Endometriose

Themenschwerpunkt: Endometriose

Eine Analyse von Beobachtungsdaten und von Genmustern fand einen Zusammenhang zwischen der Aufnahme des Alkaloids Theobromin mit der Nahrung (typischerweise dunkle Schokolade) und einem moderat reduzierten Risiko für Endometriose. Die genetische Analyse legt eine kausale Verbindung nahe. Prospektive, kontrollierte Studien zu Theobromin zur Prävention von Endometriose stehen noch aus.

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Eine beobachtende Querschnittsstudie mit 34 Teilnehmerinnen mit und ohne Endometriose fand, dass längere Sportprogramme vorteilhafter zu sein scheinen als kürzere Aktivitäten. Dies betrag entzündliche Prozesse (CRP), Estradiolspiegel, Schmerzen und die Fettverteilung im Körper und schien unabhängig von der Intensität des Sports.

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Eine retrospektive Analyse über medizinische Daten von 256 Patientinnen fand, dass bei Migräne mit begleitendem viszeralem Schmerz die wirksame Behandlung der viszeralen Schmerzen einen wichtigen Beitrag auch zur Migräne leisten kann. Dies ist besonders bedeutsam, da die Analyse zudem zeigte, dass Frauen mit beiden Erkrankungen unter häufigeren und schwereren Migräneattacken sowie an somatischer Hyperalgesie leiden als Frauen, die nur unter Migräne leiden.

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Ein systematischer Review mit Metaanalyse über 8 Studien fand, dass die Behandlung von Endometriose mit Dienogest zur Linderung von Schmerzen und Verbesserung der Lebensqualität der Behandlung mit oralen Kontrazeptiva bei vergleichbarer Sicherheit überlegen ist. In Bezug auf Unterbauchschmerzen und Dyspareunie konnte jedoch kein Vorteil gegenüber oralen Kontrazeptiva festgestellt werden.

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Eine Metaanalyse über 6 Fall-Kontrollstudien schließt, dass eine signifikante Verbindung zwischen Asthma und Endometriose besteht. Welche Mechanismen dem zugrundeliegen, ist bislang nicht gut verstanden, jedoch bietet der Zusammenhang eine Chance, beide Erkrankungen womöglich effektiver gemeinsam anzugehen und zukünftig im Rahmen weiterer Studien besser zu verstehen.

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Endometriose ist ein häufiger Grund für Unfruchtbarkeit und für die Durchführung einer In-Vitro-Fertilisation. Dabei haben vergangene Studien schon gezeigt, dass ein niedriger Body Mass Index (BMI) das Risiko für Endometriose erhöht und eine schwere Endometriose begünstigt. Frauen mit schwerer Endometriose haben wiederum eine geringere Chance einer Schwangerschaft nach In-Vitro-Fertilisation. Wissenschaftler aus Serbien haben jetzt untersucht, welchen Einfluss ein hoher BMI auf die Ergebnisse einer In-Vitro-Fertilisation bei Endometriose-Patientinnen hat.

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