Themenschwerpunkt: Symptome/Komplikationen
Wissenschaftler werteten die Daten von 5700 COVID-19-Patienten aus New York und Umgebung aus, die stationär aufgrund ihrer COVID-19-Erkrankung behandelt wurden. Die Analyse erweitert die Datenlage zu klinischen Charakteristika und Outcomes von US-amerikanischen COVID-19-Patienten.
Weiter zum ausführlichen Bericht →
Die Behandlung mit einer höheren Dosierung von Chloroquin-Diphosphat über 10 Tage schien nach den vorläufigen Ergebnissen einer brasilianischen klinischen Studie mit mehr toxischen Effekten und höherer Sterblichkeit assoziiert zu sein. Dies betraf besonders die Verlängerung des QTc-Intervalls. Aufgrund der begrenzten Patientenzahl ließ sich gleichzeitig kein Behandlungsvorteil erkennen. Die Studie konnte nicht die Toxizität der Behandlung mit Chloroquin allein untersuchen, da das Klinikprotokoll standardmäßig eine Behandlung mit Azithromycin und bei den meisten Patienten auch mit Oseltamivir vorsah. Die Autoren betonen zudem, dass diese Ergebnisse nicht auf Patienten mit nicht-schweren Verläufen von COVID-19 übertragen werden können.
Weiter zum ausführlichen Bericht →
Bei intensivmedizinisch behandelten COVID-19-Patienten mit akutem Lungenversagen sahen Ärzte einen Zusammenhang mit neurologischen Auffälligkeiten wie Agitation, Verwirrtheit, Enzephalopathie und kortikospinalen Symptomen.
Weiter zum ausführlichen Bericht →
In einer Klinik in Shanghai zeigte sich in einer retrospektiven Analyse bei etwa einem Drittel der Patienten abnormale Leberfunktion bei SARS-CoV-2-Infektion bereits bei der Aufnahme. Andere Patienten entwickelten aber auch erst in der Klinik auffällige Werte. Die Leberschädigung war mit längerem Krankenhausaufenthalt assoziiert. Die Autoren sehen Parallelen zu dem früheren Virus SARS-CoV – auch hierbei wurden Leberschädigungen gesehen, die nun auch die Behandlungswahl beeinflussen sollten.
Weiter zum ausführlichen Bericht →
Welche Patienten mit der Lungenkrankheit COVID-19 entwickeln ein Lungenversagen (ARDS)? Diesen schwersten Verlauf früh vorherzusagen würde Klinikern helfen, Ressourcen zu planen und so rascher helfen zu können. Chinesische und US-amerikanische Experten trainierten nun eine künstliche Intelligenz, um auf Basis verschiedener klinischer Daten abzuschätzen, ob ein Patient ein höheres Risiko für einen schweren Verlauf der Erkrankung hat. Die Prognose von ARDS bei COVID-19 war besonders mit dem Leberenzym ALT, dem Symptom Myalgie und Hämoglobinwerten im Blut möglich und erlaubte in einem kleinen Datensatz eine frühe Verlaufsprognose mit 70–80 % Genauigkeit.
Weiter zum ausführlichen Bericht →
Manche Patienten, die sich mit dem neuen Coronavirus infiziert haben, leiden an gastrointestinalen Symptomen wie Übelkeit, Erbrechen oder Durchfall. Wissenschaftler verglichen in der vorliegenden Studie Patienten mit und ohne gastrointestinale Symptome. Der Vergleich deutete darauf hin, dass Patienten mit gastrointestinalen Symptomen häufiger einen schweren/kritischen Krankheitsverlauf hatten.
Weiter zum ausführlichen Bericht →
Es ist bekannt, dass Coronaviren das kardiovaskuläre System betreffen. In einem Review fassten Wissenschaftler aus den USA wichtige Fakten in Bezug auf das kardiovaskuläre System und Coronaviren, bzw. speziell SARS-CoV-2, zusammen.
Weiter zum ausführlichen Bericht →
Fieber und Husten sind die häufigsten Symptome von COVID-19-Patienten. Einige Patienten hatten laut einer kleinen Studie aus China jedoch auch Augenbeschwerden. Bei wenigen Patienten war der Virus in der Bindehaut nachweisbar.
Weiter zum ausführlichen Bericht →
Das Renin-Angiotensin-System (RAS) ist ein möglicher Angriffspunkt für blutdrucksenkende Mittel, scheint aber auch bei der neuen Lungenerkrankung COVID-19 eine Rolle zu spielen. Welchen Einfluss haben also Medikamente, die hemmend auf RAS wirken? Eine rückblickende Analyse von Behandlungsdaten aus einem chinesischen Klinikum deutet auf einen Vorteil durch manche blutdrucksenkende Medikamente bei COVID-19. Demnach könnten Mittel, die hemmend auf RAS einwirken, wie ACE-Hemmer und AT1-Antagonisten, womöglich den klinischen Verlauf von Erkrankungen mit COVID-19 bei Patienten mit Bluthochdruck verbessern.
Weiter zum ausführlichen Bericht →
Wissenschaftler erfassten in ihrer Studie die Unterschiede zwischen Personen, die an COVID-19 verstarben und Personen, die die Erkrankung überlebten. Kenntnis darüber soll helfen, kritische Verläufe früh zu erkennen.
Weiter zum ausführlichen Bericht →
Mit dem Coronavirus befällt ein neuer Erreger die Welt. Um angemessen auf die Pandemie reagieren zu können, bedarf es viele Informationen, die derzeit von Wissenschaftlern auf der ganzen Welt gesammelt und zusammengestellt werden. Eine wichtige Information ist die Letalität – also die Angabe darüber, wie viele Personen, die sich mit dem Coronavirus infiziert haben, an der vom Virus ausgelösten Krankheit COVID-19 versterben. Wissenschaftler aus London ermittelten mit ihrer Modellrechnung die Letalität in China unter Berücksichtigung verschiedener Datenquellen und möglicher Verzerrungen (Bias).
Weiter zum ausführlichen Bericht →
Wissenschaftler aus China berichteten über Computertomographie (CT)-Scans von COVID-19-Patienten in verschiedenen Stadien der Erkrankung. Es zeigen sich spezifische Unterschiede, je nachdem zu welchem Zeitpunkt die CT-Scans angefertigt wurden. Die Scans sind außerdem für die frühe Feststellung von COVID-19-bedingten Lungenentzündungen bedeutsam.
Weiter zum ausführlichen Bericht →
Die US-amerikanische Studie beschreibt Patienten, die aufgrund von COVID-19 auf die Intensivstation eingewiesen wurden. Sie umfasst allerdings nur wenige, meist sehr alte und kranke Patienten. Viele litten an Herz- oder Nierenerkrankungen.
Weiter zum ausführlichen Bericht →