Themenschwerpunkt: Adipositas/Übergewicht
Frauen, die in ihrer Kindheit übergewichtig waren und im Laufe der ersten 40 Jahre ihres Lebens weiter zunahmen, hatten in der vorliegenden Studie ein deutlich erhöhtes Depressionsrisiko im Vergleich zu Frauen, deren Gewicht stabil blieb. Eine frühe Vorbeugung von Übergewicht könnte somit auch vor Depressionen schützen.
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Internationale Forscher, u. a. auch aus Deutschland, untersuchten, ob Semaglutid ein neues Medikament zur Therapie von Adipositas sein könnte. Semaglutid ist eigentlich aus der Therapie von Diabetespatienten bekannt. Nach einem Jahr Therapie mit Semaglutid konnte ein nennenswerter Gewichtsverlust bei den Personen erreicht werden.
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Wissenschaflter aus den USA konzipierten ein Abnehmprogramm für adipöse Jugendliche, welches das Thema Sucht adressiert. Das Programm, welches über eine App funktioniert, erwies sich als erfolgreich und konnte zu einem ähnlich guten Gewichtsverlust beitragen wie ein Abnehmprogramm in einer Adipositas-Klinik.
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Wissenschaftler analysierten, ob intuitiv, d. h. von Hunger und Sättigung geleitet, zu essen, im Zusammenhang mit einem Gewichtsverlust nach einer gewichtsreduzierenden Operation steht. Sie zeigten, dass dies durchaus der Fall war und Personen, die intuitiver essen, vermutlich mehr Gewicht abnehmen können.
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Ergebnisse einer Studie aus Kanada zeigen, dass aktive Arbeitsplätze wertvolle Dienste dafür leisten können, die im Sitzen verbrachte Zeit zu reduzieren und darüber hinaus die körperliche Fitness und den Energieverbrauch zu steigern. In der folgenden Studie, bei der übergewichtige oder adipöse Arbeitnehmer in den Blick genommen wurden, waren besonders aktive Arbeitsplätze, bei denen ein Laufband zur Verfügung gestellt wurde, mit zahlreichen positiven Auswirkungen verbunden.
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Eine Meta-Analyse von 11 randomisierten, kontrollierten Studien zeigte eine Abnahme von Body Mass Index und Taillenumfang bei übergewichtigen/adipösen Personen, die Vitamin D supplementierten. Es wurden allerdings keine signifikanten Effekte auf das Köpergewicht gesehen.
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Kinder von Müttern mit Gestationsdiabetes können ein höheres Risiko für Stoffwechselprobleme aufweisen. Inwiefern die Zufuhr von verzweigtkettigen Aminosäuren in einem Zusammenhang mit dem Risiko für Übergewicht und Insulinresistenz steht, ermittelten Wissenschaftler mit ihrer im Folgenden präsentierten Forschungsarbeit.
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Wissenschaftler entdeckten keine Unterschiede bei der psychischen Lebensqualität von Personen mit einer bariatrischen Operation im Vergleich zu Personen, die eine nicht chirurgische Behandlung für ihr starkes Übergewicht erhalten hatten. Da Personen, für die eine bariatrische Operation in Frage kommt, häufig ein erhöhtes Risiko für psychische Auffälligkeiten aufweisen, empfehlen die Wissenschaftler, dass Personen nach einer bariatrischen Operation umfassend psychisch betreut werden.
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In der randomisierten, kontrollierten SCALE-Studie zeigte sich, dass adipöse Personen gute Abnehmerfolge mit einer 56-wöchigen, intensiven Verhaltenstherapie erzielten. Die Abnehmerfolge konnten weiter gesteigert werden, indem zusätzlich zur Verhaltenstherapie eine Behandlung mit Liraglutid erfolgte.
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Wie hoch ist prozentuale Gesamtgewichtverlust bei Personen mit Magenbypass im Vergleich zu Personen mit einer Schlauchmagen-Operation? Wissenschaftler liefern mit ihrer Auswertung erste wichtige Hinweise.
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Jugendliche, die an Übergewicht oder Adipositas leiden, weisen eine sehr schlechte Lebensqualität auf. Dies könnte eine soziale Folge der Adipositas sein, wie Wissenschaftler nun in ihrer Studie zeigten.
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Deutsche Wissenschaftler untersuchten die Kaugeschwindigkeit von stark übergewichtigen und normalgewichtigen Personen in einer Stresssituation und in Ruhe. Dabei zeigte sich, dass die übergewichtigen Personen die Speisen in beiden Situation weniger lange kauten. Dies lässt vermuten, dass unzureichendes Kauen von Speisen Übergewicht begünstigen könnte.
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Wissenschaftler aus Großbritannien zeigten in ihrer Studie, dass Werbung mit ungesunden Lebensmitteln zu einer unmittelbaren Nahrungsaufnahme bei Kindern führte und diese dadurch mehr Kalorien verzehrten als eine vergleichbare Gruppe von Kindern, die keiner Lebensmittelwerbung ausgesetzt war. Dies stellt erneut in Frage, ob Werbung für ungesunde Lebensmittel erlaubt sein sollte.
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