Themenschwerpunkt: Endometriose
Endometriose trat begleitend bei etwa einem Viertel der Myom-Patientinnen auf. Vor allem Frauen, die unfruchtbar waren, noch keine Kinder geboren hatten und eher kleine Myome hatten, hatten ein erhöhtes Risiko für Endometriose. Vor einer Operation sollte daher möglichst über eine Endometriose aufgeklärt werden.
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Die Studie zeigt einen Zusammenhang zwischen Endometriose und psychischen Störungen. Der Zusammenhang konnte nicht durch familiäre Faktoren erklärt werden. Frauen mit Endometriose sollten daher auch psychosozial betreut werden.
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Die Studie konnte zeigen, dass eine künstliche Befruchtung das Risiko für Autismus bei den Kindern nicht erhöht. Auch Fruchtbarkeitsprobleme bei den Frauen wirkten sich nicht auf das Autismus-Risiko aus.
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Die Wahrscheinlichkeit, dass bei einem Rückfall wieder der gleiche Endometriose-Typ auftritt, war hoch. Ein Teil der Patientinnen bekam jedoch auch schlimmere Endometriose. Die Dauer bis zu einem Rückfall war unabhängig vom Endometriose-Typ.
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Die Studie zeigte, dass Elagolix bei einer Anwendung von 12 Monaten Schmerzen und den Einsatz von Schmerzmitteln reduzieren konnte. Zu diesen Schmerzen zählten sowohl Schmerzen beim Geschlechtsverkehr, Schmerzen während der Menstruation und nicht menstruelle Schmerzen. Dabei traten keine Sicherheitsbedenken auf.
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Eine Vorbehandlung mit Levonorgestrel in Form der Spirale könnte den Erfolg einer künstlichen Befruchtung bei Adenomyose verbessern. Die Spirale könnte daher die Behandlung erleichtern.
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Bei der hormonellen Stimulation wird die Eizellreifung durch die Behandlung mit Hormonen gefördert um genügend Eizellen zu einem definierten Zeitpunkt gewinnen zu können. Sie geht der eigentlichen künstlichen Befruchtung (IVF oder ICSI) voraus. Ein Forscherteam aus Dänemark untersuchte jetzt die psychische und körperliche Belastung während einer hormonellen Stimulation.
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Die Studie zeigte, dass die Schmerzen, die durch eine Adenomyose verursacht werden, durch eine Entfernung der Gebärmutter vermindert werden konnten. Ob die Gebärmutter ganz oder nur teils (ohne Gebärmutterhals) entfernt wurde, hatte dabei keinen Einfluss auf die Symptome nach der Operation.
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Die Studie untersuchte Komplikationen nach einem doppelläufigen Stoma bei Endometriose im Darm. Mittelschwere Komplikationen traten bei unter 10 % der Patientinnen auf. Allerdings könnte das Stoma Fisteln verhindern.
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Es gab einen Fall eines spontanen Hämoperitoneums während der Schwangerschaft, das entsprach einer Rate von 0,3 %. Ein spontanes Hömoperitoneum trat bei den Frauen mit Endometriose und IVF daher selten auf. Zukünftige Studien sollten sich auf Risikofaktoren konzentrieren.
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Die Frauen berichteten von einer Verringerung der Schmerzen und anderer Symptome unter Cannabis. Auch gab es nur wenige Nebenwirkungen. Es sind jedoch weitere Studien notwendig, um die Wirkung von Cannabis bei Endometriose zu bestimmen.
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Die Studie zeigt, dass Stress und psychische Störungen, die über die Konzentration bestimmter Zytokine messbar sind, negative Auswirkungen auf den Erfolg einer künstlichen Befruchtung haben. Unfruchtbare Paare könnten daher von einer psychologischen Beratung und eventueller Behandlung beider Partner profitieren.
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Beide Verhütungsmittel – Verhütungsstäbchen mit Etonogestrel und Spirale mit Levonorgestrel – konnten Schmerzen bei Endometriose verbessern und die Lebensqualität anheben. Die Entscheidung für eines der beiden Mittel sollte daher nach persönlichen Gesichtspunkten mit Beratung durch einen Arzt erfolgen.
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