Beiträge von: Universitätsklinikum Heidelberg

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Neue Studie zeigt Nutzen in allen Phasen der Demenz Neue Erkenntnisse weisen darauf hin, dass eine Gürtelrose-Impfung nicht nur das Risiko für kognitive Beeinträchtigungen und Demenz senken, sondern auch den Krankheitsverlauf bei bereits erkrankten Patientinnen und Patienten positiv beeinflussen könnte. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Medizinischen Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg, der Universität Mainz, des SAFE Leibniz Institut Frankfurt, der Universität Cardiff, der Stanford Universität, USA, sowie der gemeinnützigen Forschungsorganisation Chan Zuckerberg Biohub San Francisco, USA, haben die Ergebnisse in der […]

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Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Medizinischen Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg, des Deutschen Krebsforschungszentrums und des Nationalen Centrums für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg haben gezeigt, dass die molekulare Klassifizierung von Hirntumoren durch Künstliche Intelligenz wesentlich durch das Mikromilieu im Tumor – insbesondere die eingewanderten Immunzellen – beeinflusst werden kann. Die klassische Gewebebeurteilung durch Anfärbung bestimmter Immunzellmarker gibt daher eine schnelle und präzise Vorschau auf den Tumorgrad. Die Ergebnisse sind aktuell im Fachjournal „Nature Genetics“ erschienen. Hirntumoren werden zunehmend anhand molekularer Marker charakterisiert […]

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Zärtlichkeit kann buchstäblich unter die Haut gehen: Eine internationale Forschungsgruppe unter Federführung der Medizinischen Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg und des Universitätsklinikums Heidelberg hat herausgefunden, dass kleine Hautwunden bei Paaren deutlich schneller heilen, wenn sie im Alltag besonders zugewandt miteinander umgehen und zusätzlich das Hormon Oxytocin erhalten. Gleichzeitig hatten sie geringere Stresswerte. Die Studie ist im Fachjournal „JAMA Psychiatry“ erschienen. Enge soziale Beziehungen gelten seit Langem als gesundheitsfördernd. Doch wie genau wirken sie sich körperlich aus? Ein Forschungsteam untersuchte dafür […]

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Das Universitätsklinikum Heidelberg (UKHD) hat als erste akademische Einrichtung in Deutschland vom Paul-Ehrlich-Institut (PEI) eine Krankenhausausnahme-Genehmigung für die Herstellung und Anwendung eines neuartigen Zellprodukts zur Behandlung von Blutkrebs erhalten. Bei dem Medikament „Heidagen-lecleucel“ handelt es sich um veränderte, patienteneigene Immunzellen, sogenannte chimäre Antigen-Rezeptor (CAR)-T-Zellen. Sie kommen bei chronischer lymphatischer Leukämie (CLL) zum Einsatz, wenn andere Therapien ausgeschöpft sind. Erste Patientinnen und Patienten werden ab 2026 behandelt. Eine Krankenhausausnahme-Genehmigung des PEI erlaubt die Behandlung von Patientinnen und Patienten im jeweiligen Krankenhaus […]

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Eine andauernde Entzündung der Nasennebenhöhlen, chronische Rhinosinusitis, ist eine häufige Begleiterkrankung bei Mukoviszidose und beeinträchtigt die Lebensqualität erheblich. Die Arbeitsgruppe um Dr. sc. hum. Niclas Hagen, Institut für Medizinische Informatik der Medizinischen Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg und des Universitätsklinikums Heidelberg, entwickelt derzeit ein Verfahren, das mithilfe von KI zu einer automatisierten und objektiven Bewertung von Anomalien der Nasennebenhöhlen beitragen soll. Die Entwicklungen erfolgen in enger Zusammenarbeit mit Ärztinnen und Ärzten am Universitätsklinikum Heidelberg und der Universitätsmedizin Greifswald. – Pressemitteilung […]

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Neue Regel des Ausschusses für Mutterschutz des Bundesfamilienministeriums ermöglicht diese Premiere am Universitätsklinikum Heidelberg An der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Transplantationschirurgie des Universitätsklinikums Heidelberg (UKHD) konnte eine schwangere Chirurgin erstmals Operationen durchführen, bei der Narkosegase eingesetzt werden. Möglich ist das durch eine neue Regel zum Umgang mit Narkosegasen für Schwangere des Ausschusses für Mutterschutz und das große Engagement des Betriebsärztlichen Dienstes am UKHD. Damit erweitern sich die Möglichkeiten für schwangere Ärztinnen in chirurgischer Weiterbildung erheblich. Dr. Nerma Crnovrsanin, Ärztin in […]

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Ein Schlüsselfaktor für den Erfolg einer Organtransplantation ist der Zustand des gespendeten Organs zum Zeitpunkt der Implantation. Die Konservierung des Organs vor der Transplantation durch die Maschinenperfusion spielt dabei eine entscheidende Rolle. Am Universitätsklinikum Heidelberg (UKHD) wurde dieses Verfahren nun besonders effizient umgesetzt: Im Rahmen einer kombinierten Leber- und Nierentransplantation erfolgte die Perfusion beider Organe für einen Empfänger parallel, mit nur einer Maschine. Ein Vorgehen, das es erlaubte, selbst unter besonders komplexen Anforderungen, die gleichzeitige Erhaltung beider Organe unter weniger […]

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Während der Corona-Pandemie brach die Zahl der Arztbesuche in Europa dramatisch ein – besonders bei älteren Menschen und chronisch Kranken. Eine Studie des Heidelberg Institute of Global Health der Medizinischen Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg zeigt: Die Versorgung hat sich zwar in fast allen Ländern wieder erholt, doch gerade die genannten Risikogruppen brauchen weiterhin besondere Aufmerksamkeit. Die Studie erschien jüngst in der Fachzeitschrift „The Lancet Regional Health – Europe“. Eine europaweite Studie unter Leitung des Heidelberg Institute of Global Health (HIGH) […]

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Eine jetzt im Fachjournal Nature Medicine veröffentlichte klinische Phase-3-Studie untersucht den Nutzen von Cannabisextrakt bei chronischen Schmerzen im unteren Rückenbereich. In der Studie mit über 800 Teilnehmenden, an der auch Forschende der Medizinischen Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg mitgewirkt haben, konnten die Schmerzen signifikant reduziert werden, ohne dass schwerwiegende Nebenwirkungen beobachtet wurden. Chronische Rückenschmerzen betreffen weltweit mehr als eine halbe Milliarde Menschen und sind damit eine der Hauptursachen für Alltagsbeeinträchtigungen und eine verminderte Lebensqualität. Die dagegen oft eingesetzten nichtsteroidalen Entzündungshemmer […]

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Forschende der Medizinischen Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg, des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) und des Nationalen Centrums für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg haben in der multizentrischen Studie „NCT Neuro Master Match (N2M2)“ den Einsatz zielgerichteter Medikamente in der Ersttherapie bei neu diagnostiziertem Glioblastom geprüft. Von fünf getesteten Medikamenten zeigte der Wirkstoff „Temsirolimus“, der bereits bei Nierenkrebs eingesetzt wird, positive Resultate. Die Ergebnisse der Phase1/2-Studie sind aktuell in „Nature Medicine“ erschienen. Sie zeigen, dass eine molekular zielgerichtete Therapie mit geringem Aufwand in einem […]

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Das Team der Urologischen Universitätsklinik Heidelberg um den neuen Ärztlichen Direktor Professor Johannes Huber hat mit dem sogenannten Mikro-Ultraschall ein neues Bildgebungsverfahren zur Unterstützung einer Prostatabiopsie in Heidelberg eingeführt. Damit können kleinste Gewebeauffälligkeiten sehr präzise angesteuert werden. Ein weiterer Vorteil für die Patienten: Es muss im Vorfeld nicht mehr zwingend eine Magnetresonanztomographie (MRT) durchgeführt werden, was die Wartezeiten für einen Termin zum Ausschluss oder Nachweis von Prostatakrebs ohne Qualitätseinbußen um bis zu acht Wochen verkürzen kann. Der sogenannte Mikro-Ultraschall liefert […]

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Online-Studie der Sektion Kognitive Neuropsychiatrie am UKHD sucht Teilnehmende Immer mehr Menschen – vor allem Jüngere – verspüren Angst, wenn das Telefon klingelt oder sie selbst jemanden anrufen müssen. Herzrasen, Zittern, Stottern, Übelkeit oder ein „leerer Kopf“ sind typische Symptome, die an eine soziale Phobie erinnern. Doch bislang ist kaum erforscht, warum Telefonangst entsteht, wer besonders darunter leidet und ob unsere Smartphone-Nutzung dabei eine Rolle spielt. Die Sektion Kognitive Neuropsychiatrie am Universitätsklinikum Heidelberg und der Medizinischen Fakultät Heidelberg der Universität […]

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Das sogenannte FOXP1-Syndrom ist eine angeborene Erkrankung, bei der die Gehirnentwicklung betroffener Kinder aufgrund eines genetischen Defekts stark beeinträchtigt ist. Bisher gibt es keine Behandlungsmöglichkeiten, die direkt am Ursprung der Störung ansetzen. Ein Forschungsteam der Medizinischen Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg hat nun gezeigt, dass bei Mäusen die Blockade eines bestimmten Enzyms im Gehirn auffällige Verhaltensweisen und Fehlfunktionen von Immunzellen im Gehirn verbessern kann. Die Ergebnisse sind in der Fachzeitschrift „Advanced Science“ erschienen. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie die Eltern […]

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