Themenschwerpunkt: Begleit- und Folgeerkrankungen
Fatigue ist ein besonders belastendes Symptom für Erwachsene mit akuter Leukämie. Ist Besserung von Fatigue mit einem Begleitprogramm zur Chemotherapie in der Klinik wirksam? Im hier untersuchten Programm waren die Teilnehmer motiviert und besserten Fitness und Fatigue-Symptome in klinisch relevantem Maß.
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Während leichter Alkoholkonsum keine negativen Auswirkungen auf das Risiko für die meisten Krebserkrankungen, wie beispielsweise der Leukämie, hatte, sah dies besonders bei Brustkrebs und Darmkrebs anders aus.
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Unser Speichel hilft beim Schlucken, Sprechen und Schmecken. Er schützt unsere Mundschleimhaut und unsere Zähne. Doch bestimmte Erkrankungen oder Behandlungen, wie z. B. gegen Asthma, können zu Mundtrockenheit führen. Mundtrockenheit kann auch bei Kindern ein Problem sein und zu Karies führen, berichten indische Forscher.
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Europäische Forscher verglichen das Risiko für Herzkrankheiten zwischen Krebsüberlebenden und Personen, die nie an Krebs erkrankt waren. Für Blutkrebspatienten mit Non-Hodgkin-Lymphom konnte Entwarnung gegeben werden: sie erkrankten nicht häufiger an Herz-Kreislauf-Erkrankungen als die Kontrollgruppe ohne Krebs.
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Hilft Chemotherapie bei einem DLBCL-Lymphom älterer Patienten? Eine aktuelle spanische Untersuchung fand, dass die Behandlung auch Betroffenen in sehr hohem Alter offensteht – allerdings mit der Einschränkung, dass Patienten möglichst fit sein sollten. Um exakter bestimmen zu können, wem die Therapie optimal helfen kann, müssen nun Folgestudien mit größeren Patientengruppen stattfinden.
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Zusammenfassend fanden die Forscher, dass Munderkrankungen eine typische Begleiterscheinung der akuten lymphatischen Leukämie bei Kindern sind. Die Häufigkeit und der Schweregrad von Munderkrankungen war allerdings besonders während des Beginns der chemotherapeutischen Behandlung erhöht. Gerade in der Induktionsphase sollte also stärker vorbeugend auf die Mundschleimhaut geachtet werden.
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Zusammengefasst präsentierte diese Studie Lenalidomid als sichere Behandlung für Patienten mit niedrigriskantem MDS ohne del(5q), bei denen eine vorhergehende Behandlung zur Stimulierung der Erythrozyten gescheitert war. Die durch Lenalidomid bedingten Nebenwirkungen betrafen vorwiegend das blutbildende System selbst. Insgesamt waren die Nebenwirkungen gut vorhersehbar und können durch geeignete Maßnahmen kontrolliert werden, um eine bestmögliche Behandlung mit Lenalidomid zu ermöglichen.
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Die Behandlung mit Tyrosinkinase-Hemmern führte bei Patienten mit einer chronisch myeloischen Leukämie nicht häufiger zu weiteren Krebserkrankungen als es ohne die Vorerkrankung zu erwarten wäre. Auch war das durchschnittliche Gesamtüberleben der mit den neuen Medikamenten behandelten Patienten, mit oder ohne weiterer Krebsdiagnose, nicht unterschiedlich. Patienten müssen sich demnach während der Behandlung ihrer Leukämie nicht über weitere Krebserkrankungen als Nebenwirkung der Therapie sorgen.
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Ein spezialisiertes Depressionsprogramm für Patienten mit Krebserkrankungen kann zwar wirkungsvoll gegen Depressionen helfen und die Lebensqualität der Betroffenen verbessern – eine Hilfe gegen die Krebserkrankung ist eine solche Behandlung aber wohl leider nicht. Trotzdem: selbst wenn antidepressive Programme nicht lebensverlängernd wirken, so können sie doch einen Beitrag leisten, die verbleibende Zeit so gut wie möglich zu nutzen.
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Die Studie zeigt, wie wichtig die Psyche für die Gesundheit ist. Bei Patienten, die an weiteren schweren Erkrankungen wie KHK oder Krebserkrankungen leiden, geraten eventuelle Depressionen häufig in den Hintergrund. Dabei zeigt die Untersuchung, dass es gerade bei diesen Patienten wichtig ist, die Depressionen wirksam zu behandeln, da sie sich negativ auf die Krankheitsverläufe und das Sterberisiko auswirken können. Patienten, die bereits vor der KHK- bzw. Krebs-Diagnose unter Depressionen litten, hatten nämlich eine schlechtere Prognose.
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Zusammengefasst berichtet die Studie, dass Patienten mit erneuter akuter myeloischer Leukämie (AML) nach Krankheitsrückfall, die eine hochdosierte Induktionschemotherapie erhalten haben, über die Zeit ein wesentlich schlechteres Wohlbefinden aufweisen als Patienten mit erstmaliger AML. Diese Ergebnisse betonen, wie wichtig frühzeitige Maßnahmen zur Verbesserung des Wohlbefindens bei Patienten mit krankheitsrückfälliger AML sind.
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Der Vergleich von Fallstudien und Forschungsliteratur zeigte, dass eine Verfärbung von Hautstellen durch die Behandlung mit Imatinib ausgelöst werden kann. Dieses Phänomen ist selten in der Literatur zu finden und seine Ursachen sind nicht komplett geklärt. Weitere Studien dazu wären also angebracht, gerade auch da die Behandlung typischerweise zu blasseren Hautstellen führt, also häufiger den gegenteiligen Effekt zur Folge hat. Die Verfärbungen müssen nicht behandelt werden und stellen keinen Grund für einen Therapieabbruch dar.
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Diese Studie fand bei Menschen, die eine Krebserkrankung in der Kindheit überlebt haben, häufig Auffälligkeiten, die einer peripheren Neuropathie zugeschrieben werden können. Solche Schädigungen konnten langfristig bestehen bleiben, zu Funktionsstörungen führen und sich als die Lebensqualität beeinflussende Effekte auch in Patientenberichten wiederfinden. Bei der Untersuchung ehemaliger Krebspatienten ist also auch lange nach dem Ende der Behandlung bedeutsam, welche Art der Medikation sie als Chemotherapie erhalten hatten […]
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