Beiträge von: Klinikum der Universität München

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Wenn sich zwei seltene Autoimmunerkrankungen – die Immunthrombozytopenie (ITP) und das Antiphospholipidsyndrom (APS) – in einem Patienten vereinen, kann dies zu einer lebensbedrohlichen Spirale aus schweren Blutungen und Blutgerinnseln führen. Ein interdisziplinäres Team der Medizinischen Klinik und Poliklinik III am LMU Klinikum München konnte nun erstmals zeigen, dass eine neue Form der Immuntherapie mit sogenannten bispezifischen Antikörpern die zugrunde liegende Autoimmunreaktion gezielt ausschalten kann. Die Ergebnisse dieser bahnbrechenden Behandlung wurden jetzt im renommierten „New England Journal of Medicine“ veröffentlicht. Bei […]

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In Deutschland leiden etwa 250.000 Menschen an der Multiplen Sklerose. Es handelt sich um eine Autoimmunerkrankung, bei der die Körperabwehr Strukturen des Zentralen Nervensystems angreift. Die Attacken führen auch zu Veränderungen in der grauen Substanz im Gehirn – die Masse der Nervenzellkörper und Nervenzellverbindungen (Synapsen), die sozusagen unser “Rechenzentrum” bilden. Nun haben Forschende des LMU Klinikums erstmals gezeigt, dass sich mit der Positronen-Emissionstomografie der Synapsenverlust in den MS-Läsionen der Großhirnrinde abbilden lässt.

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Die Immuntherapie mit CAR-T-Zellen findet immer neue Anwendungen und wird, neben dem Einsatz in der Behandlung von Blut- und Lymphdrüsenkrebs, inzwischen auch für solide Tumore und verschiedene Autoimmunerkrankungen untersucht. Mit den zunehmenden Indikationen und Patientenzahlen rückt das Thema der Nebenwirkungen dieser innovativen Therapie noch dringlicher in den Fokus. Ein Team um Privat-Dozent Dr. Kai Rejeski von der Medizinischen Klinik III des LMU Klinikums hat im renommierten Fachblatt „Nature Medicine“ eine neue Strategie vorgeschlagen, um auch neuartigen Nebenwirkungen systematisch und schneller […]

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Patientinnen mit einem Eierstockkrebs im fortgeschrittenen Stadium werden in der Regel operiert. Nur wann und wie? Das sind zwei der großen Fragen in der gynäkologischen Onkologie. Sollten die Patientinnen zuerst mit einer Chemotherapie behandelt werden, um den Tumor zu verkleinern – und dann eine „Intervalloperation“ folgen? Oder leben die Frauen länger und besser mit einer „Primäroperation“ ohne vorgeschaltete „Chemo“? Die bisherige Datenlage brachte keine Klarheit. In der großen TRUST-Studie hat ein internationales Team um Prof. Dr. Sven Mahner vom LMU […]

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