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Die vorliegende Studie untersuchte die Wirksamkeit einer Augmentation der antidepressiven Therapie bei Patienten mit therapieresistenter Depression mit Minocyclin. Die Forscher berücksichtigten dabei, ob entzündliche Prozesse, ermittelt anhalt von Inflammationsmarkern im Blut, eine Rolle spielten. Die Studie deutet auf eine mögliche Augmentation bei Patienten mit erhöhten Entzündungswerten, stellt aufgrund ihrer exploratorischen Analyse jedoch keine überzeugende Evidenz dar. Weitere gezielte Studien werden zeigen müssen, ob sich die Ergebnisse bestätigen lassen.

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Akupunktur gehört zu einer der Methoden, die häufig von Migräne-Betroffenen ausprobiert und über längere Zeiträume angewandt werden. Forscher ermittelten nun, welche Effekte Akupunktur auf medizinische Ausgaben und das Risiko für Depression und Ängste bei Migränepatienten hat. Die Forscher schließen, dass Akupunktur bei Migräne medizinische Ausgaben in der Folge senken kann und das Risiko für Ängste und Depressionen langfristig reduziert. Welche Aspekte genau diesen Einfluss haben, konnte diese Studie jedoch nicht ermitteln.

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Patienten mit COPD hatten ein höheres Risiko, an den chronischen Darmentzündungen Morbus Crohn und Colitis ulcerosa zu erkranken, als Personen ohne COPD. Zu diesem Ergebnis kamen Wissenschaftler, indem sie die Daten von mehreren Millionen Südkoreanern auswerteten. Besonders deutlich war das erhöhte Risiko bei einer schweren COPD.

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Nächtliche Atemaussetzer erhöhten das Risiko, nach einem akuten Koronarsyndrom von dramatischen Folgeereignissen wie Herzinfarkt oder Herztod betroffen zu sein. Zu diesem Ergebnis kam die vorliegende Studie. Außerdem stellten die Wissenschaftler fest, dass die schlafbezogene Atemstörung mit einem komplexeren Krankheitsbild der koronaren Herzkrankheit (KHK) zusammenhing.

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Patientinnen, die mit SGLT-2-Hemmern behandelt werden, könnten in der Folge vermehrt eine Besiedlung mit dem Candida-Pilz aufweisen, der sich unter bestimmten Bedingungen schnell vermehren und zu einer Scheideninfektion führen kann. Deshalb ist eine gute gynäkologische Betreuung der Frauen bei Therapie mit SGLT-2-Hemmern besonders wichtig.

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Migräneexperten untersuchten in einer randomisierten Studie, wie wirksam und sicher Ubrogepant, das neue Akutmedikament gegen Migräne, im Vergleich zu einem Placebo ist. Jeweils über 500 Teilnehmer in zwei Dosierungsgruppen und einer Placebogruppe berichteten häufiger Schmerzfreiheit mit Ubrogepant nach zwei Stunden. Das Nebenwirkungsprofil war unauffällig.

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Wenn eine Zweifachtherapie mit langwirksamen Beta-2-Agonisten (LABA) und langwirksamen Muskarinrezeptor-Antagonisten (LAMA) nicht ausreicht, können zusätzliche inhalative Kortikosteroide (ICS) sinnvoll sein. Diese Dreifachtherapie (LABA/LAMA/ICS) war nämlich mit weniger mittelschweren bis schweren Krankheitsschüben verbunden. Zu diesem Ergebnis kamen Wissenschaftler, indem sie die Ergebnisse von sechs bereits veröffentlichten Studien zusammenfassten.

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