+++ Gemeinsame Meldung mit der Charité – Universitätsmedizin Berlin, der Universität zu Köln und dem Universitätsklinikum Bonn +++ Entscheidend für wirksames und koordiniertes Handeln in einer Pandemie ist eine wissenschaftlich fundierte Vorbereitung. Sie erlaubt es, bereits in der ersten kritischen Phase aktiv zu werden. Die Ausbreitung eines Erregers muss zügig eingedämmt, das Risiko für die Bevölkerung bewertet und das Gesundheitssystem mit Blick auf Versorgungskapazitäten und bevorstehende Belastungen angepasst werden. Um bestmöglich aufgestellt zu sein, startet jetzt unter Leitung der Charité […]
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Europaweite Studie unter Leitung der Universitätsmedizin Göttingen (UMG) zeigt, dass die mikrobielle Zusammensetzung des Darms, das sogenannte Darmmikrobiom, Langzeitkomplikationen nach einer schweren akuten Bauchspeicheldrüsenentzündung vorhersagen kann. Dazu wurde das Darmmikrobiom bei Krankenhausaufnahme analysiert und basierend auf diesen Daten ein computergestütztes Modell entwickelt, das spätere Komplikationen mit den mikrobiellen Veränderungen in Zusammenhang setzt. Die Ergebnisse wurden in der Fachzeitschrift „Gut“ veröffentlicht. Gesunde Menschen sind von zahlreichen Mikroben besiedelt. Allein im Magen-Darm-Trakt lassen sich Billionen von Bakterien nachweisen, die neben Pilzen und […]
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Eine gemeinsame Studie der Universitätsmedizin Göttingen (UMG) und des Universitätsklinikums Würzburg liefert neue Einblicke, warum Herzmuskelzellen bei Vorhofflimmern aus dem Rhythmus geraten. Eine gestörte Kalzium-Kommunikation zwischen zentralen Zellstrukturen des Herzens könnte dabei ein entscheidender Mechanismus sein. Die Ergebnisse sind im Fachjournal „Circulation Research“ veröffentlicht. Vorhofflimmern ist die häufigste Form anhaltender Herzrhythmusstörungen. Laut der Deutschen Herzstiftung sind in Deutschland rund zwei Millionen Menschen betroffen. Die Erkrankung betrifft die elektrische Aktivität des Herzens und kann zu unregelmäßigen Herzschlägen, Atemnot und im weiteren […]
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Forschenden am Göttingen Campus ist es erstmals gelungen, die winzigen Synapsen im Innenohr – die Kontaktstellen zwischen den Haarsinneszellen und den Hörnervenzellen – auf molekularer Ebene zu untersuchen. Sie konnten zeigen, dass sich Ionenkanäle und weitere synaptische Proteine, die für das Hören essentiell sind, in spezifischen Mustern organisieren. Diese Anordnung sorgt für eine optimierte Weiterleitung der Hörinformationen an das Gehirn. Diese Erkenntnisse könnten dazu beitragen, Therapien für Hörstörungen mit synaptischer Ursache zu entwickeln. Die Ergebnisse sind in der Fachzeitschrift „Science […]
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Künstliche Intelligenz (KI) kann helfen, Arbeitsabläufe in der Medizin zu verbessern. Ein aktuelles Beispiel dafür liefert das Institut für Klinische und Interventionelle Radiologie der Universitätsmedizin Göttingen (UMG). Den Ärzt*innen steht dort seit wenigen Wochen ein neues KI-Assistenzsystem zur Seite, das Diagnosen beschleunigt und zusätzliche Sicherheit bietet. IT-Spezialist*innen und Radiolog*innen der UMG haben das System so eingerichtet, dass dessen Auswertungen automatisch und in nur 90 Sekunden in den Diagnoseprozess einfließen. Das Göttinger Team ist eines der ersten in Deutschland, das KI […]
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Forschende der Universitätsmedizin Göttingen (UMG) entdecken vielversprechenden Behandlungsansatz für Bauchspeicheldrüsenkrebs. Durch die gleichzeitige Blockade zweier Signalwege – PI3Kα/δ und SUMO – sterben die Krebszellen ab und das Immunsystem wird aktiviert, um den Tumor zu bekämpfen. Die Ergebnisse wurden in der Fachzeitschrift „Gastroenterology“ veröffentlicht. Bauchspeicheldrüsenkrebs, auch Pankreaskarzinom genannt, gehört zu den aggressivsten Tumorerkrankungen. Die Überlebenschancen sind trotz moderner Therapien nach wie vor sehr gering und viele Patient*innen entwickeln Resistenzen gegen die verfügbaren Behandlungen, weil sich die Tumorzellen durch Ausweichstrategien rasch anpassen. […]
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Göttinger Forschende haben die Struktur und Funktion von Otoferlin aufgeklärt – einem Protein, das eine entscheidende Rolle im Hörprozess spielt. Fehlt Otoferlin oder ist seine Funktion beeinträchtigt, verursacht dies eine häufige Form frühkindlicher Taubheit. Die in der Fachzeitschrift „Science Advances“ erschienen Ergebnisse markieren einen Meilenstein nach über zwei Jahrzehnten Forschung zu Otoferlin am Göttingen Campus und tragen dazu bei, erste Gentherapien zur Behandlung von Taubheit zu optimieren. Hören ist ein komplexer Prozess, der bis heute noch nicht vollständig verstanden ist. […]
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An der Universitätsmedizin Göttingen (UMG) wurde einem 47-jährigen Patienten nach einer Herztransplantation ein neuartiger, kabelloser Vorhof-Schrittmacher eingesetzt. Das fachübergreifende Herz-Team konnte damit schwerwiegende Rhythmusstörungen mit einem besonders schonenden Verfahren erfolgreich behandeln. M. Dittrich-Groß ist ein sogenannter EMAH, ein Erwachsener mit einem angeborenen Herzfehler. Seit seiner Geburt war er von einer hypertrophen Kardiomyopathie (HCM) betroffen, einer seltenen oft genetisch bedingten Erkrankung des Herzmuskels. Dabei verdicken sich die Herzwände krankhaft, wodurch die Pumpfunktion des Herzens zunehmend beeinträchtigt werden kann. Mögliche Folgen reichen […]
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Forschende der Universitätsmedizin Göttingen (UMG) und des Universitätsklinikums Heidelberg (UKHD) haben herausgefunden, dass die Kalziumverarbeitung im Herzmuskel Aufschluss darüber gibt, wie hoch das Risiko von Herzrhythmusstörungen nach Herzoperatio…
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Mit einem radar- und KI-gestützten System testet die Klinik für Geriatrie der Universitätsmedizin Göttingen (UMG) neue Wege, um Stürze und Gefahrensituationen bei älteren Patient*innen frühzeitig zu erkennen. Unerkannte Stürze, nächtliche Unruhe oder unbemerkte Bettausstiege stellen in der stationären Versorgung älterer Menschen ein hohes Risiko dar. Gerade in der Geriatrie machen eingeschränkte Mobilität, kognitive Veränderungen oder nächtliche Desorientierung eine besonders aufmerksame klinische Überwachung erforderlich. Um solche Situationen frühzeitig zu erkennen und die Sicherheit auf der Station zu erhöhen, testet die Klinik […]
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An der Universitätsmedizin Göttingen (UMG) wurde einem Frühgeborenen unmittelbar nach der Geburt ein spezialangefertigter Herzschrittmacher implantiert. Fachübergreifendes Team der UMG begleitet Versorgung von der Pränataldiagnostik bis zur Nachsorge. An der Universitätsmedizin Göttingen (UMG) wurde einem Frühgeborenen erstmals in Deutschland ein individuell modifizierter, besonders kleiner Herzschrittmacher implantiert. Die Operation erfolgte unmittelbar nach der Geburt durch Prof. Dr. Theodor Tirilomis, Schwerpunktleiter für Kinderherzchirurgie der Klinik für Herz-, Thorax- und Gefäßchirurgie der UMG. Das Kind – ein Mädchen mit dem Namen Elisabeth – war […]
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Unter Leitung der Universitätsmedizin Göttingen (UMG) untersuchte die europaweit erste Studie zum sogenannten TeamCare-Modell die Wirkung einer strukturierten, telefonbasierten Zusatzbetreuung für psychisch belastete Herzpatient*innen. Die Ergebnisse zeigen: Die ergänzende Betreuung verbessert Lebensqualität, psychische Gesundheit und Zufriedenheit mit der Versorgung – und könnte einen wichtigen Beitrag zur künftigen herzmedizinischen Nachsorge leisten. Die Studie wurde durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung mit mehr als drei Millionen Euro gefördert. Die koronare Herzkrankheit (KHK) ist eine Durchblutungsstörung des Herzens, verursacht durch eine Verengung […]
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Forschende der Universitätsmedizin Göttingen (UMG) haben eine neue Methode entwickelt, um die Energieproduktion der menschlichen Zellen besser zu verstehen. Störungen in diesem Prozess führen zu schweren und häufig tödlich verlaufenden Erkrankungen, die die Skelettmuskel- und Nervenzellen, aber auch das Herz betreffen können. Die Ergebnisse sind in der renommierten Fachzeitschrift „Science“ erschienen. Mitochondrien sind die „Kraftwerke der Zelle“. Sie liefern dem Körper die Energiewährung Adenosin-Triphosphat (ATP), die alle Körperaktivitäten antreibt. Bei der ATP-Herstellung verbrauchen die Mitochondrien unter anderem zirka 95 Prozent […]
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