Gedächtnisprobleme im Alter: Wann sollte man handeln?

Bei kognitiven Symptomen sind Hausärzt:innen oft die erste Anlaufstelle für Patient:innen oder Angehörige. Im Praxisalltag stellt sich dabei häufig die Frage: Welche Verhaltensweisen sind auf das „normale“ Altern zurückzuführen – und was könnten erste Symptome von atypischem Altern sein? Grundsätzlich gilt: Anhaltende oder wiederkehrende kognitive Veränderungen, die das Leben der Patient:innen beeinträchtigen, können auf atypisches Altern hindeuten (Abbildung 1). Sie sollten ernstgenommen und gezielt ärztlich abgeklärt werden.1

Abbildung 1: Differenzierung „normales“ Altern vs. atypisches Altern.1
Differenzialdiagnostik
Kognitive Veränderungen können nicht nur auf irreversible, sondern auch auf reversible Ursachen zurückzuführen sein, wie z. B. eine depressive Erkrankung oder eine Hypovitaminose. Daher sollte die Ätiologie bei Anzeichen für die Alzheimer-Krankheit oder eine andere Demenzform sorgfältig abgeklärt werden.2,3
Welche Untersuchungen empfohlen werden und was im Patient:innengespräch wichtig ist, erfahren Sie hier:
Mit freundlicher Unterstützung durch Lilly Deutschland GmbH
1. Alzheimer’s Association. 10 Early Signs and Symptoms of Alzheimer’s and Dementia, verfügbar unter: https://www.alz.org/alzheimers-dementia/10_signs, Zugriff am 30.04.2026.
2. DGN e. V. & DGPPN e. V. (Hrsg.) S3-Leitlinie Demenzen, Version 6.0, 24.02.2026, verfügbar unter: https://register.awmf.org/de/leitlinien/detail/038-013, Zugriff am 30.04.2026.
3. Porsteinsson AP, et al. Diagnosis of Early Alzheimer’s Disease: Clinical Practice in 2021. J Prev Alzheimers Dis. 2021;8(3):371-386.
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