Sildenafil verbessert Symptome bei Menschen mit Leigh-Syndrom Sildenafil – ein Wirkstoff, der auch unter dem Namen Viagra vermarktet wird – verbessert die Symptome bei Patient:innen mit Leigh-Syndrom. Das berichten Forschende der Charité – Universitätsmedizin Berlin zusammen mit Teams der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU), des Universitätsklinikums Düsseldorf (UKD) und des Fraunhofer-Instituts für Translationale Medizin und Pharmakologie ITMP am Standort Hamburg jetzt im Fachmagazin Cell*. Das Leigh-Syndrom ist eine seltene, bisher unbehandelbare Stoffwechselerkrankung, die bereits im Kindesalter auftritt und schwerwiegende neurologische und muskuläre […]
Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →
Sleepmaxxing – gesunder Schlaf oder gefährlicher Optimierungswahn? Eine Somnologin der Erlanger HNO-Klinik klärt auf Mouth Taping, Sleepy-Girl-Mocktail, Melatonin-Spray: Unter dem Hashtag Sleepmaxxing kursieren in den sozialen Medien, vor allem auf TikTok, zahlreiche Methoden für einen besseren Schlaf. Doch was ist dran an dem Trend – und können die viralen Tipps den Schlaf tatsächlich verbessern? Anlässlich des Welt-Schlaf-Tages am 13. März 2026 ordnet Dr. Judith Abel, Somnologin der Hals-Nasen-Ohren-Klinik – Kopf- und Halschirurgie des Uniklinikums Erlangen, die Ratschläge ein und erklärt, […]
Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →
Abwasseranalyse 2025 Der jährliche Bericht zu den Ergebnissen des abwasserbasierten Drogenmonitorings wurde heute von der Drogenagentur der Europäischen Union (EUDA) mit Sitz in Lissabon veröffentlicht. Die vom Institut für Gerichtliche Medizin (GMI) der Medizin Uni Innsbruck durchgeführte Analyse für Österreich zeigt auch für 2025 gleichbleibende Trends. Cannabis bleibt die am häufigsten konsumierte verbotene Substanz, der Verbrauch von Kokain steigt weiter an. Innsbruck, Das abwasserbasierte Drogenmonitoring in europäischen Städten wird bereits seit Jahren erfolgreich eingesetzt, um Vergleiche und Trends des Drogenkonsums […]
Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →
Wenn es im gesellschaftlichen und politischen Diskurs um die Geburtenentwicklung geht, steht meist die Zahl der geborenen Kinder pro Frau im Vordergrund, während belastende Erfahrungen wie Fehlgeburten oder ausbleibende Schwangerschaften wenig Beachtung finden. Eine aktuelle Studie des Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung (BiB) untersucht, welche reproduktiven Erfahrungen Frauen machen, und berücksichtigt dabei insbesondere Schwangerschaftsverlust und Infertilität, die zusammen „Fertilitätsbarrieren“ genannt werden. Davon ist laut der Studie in Deutschland etwa jede dritte Frau im reproduktiven Alter betroffen. Die Analyse basiert auf Daten des […]
Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →
Forschende des LMU Klinikums München haben in einer internationalen Studie erstmals gezeigt, dass ein zu inhalierendes Medikament den Verlauf der schweren Lungenerkrankung deutlich bremsen und zugleich die Lebensqualität verbessern kann. Das bereits bekannte Mittel Treprostinil, bislang bei Lungenhochdruck eingesetzt, erwies sich als wirksam und gut verträglich. Die Ergebnisse, die im New England Journal of Medicine veröffentlicht worden sind, markieren einen wichtigen Fortschritt in der Behandlung der idiopathischen Lungenfibrose – einer bislang nur schwer therapierbaren Erkrankung. Ob das neue Therapiekonzept bald […]
Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →
Krebs ist die zweithäufigste Todesursache in den westlichen Ländern. Häufig entsteht der Eindruck, unser Körper sei dieser Krankheit schutzlos ausgeliefert. Der menschliche Organismus ist jedoch durchaus in der Lage, Krebszellen über lange Zeit erfolgreich zu bekämpfen. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universität des Saarlandes haben nun einen solchen körpereigenen Abwehrmechanismus gegen Krebs entdeckt. Er könnte Grundlage für neue Therapien sein. Seit Langem weiß die Wissenschaft, dass es sich lohnen könnte, die körpereigenen Abwehrmechanismen gegen Krebs genauer zu erforschen und therapeutisch zu […]
Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →
München – Medikamentöse Therapien gewinnen in der Behandlung von Augentumoren zunehmend an Bedeutung. Die Zusatzweiterbildung „Medikamentöse Tumortherapie“ kann nun künftig auch von Augenärztinnen und Augenärzten erworben werden – einen entsprechenden Beschluss brachte der Deutsche Ärztetag auf den Weg. Damit erhält die medikamentöse Behandlung von Tumoren am Auge erstmals eine strukturierte, bundesweit geregelte Qualifikation. Experten der Sektion DOG-Ophthalmologische Onkologie der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft e.V. (DOG) erläutern, warum dieser Schritt für die Patientensicherheit einen großen Mehrwert darstellt. In der Versorgung von Patientinnen und […]
Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →
Düsseldorf – Menschen mit Down-Syndrom (Trisomie 21) haben ein über 90-prozentiges Alzheimer-Risiko. Der Grund liegt in einer genetischen Besonderheit: Das 21. Chromosom ist dreifach vorhanden. Dennoch ist dieses Wissen weder in der breiten Öffentlichkeit noch im medizinischen Alltag ausreichend verankert. Warum das Alzheimer-Risiko so hoch ist Der enge Zusammenhang zwischen Down-Syndrom und Alzheimer ist genetisch bedingt. Bei Menschen mit Down-Syndrom liegt das Chromosom 21 dreifach vor. Auf diesem Chromosom liegt auch das Gen für das Amyloid-Vorläuferprotein APP, das eine zentrale Rolle bei […]
Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →
2025 haben Beschäftigte in Sachsen-Anhalt im Durchschnitt 27,3 Tage krankheitsbedingt gefehlt und damit rund einen Tag weniger als 2024. Auch der Krankenstand war mit 7,5 Prozent niedriger als 2024 (7,7 Prozent). Das ergab eine Auswertung der AOK Sachsen-Anhalt unter den bei ihr versicherten Beschäftigten. Eine Analyse zeigt zudem, dass der überdurchschnittliche Anstieg der Fehlzeiten seit 2022 mit der Einführung der elektronischen Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (eAU) zu erklären ist. Magdeburg – Im bundesweiten Vergleich liegt Sachsen-Anhalt mit durchschnittlich 27,3 Krankheitstagen je beschäftigtem AOK-Mitglied auf […]
Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →
Trotz moderner Hochdurchsatz-Sequenzierung bleibt bei der Mehrzahl der Menschen mit seltenen Bewegungsstörungen die genetische Ursache ungeklärt. Ein Forschungsteam aus Bochum und Tübingen hat nun eine dieser Lücken geschlossen: Die Forschenden untersuchten 2.811 Patientinnen und Patienten mit Ataxie, hereditärer spastischer Paraplegie und Dystonie und identifizierten krankheitsverursachende Varianten im Gen CD99L2 als Ursache einer X-chromosomalen spastischen Ataxie. Die Ergebnisse wurden am 14. Februar 2026 in Nature Communications veröffentlicht. Kooperationspartner Die genetische Analyse der großen Patientenkohorte erfolgte in Tübingen unter der Leitung von […]
Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →
Prof. Hendrik Annuth, Studiengangsleiter Data Science & Artificial Intelligence an der FH Wedel, hat gemeinsam mit vier Masterstudierenden die Studie „Advanced Analytics in der GKV – KI-gestützte Analyse von Abrechnungsdaten zur Versorgungsoptimierung“ veröffentlicht. Sie untersucht, wie sich Abrechnungsdaten der gesetzlichen Krankenversicherung mithilfe moderner Methoden der Künstlichen Intelligenz analysieren lassen. Diese Daten stellen eine zentrale Ressource für die Versorgungsforschung dar. Durch den Einsatz von Verfahren des maschinellen Lernens können komplexe Datensätze erstmals systematisch auf nichtlineare Zusammenhänge untersucht werden. Wedel, März 2026. […]
Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →
Dortmund, Essen, Bielefeld, Bonn. Das menschliche Darmmikrobiom ist so individuell wie ein Fingerabdruck. Bei chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (CED) wie Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa spielt es eine zentrale Rolle. Doch sein Potenzial zur Diagnostik und personalisierten Therapie für Patient:innen bleibt bisher ungenutzt. Das Forschungsprojekt MikrobiomProCheck soll dies ändern. Dafür erhalten das Leibniz-Institut für Analytische Wissenschaften – ISAS – e. V., die Universitäten Bonn, Bielefeld und Duisburg-Essen, die Biofidus AG sowie die Lead Discovery Center GmbH rund 3,4 Millionen Euro von der […]
Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →
Das Universitätsklinikum Leipzig bittet um Ihre Mithilfe. In einer Umfragestudie wollen sie Gründe und Muster der Entscheidungsfindung bei älteren Neurointensivpatientinnen und -patienten herausarbeiten. Dafür wurden drei Neurointensivfälle (Schlaganfall, Status epilepticus und Meningoenzephalitits) entworfen, die durch Multiple-Choice-Fragen beantwortet werden können. Therapiezielentscheidungen auf der Intensivstation gehören zum Alltag der Betreuung von schwer kranken, intensivpflichtigen Patient:innen, sind aber häufig für das Behandlungsteam und die Angehörigen herausfordernd. Ziel dieser Umfragestudie ist es, Gründe und Muster der Entscheidungsfindung bei älteren Neurointensivpatient:innen zu untersuchen. Für die vorliegende Umfrage […]
Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →