Urolithin A kann aus Gerbstoffen von bestimmten Darmbakterien gebildet werden und den Abbau geschädigter Mitochondrien, den Kraftwerken unserer Zellen, unterstützen. Eine 4-wöchige Urolithin-A-Einnahme, zeigte eine placebokontrollierte Studie mit 50 gesunden Erwachsenen, verbesserte die Zusammensetzung und Funktion bestimmter Immunzellen (T-Zellen). Urolithin A könnte somit der altersbedingten Abnahme der Immunfunktion entgegenwirken. Eventuelle klinische Effekte müssen in weiteren Studien ermittelt werden.
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Die Analyse von über 86 000 europäischen Studienteilnehmern zeigt: Mehrsprachigkeit kann als Schutzfaktor gegen beschleunigtes Altern wirken, selbst nach Berücksichtigung zahlreicher Einflussfaktoren. Sprachenlernen könnte folglich ein bislang unterschätzter Schlüsselfaktor für gesundes Altern sein.
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Beobachtungsstudien deuten darauf hin, dass Vitamin D, Omega-3-Fettsäuren und Bewegung das biologische Altern verlangsamen können. Im Rahmen einer Post-hoc-Analyse der DO-HEALTH-Studie wurden Menschen über 3 Jahre hinweg untersucht, um diese Effekte zu evaluieren. Die Ergebnisse zeigen, dass Omega-3-Fettsäuren verschiedene epigenetische Altersmarker positiv beeinflussen kann. Eine Kombination aus Omega-3-Fettsäuren, Vitamin D und Bewegung führte zu zusätzlichen positiven Effekten. Insgesamt wurden Alterungsprozesse während eines Zeitraumes von 3 Jahren um 2,9 bis 3,8 Monate verlangsamt.
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Die Untersuchung zweier großer britischer Langzeitkohorten zeigte, dass ein im mittleren Lebensalter auftretender Hörverlust mit einem leicht erhöhten Risiko für die spätere Entwicklung einer Demenz assoziiert ist. Der Zusammenhang fällt jedoch deutlich geringer aus als in früheren Metaanalysen vermutet. Zudem war das Tragen eines Hörgeräts in dieser Analyse nicht mit einem geringeren Risiko verbunden, sondern womöglich eher ein Marker für schwerere Hörstörungen.
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Die Untersuchung zweier großer britischer Langzeitkohorten zeigte, dass ein im mittleren Lebensalter auftretender Hörverlust mit einem leicht erhöhten Risiko für die spätere Entwicklung einer Demenz assoziiert ist. Der Zusammenhang fällt jedoch deutlich geringer aus als in früheren Metaanalysen vermutet. Zudem war das Tragen eines Hörgeräts in dieser Analyse selbst nicht mit einem geringeren Risiko verbunden.
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