Themenschwerpunkt: Adipositas/Übergewicht
Forscher untersuchten Herz-Kreislauf-Risiken bei Heranwachsenden mit Depression und ermittelten, auf welche Risikofaktoren für kardiovaskuläre Erkrankungen in dieser Gruppe geachtet werden sollte. In einer Gruppe von 77 Kindern und Jugendlichen wies jeder 2. mindestens zwei Risikofaktoren für kardiovaskuläre Erkrankungen auf. Lediglich jeder 4. war dagegen übergewichtig. Die Wissenschaftler plädieren für regelmäßige Herz-Kreislauf-Screenings auch bei jungen, normalgewichtigen Depressionspatienten.
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Für Personen, die Gewicht abnehmen und ihre Körperzusammensetzung verbessern möchten, weil sie übergewichtig oder adipös sind, eignen sich zwei Trainingsarten – ein Hochintensitäts-Intervalltraining (HIIT) oder ein Training mit gleichbleibender Intensität – gleichermaßen gut, wie die vorliegende Auswertung von knapp 50 Studien zeigte.
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Menschen mit Adipositas weisen oft kürzere Telomere im Vergleich zu normalgewichtigen Personen auf. Eine aktuelle Überblicksarbeit deutet auf einen günstigen Langzeiteffekt der Adipositas-Chirurgie auf die Erholung der Telomerlänge bei Adipösen hin.
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Bei Menschen mit starkem Übergewicht war Intervallfasten in Kombination mit einer Reduktion der Kalorien nicht effektiver als eine Kalorienreduktion alleine.
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Ergebnisse dieser großen Meta-Analyse zeigten, dass sich ein hohes Maß an Inaktivität im Alltag und viel Zeit vor dem Fernseher negativ auf das Risiko für Typ-2-Diabetes, Hypertonie und Übergewicht/Adipositas auswirkt.
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Wissenschaftler untersuchten in der folgenden Studie, inwiefern sich Achtsamkeit bei Eltern auf das Ernährungsverhalten ihrer Kinder auswirkt. Je achtsamer die Eltern waren, desto günstiger wirkte sich dies aus und minderte z. B. emotionales oder übermäßiges Essen bei den Kindern. Dies wurde dadurch vermittelt, dass die Achtsamkeit den Stress der Eltern minderte und sie von ungünstigem Verhalten, wie z. B. Essen als Belohnung einzusetzen, Abstand nahmen.
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Mit der Wirkstoffkombination Phentermin-Topiramat und GLP-1-Rezeptoragonisten konnten nach einer aktuellen Metaanalyse Abnehmerfolge erzielt werden, es traten aber auch Nebenwirkungen auf.
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Eine erhöhte relative Häufigkeit der Gattung Ruminoccocus im Darmmikrobiom ist mit einem reduzierten kardiovaskulären Risiko bei Adipositas verbunden.
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Eine Analyse der Daten des Deutschen Gewichtskontrollregister zeigte, dass ein gewisses Maß an gezügeltem Essen wichtig sein könnte, um Gewicht abzunehmen und den Diäterfolg zu halten. Ein größerer Hang zu emotionalem oder externalem Essen hingegen könnte eine erneute Zunahme von Gewicht begünstigen.
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Übergewichtige/adipöse Typ-2-Diabetespatienten mit Insulinbehandlung, die das Medikament Liraglutid bekamen und zudem eine Verhaltenstherapie absolvierten, konnten mit dieser Therapie besser als mit Placebo und Verhaltenstherapie ihr Gewicht und ihre glykämische Kontrolle verbessern.
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Der Body-Mass-Index beeinflusst das Ansprechen auf den TNF-α-Inhibitor Adalimumab.
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Viele der gesundheitlichen Vorteile von Traubensaft und Rotwein gehen auf ihren Gehalt an bestimmten Pflanzenstoffen, den Polyphenolen, zurück. Zu diesen zählt auch das Resveratrol. Wissenschaftler deckten nun auf, dass Resveratrol helfen könnte, um Gewicht, BMI und Taillenumfang zu verbessern. Dies zeigte eine Auswertung von 28 Studien, bei denen Nahrungsergänzungsmittel mit Resveratrol verwendet wurden.
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Die Studie erfasst Gründe, wie Personen es schaffen, eine einmal erreichte Gewichtsabnahme langfristig aufrechterhalten. Der Schlüssel zum Erfolg könnte in einer hohen sportlichen Aktivität liegen.
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