Daten einer Genetikstudie zeigen, dass bestimmte Bakterien des Darmmikrobioms mit einem verringerten Risiko für kindliches Asthma assoziiert sind, während andere Bakterien in Zusammenhang mit höherem Risiko stehen. Diese Ergebnisse eröffnen laut der Autoren neue Perspektiven für Prävention und Diagnostik von kindlichem Asthma.
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Eine retrospektive Kohortenanalyse über 501 Frauen mit Endometriose fand, dass Dienogest sowohl bei ovariellen Endometrioma, als auch bei oberflächlich-peritonealer oder tief-infiltrierender Endometriose wirksam Schmerzen lindern, Läsionsgrößen reduzieren und die Lebensqualität verbessern kann. Je nach Endometriose-Untergruppe kann jedoch gezieltere Aufmerksamkeit im Management nötig sein.
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Ein systematischer Review mit Metaanalyse fand, dass Menschen mit Migräne im Vergleich zur Allgemeinbevölkerung ein rund doppelt so hohes Risiko haben, einen Schlaganfall zu erleiden. Besonders Frauen und junge Migränepatienten sind laut einer aktuellen Metaanalyse gefährdet.
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Eine Analyse von Beobachtungsdaten und von Genmustern fand einen Zusammenhang zwischen der Aufnahme des Alkaloids Theobromin mit der Nahrung (typischerweise dunkle Schokolade) und einem moderat reduzierten Risiko für Endometriose. Die genetische Analyse legt eine kausale Verbindung nahe. Prospektive, kontrollierte Studien zu Theobromin zur Prävention von Endometriose stehen noch aus.
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Die aktuelle Studienlage spricht nach einem systematischen Review mit Metaanalyse über 10 Studien zum polyzystischen Ovarialsyndrom (PCOS) dafür, dass eine Nahrungsergänzung mit Vitamin D signifikant Insulinresistenz, entzündliche Prozesse, Nüchternblutzucker und Gesamttestosteron bei PCOS senken kann. Somit könnte Vitamin D ein Baustein im Behandlungskonzept bei PCOS darstellen.
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Die diabetische Retinopathie ist eine häufige Folgeerkrankung eines Diabetes mellitus, für die großer Bedarf an einer Erweiterung bestehender Therapieoptionen besteht. Forschungsdaten aus China zeigen nun, dass Kombinationstherapien aus Akupunkturverfahren und traditioneller chinesischer Medizin die Sehfähigkeit und die Dicke der Makula positiv beeinflussen können.
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Ein systematischer Review mit Metaanalyse über 7 Studien fand, dass die Behandlung mit Immuncheckpointinhibitoren anti-PD-L1 und anti-PD-1, beide kombiniert mit Chemotherapie, bei ausgedehntem kleinzelligem Lungenkrebs vergleichbar wirksam ist. Allerdings sind anti-PD-L1-Inhibitoren demnach eine etwas sicherere Erstlinien-Behandlungsoption.
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Eine aktuelle Metaanalyse konnte zeigen, dass bei Menschen mit chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen eine enterale Ernährung zusätzlich zur medikamentösen Standardtherapie zu einer verbesserten klinischen Reaktion, im Vergleich zur alleinigen Gabe von Medikamenten, führte. Der Ernährungszustand (Hämoglobin, Albumin und Body-Mass-Index) war in der Gruppe der Kombi-Therapie signifikant höher als in der Kontrollgruppe.
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DGP – Eine aktuelle Studie konnte zeigen, dass eine salzfreie Ernährung den systolischen Blutdruck bei Menschen mit Bluthochdruck stärker senkt als die DASH-Diät. Die Kombination aus DASH-Ernährung und Salzreduktion könnte langfristig besonders wirksam sein. Zur Behandlung von Bluthochdruck werden neben medikamentösen Therapien auch Lebensstilveränderungen empfohlen. Dabei spielt insbesondere die Ernährung eine zentrale Rolle, da bestimmte Ernährungsformen nachweislich positiven Einfluss auf den Blutdruck haben. Salzfrei versus DASH-Diät bei Bluthochdruck? Eine aktuelle randomisierte Interventionsstudie hat nun die blutdrucksenkenden Effekte einer DASH-Diät […]
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In Studien wird immer wieder der Zusammenhang einer Helicobacter-Infektion und chronisch entzündlichen Darmerkrankungen diskutiert. Eine aktuelle Metaanalyse mit pädiatrischen CED-Patienten konnte diesen Zusammenhang nicht bestätigen.
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In einer randomisierten Studie wurde untersucht, wie sich die Durchführung einer Gastropexie (Lagekorrektur des Magens) bei der Darmkrebsoperation auf das Risiko einer verzögerten Magenentleerung auswirkt. Die Studie zeigte, dass die zusätzliche Gastropexie im Vergleich zur konventionellen Behandlung mit einem geringeren Risiko für eine verzögerte Magenentleerung assoziiert war. Auch war das zusätzliche Verfahren insgesamt mit weniger postoperativen Komplikationen verbunden.
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Chinesische Wissenschaftler führten eine Netzwerk-Metaanalyse und SUCRA-Ranking durch, um die Wirksamkeit und Sicherheit von PCOS-Medikationen zur Senkung des Testosteron-Spiegels bei Frauen mit PCOS zu ermitteln. Die Evidenz-Qualität wurde aufgrund hoher Heterogenität als niedrig bewertet, die Ergebnisse deuten jedoch auf beste Effekte mit Atorvastatin oder Spironolacton + Metformin.
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Zwei Fallberichte von Patienten mit therapieresistenter chronischer Migräne deuten auf pulsierte Radiofrequenz-Stimulation (PRF) des Großen Okzipitalnerven (GON) als nützliche Option zur Behandlung hin.
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