Beiträge von: Universität Greifswald

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Zusammenarbeit klärt Thrombose nach viralem Infekt aufDie Universitätsmedizin Greifswald identifizierte im internationalen Forschungsteam bei einem Kind in Österreich erstmals die auslösende Variante des Adenovirus als Ursache lebensbedrohlicher Blutgerinnsel. Zur Diagnose zogen die behandelnden Ärzte der Medizinischen Universität Innsbruck die Greifswalder Transfusionsmediziner hinzu. Weitere virologische Untersuchungen erfolgten gemeinsam mit Forschenden der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen. Die Erkenntnisse dieses Falles wurden nun in einer Studie im New England Journal of Medicine veröffentlicht. Ein zwölfjähriger Patient entwickelte eine Woche nach Beginn eines […]

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Greifswalder Forscher macht schwer lesbaren Genabschnitt sichtbarDer Genomforscher Dr. Florian Erger von der Universitätsmedizin Greifswald hat gemeinsam mit einem überwiegend an der Uniklinik Köln angesiedelten Forschungsteam eine neue Methode entwickelt, mit der eine bislang schwer nachweisbare Ursache erblicher Nierenerkrankungen zuverlässiger erkannt werden kann. In einer Studie mit 78 Personen bestätigte das Verfahren alle auswertbaren bekannten Fälle und ermöglichte zehn neue Diagnosen. Die Ergebnisse wurden in der Fachzeitschrift „Kidney International“ veröffentlicht. ADTKD wird die seltene erbliche Nierenerkrankung abgekürzt, deren Akronym aus […]

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Greifswalder Publikation international veröffentlichtEin bereits zugelassenes Medikament könnte einen neuen Ansatz zur Behandlung der akuten und chronischen Bauchspeicheldrüsenentzündung bieten. Forschende der Universitätsmedizin Greifswald haben im Tiermodell gezeigt, dass der Wirkstoff Anakinra die entzündungsbedingten Schäden bei einer akuten Pankreatitis verringert und bei einer chronischen Erkrankung die fortschreitende Vernarbung der Bauchspeicheldrüse verlangsamt. Das Medikament unterbricht einen Signalweg, der die ursprüngliche Schädigung des Organs mit der Immunreaktion und der späteren Vernarbung verbindet. Weil Anakinra bereits seit vielen Jahren gegen andere entzündliche Erkrankungen eingesetzt […]

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Forschungsinfrastruktur der Unimedizin Greifswald genutztEine Kooperation zwischen der Universität Zürich und der Unimedizin Greifswald entwickelte eine neue Methode, um das sogenannte „Broken-Heart-Syndrom“ bereits vor einer invasiven Herzkatheteruntersuchung mit hoher Genauigkeit zu erkennen. Die Studienleitungen erwarten dadurch eine vereinfachte Diagnose gerade in der Notfallmedizin. Die Ergebnisse wurden gerade am Europäischen Kardiologiekongress in München vorgestellt und zeitgleich im renommierten European Heart Journal veröffentlicht.Beim als „Broken-Heart-Syndrom“ bekannten Takotsubo-Syndrom kommt es zu einer plötzlich auftretenden Funktionsstörung des Herzens. Betroffen sind überwiegend Frauen nach der […]

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Ein Forschungsteam der Universitätsmedizin Greifswald hat einen bislang unbekannten Mechanismus identifiziert, der das Verständnis der akuten Bauchspeicheldrüsen-Entzündung, der sogenannten Pankreatitis, erweitert. Die Ergebnisse der Studie wurden im internationalen Fachmagazin Molecular Biomedicine publiziert. Greifswalder Publikation im internationalen Magazin Molecular Biomedicine veröffentlicht Im Mittelpunkt der von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten Untersuchung stand das Protein CLN8, welches für den Transport bestimmter Enzyme innerhalb der Zelle verantwortlich ist. So transportiert es das Enzym Cathepsin B, das letztlich in den Lysosomen landet, dem „Magen der […]

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Warum bilden sich in unserem Blut normalerweise keine gefährlichen Gerinnsel? Doch was passiert, wenn dieser Schutzmechanismus versagt? Ein internationales Forschungsteam unter Beteiligung der Universität Greifswald ist der Antwort auf diese zentrale medizinische Frage einen großen Schritt nähergekommen. Die Ergebnisse wurden kürzlich im Fachjournal Journal of Thrombosis and Haemostasis veröffentlicht. Die Wissenschaftler*innen aus Greifswald und der KU Leuven (Belgien) haben erstmals im Detail entschlüsselt, wie ein wichtiges Enzym im Blut – ADAMTS13 – strukturell reguliert wird. Dieses Enzym wirkt wie eine […]

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Wichtige Erkenntnis für individualisierte KrebstherapieDas sogenannte Philadelphia-Chromosom ist ein typisches Erkennungsmerkmal für verschiedene Formen von Leukämie. Forscher der Universität und Universitätsmedizin Greifswald konstruierten den Genfehler in kultivierten menschlichen Leukämie-Zellen und entdeckten, dass er auch ein körpereigenes Eiweiß blockiert, das normalerweise die Wirkung von Krebsmedikamenten abwehrt. Dadurch werden Krebszellen empfindlicher für bestimmte Medikamente. Die Ergebnisse wurden in Experimental Hematology & Oncology veröffentlicht. Das Philadelphia-Chromosom ist eine der am ausführlichsten untersuchten genetischen Veränderungen, deren molekulare Effekte aber oft noch unklar sind. Es […]

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Jahrzehntelange Forschung bringt Fortschritt in der radiologischen Früherkennung Prof. Mark Wielpütz von der Universitätsmedizin Greifswald entwickelte zusammen mit der Medizinischen Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg eine Künstliche Intelligenz, um den Gesundheitszustand der Lunge automatisiert mittels Röntgenaufnahmen bei Mukoviszidose-Erkrankten zu erkennen. Die KI wurde mit einer umfassenden Datenbank aus Aufnahmen einer Magnetresonanztomographie (MRT) trainiert und liefert genaue Analysen bei Röntgenbildern. Prof. Wielpütz veröffentlichte die Ergebnisse im internationalen Journal The American Journal of Respiratory and Critical Care Medicine. Die Idee entsprang einer […]

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Greifswalder Revolution in der NotfallmedizinEin Greifswalder Forschungsteam hat ein universell einsetzbares Blutplasma für alle Blutgruppen entwickelt. Perspektivisch werden dadurch Engpässe in der Versorgung mit Blutplasma vermieden, was gerade in der Notfallversorgung von Patienten klare Vorteile bringt. Das Paul-Ehrlich-Institut als Bundesoberbehörde für Arzneimittel hat das Verfahren nun zugelassen. Bisher gab es weltweit nur ein weiteres Verfahren dieser Art. Der Unterschied: Die Greifswalder Variante ist schneller und günstiger. Plasmatransfusionen gehören zu den Basisbehandlungen bei Patienten mit hohem Blutverlust. Die Transfusionen müssen jedoch […]

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Gestörte Blutstillung, große blaue Flecken ohne erkennbaren Grund seit dem Kindesalter: Hierfür kann eine angeborene Thrombozytenstörung verantwortlich sein. Mehr als 70 dieser erblichen Erkrankungen sind bekannt – aber sie sind schwer zu diagnostizieren. Betroffene Patienten haben oft einen Jahrelangen Leidensweg hinter sich, bevor die richtige Diagnose gestellt wird. Seltene Erkrankungen mit einem Tropfen Blut erkennen Greifswalder Forscher haben jetzt eine vielversprechende Methode am Mikroskop entwickelt, bei der bereits Neugeborene mit nur einem Tropfen Blut getestet werden können. Um die Methode […]

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Greifswalder Publikation im internationalen Magazin Advanced Science veröffentlicht In Mecklenburg-Vorpommern tritt eine akute Bauchspeicheldrüsenentzündung (Pankreatitis) überdurchschnittlich oft auf. Die Grundlagenforschung an der Universitätsmedizin Greifswald untersucht den Krankheitsverlauf, um langfristig gezieltere Therapieansätze entwickeln zu können. Ein hiesiges Forschungsprojekt befasste sich mit der Antwort des Immmunsystems bei einer akuten Entzündung, die sich bei einer Pankreatitis komplexer als bisher angenommen herausstellte. Die neuen Erkenntnisse können zu einer gezielteren Entwicklung von Medikamenten beitragen. Die Ergebnisse wurden in der internationalen wissenschaftlichen Zeitschrift Advanced Science veröffentlicht. […]

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Entdeckung kann Impfstoffe in Zukunft noch sicherer machenEin Greifswalder Forschungsteam hat zusammen mit internationalen Partner*innen aus Australien und Kanada herausgefunden, wie vermieden werden kann, dass eine Verkettung seltener Umstände sogenannte Hirnvenenthrombosen nach einer COVID-19-Impfung auslöst. Durch die Entdeckung können Impfstoffe in Zukunft noch sicherer gemacht werden. Die Studie wurde nun in der Fachzeitschrift New England Journal of Medicine veröffentlicht. Bereits auf dem Höhepunkt der Corona-Pandemie 2021 erhielt das Greifswalder Forschungsteam um Prof. Andreas Greinacher weltweite Aufmerksamkeit, als sie die Ursache […]

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Greifswalder Publikation in der Fachzeitschrift Annals of the Rheumatic Diseases Bisher war bekannt, dass ein gestörter Recyclingprozess von Eiweißen in einer Zelle selbstentzündliche Erkrankungen und neurologische Symptome verursachen kann. Oftmals sind diese selbstentzündlichen, sogenannten autoinflammatorischen Krankheiten auf vererbte Varianten von Genen zurückzuführen. Diese Veränderungen stören den Prozess im Recyclingcontainer einer Zelle, dem sogenannten Proteasom. Ein internationales Forscherteam unter der Leitung von Prof. Dr. Elke Krüger von der Universitätsmedizin Greifswald und dem National Institute of Health aus den USA untersuchte eine […]

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