worden. Ein Team um den Bonner Neurowissenschaftler Jan Gründemann berichtet darüber im Fachjournal Nature Neuroscience gemeinsam mit Fachleuten aus der Schweiz, […]

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Navigationsexperimente könnten zu Diagnoseverfahren für die Früherkennung von Alzheimer beitragen Magdeburg, Bei Personen mit erhöhtem Risiko für eine Alzheimer-Demenz kann die Fähigkeit zur räumlichen Orientierung beeinträchtigt sein. Zu diesem Schluss kommen Forschende des DZNE anhand einer Studie mit rund 100 älteren Erwachsenen, die ihre Position innerhalb einer virtuellen Umgebung bestimmen mussten. Dabei schnitten Probanden mit „subjektiven kognitiven Beeinträchtigungen“ (SCD) – ein Risikofaktor für eine Alzheimer-Erkrankung – schlechter ab als die Mitglieder der Vergleichsgruppe. In konventionellen Tests der kognitiven Leistungsfähigkeit gab es indes […]

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Studie im Rahmen des Forschungsnetzwerks des DZNE Bonn, Das neuartige Alzheimer-Medikament „Leqembi“ ist nach Angaben des Herstellers zum 1. September in Deutschland verfügbar. Das DZNE wird dessen Anwendung in der Praxis wissenschaftlich begleiten: Grundlage dafür ist das vom DZNE etablierte Forschungsnetzwerk, das die Kooperation mit bundesweit zehn Universitätskliniken beinhaltet. Die gewonnenen Erkenntnisse sollen dazu beitragen, die Behandlung zu optimieren und Nebenwirkungen zu vermeiden. „Leqembi“ ist zur Behandlung von Alzheimer im Anfangsstadium vorgesehen und wird per Infusion verabreicht. Der darin enthaltene Wirkstoff „Lecanemab“, ein sogenannter Amyloid-Antikörper, […]

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Möglicher Ansatzpunkt für Früherkennung: erste Anzeichen bereits rund ein Jahrzehnt vor prognostiziertem Symptombeginn Ulm, Halle/Saale. Menschen mit einer erblichen Veranlagung für Alzheimer haben bereits etwa 11 Jahre vor dem erwarteten Ausbruch von Demenzsymptomen auffällige Blutwerte, die auf beschädigte Nervenzellkontakte hinweisen. Maßstab ist die Konzentration des Proteins „Beta-Synuclein“. Das berichtet ein internationales Forschungsteam unter Beteiligung des DZNE, des Universitätsklinikums Ulm sowie der Universitätsmedizin Halle im Fachjournal „Alzheimer‘s & Dementia“. Der hier untersuchte Biomarker könnte möglicherweise helfen, Neurodegeneration frühzeitig zu erkennen und somit einen […]

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Eine Blutuntersuchung soll künftig helfen, Alzheimer zu diagnostizieren – bislang sind dafür aufwendige Tests erforderlich. Mit Big-Data-Methoden und viel Handwerk suchen Forschende am DZNE nach auffälligen Mustern im Blut von Kranken.
Das Rätsel ist i…

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