Beiträge von: Goethe-Universität Frankfurt am Main

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Das kleine Protein Ubiquitin kommt in den Zellen fast aller Organismen vor; wie sein Name widerspiegelt, ist es ubiquitär. Für die Ent­deckung, dass es an der zellulären Entsorgung nicht mehr benötigter und ­fehlerhafter Proteine beteiligt ist, gab es 2004 den Chemie-Nobelpreis. Zusammen mit Partnern innerhalb des Zukunfts­clusters PROXIDRUGS nutzt Ivan Đikić diese Erkenntnisse, um Zellen umzuprogrammieren, die bei neurodegenerativen Krankheiten, Infektionen oder Krebs im Zentrum stehen. Gemeinsam verfolgen Forscherinnen und Forscher das Ziel, auf diesem Weg neuartige Medikamente gegen die […]

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Was gegen Blutkrebs schon funktioniert, soll bald auch gegen andere Tumoren helfen Gentechnisch veränderte Immunzellen sind eine scharfe Waffe gegen Blut- und Lymphdrüsenkrebs. Der Zelltherapie-Schwerpunkt des Universitätsklinikum Frankfurt sucht nach Wegen, auch andere Tumoren mithilfe der körpereigenen Abwehrtruppen zur Strecke zu bringen. Dazu wird in Frankfurt erforscht, wie bösartige Zellwucherungen um sich herum ein Milieu schaffen, das das Immunsystem kaltstellt und so Zelltherapeutika inaktiviert. Um bösartig veränderte Körperzellen umzubringen, kann man sie mit tödlichen Strahlen beschießen oder mit Giftstoffen malträtieren. […]

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Frankfurter Städel Museum und Arbeitsbereich Altersmedizin der Goethe-Universität entwickeln App für Menschen mit Demenz Demenz ist bislang nicht heilbar, aber ihr Voranschreiten kann gebremst werden. Das Wohlbefinden von Menschen mit Demenz spielt dabei eine wichtige Rolle. Welche Effekte die Beschäftigung mit bildender Kunst haben kann, das erforschen Dr. Valentina Tesky und Dr. Arthur Schall vom Arbeitsbereich Altersmedizin der Goethe-Universität. Die Idee ist eigentlich bereits 2012 entstanden. Dr. Valentina Tesky und Dr. Arthur Schall nahmen an einem Alzheimer-­Kongress in Vancouver teil. […]

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Neue Therapieansätze für Krebs, neurodegenerative Leiden, Entzündungskrankheiten oder Infektionen entwickelt der Zukunftscluster PROXIDRUGS, der vom Bundesforschungsministerium (BMBF) seit 2021 gefördert wird. Aus Anlass der 2025 beginnenden zweiten Phase veranstaltete der Cluster jetzt an der Goethe-Universität einen Vortrags- und Diskussionsabend für Bürgerinnen und Bürger, um über die Forschung zu informieren. Zu Gast waren unter anderem Hessens Forschungsminister Timon Gremmels und BMBF-Referatsleiter Mitja Müller. FRANKFURT. Viele Krankheiten werden durch außer Kontrolle geratene oder fehlerhaft funktionierende Proteine verursacht. Etablierte Strategien der Wirkstoff-Forschung zielen […]

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Forschende der Goethe-Universität, der Johannes Gutenberg-Universität Mainz und der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel entdecken möglichen Weg zur Vermeidung von Proteinaggregaten – Forschungsprojekt des Zukunftsclusters PROXIDRUGS Wenn das Protein TDP-43 innerhalb der Zelle defekt ist, kann dies zu gefährlichen Verklumpungen führen, die ursächlich sind für die neurodegenerative Krankheit Amyotrophe Lateralsklerose – abgekürzt ALS. Auch bei Alzheimer-Demenz werden Nervenzellen durch TDP 43 geschädigt. Einem Forschungsteam unter Leitung der Goethe-Universität ist es nun gelungen, Verklumpungen von TDP 43 zu verhindern, indem sie das Protein […]

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Ab dem 20. Mai 2025 bietet die Krebsberatungsstelle des Universitären Centrums für Tumorerkrankungen (UCT) an der Universitätsmedizin Frankfurt mit dem Gruppenangebot ElternMUT – Miteinander gut unterstützt durch die Tumorerkrankung psychosoziale Unterstützung und Austausch für an Krebs erkrankte Mütter und Väter von minderjährigen Kindern an. In Deutschland erkranken jährlich rund eine halbe Million Menschen neu an Krebs. Schätzungen des Robert-Koch-Instituts zufolge sind darunter etwa 37.000 Eltern von minderjährigen Kindern. So sind jedes Jahr circa 50.000 Kinder und Jugendliche von der Krebserkrankung eines Elternteils […]

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Unser Blut besteht aus vielen Zelltypen, die sich über unterschiedliche Stufen aus einem Vorläufertyp entwickeln, der Blutstammzelle. Ein internationales Forschungsteam unter Leitung der Universitätsmedizin Frankfurt und der Goethe-Universität hat jetzt die Entwicklungswege von Blutzellen bei Menschen untersucht. Die Ergebnisse brachten eine Überraschung zutage: Auch Stammzellen verfügen über Oberflächenproteine, mit deren Hilfe sie die Aktivierung von Entzündungs- und Abwehrreaktionen des eigenen Körpers unterdrücken können. Der Befund ist unter anderem bedeutsam für Stammzelltransplantationen, die zum Beispiel bei der Therapie von Leukämien eingesetzt […]

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