Systemische Therapien

Themenschwerpunkt: Systemische Therapien

Die Psoriasis ist eine chronisch-entzündliche Erkrankung, die mit krankheitsmodifizierenden Antirheumatika als Basistherapie behandelt werden kann. Die Basistherapie kann das Immunsystem modulieren und so entzündliche Reaktionen eindämmen. Apremilast wurde 2015 zur Behandlung der Psoriasis und der Psoriasis-Arthritis in Europa zugelassen. Der Wirkstoff moduliert direkt mehrere Botenstoffe des Immunsystems, indem er die Phosphodiesterase-4 hemmt. In Folge dessen werden entzündungsfördernde Botenstoffe unterdrückt und entzündungshemmende Botenstoffe gefördert. Der Wirkstoff wird in Tablettenform eingenommen und bietet daher eine Alternative zu den Biologika (gentechnisch hergestellte Antirheumatika) wie Etanercept, die meist gespritzt werden müssen. Wissenschaftler haben jetzt die Wirksamkeit von Apremilast untersucht.

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Psoriasis lässt sich auf zwei Wegen bekämpfen: durch äußerliche (topische) oder innere (systemische) Behandlungen. Zur äußerlichen Behandlung stehen Salben und Cremes zur Verfügung. Außerdem können Photo-, Laser- und Klimatherapien angewendet werden. Eine Therapie mit künstlichem UV-Licht hat positive Auswirkungen auf die Behandlung der Psoriasis.

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Ustekinumab und Secukinumab sind beides Wirkstoffe aus der Klasse der Biologika. Ustekinumab hemmt Interleukin-12 und Interleukin-23, während Secukinumab Interleukin-17 hemmt. Interleukine sind als Botenstoffe an der Regulierung des Immunsystems beteiligt. Die Wirkstoffe sollen das Immunsystem modulieren und Entzündungen einschränken wie sie im Rahmen der Psoriasis auftreten. Forscher haben jetzt die Wirksamkeit und Sicherheit der beiden Biologika verglichen.

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Biologika werden seit einigen Jahren zur Behandlung von Psoriasis eingesetzt. Dabei herrscht bei vielen Patienten Unsicherheit über mögliche Nebenwirkungen der Medikamente. Eine Studie im Journal of Drugs in Dermatology hat jetzt untersucht, ob die Behandlung mit Biologika zu einem höheren Risiko für kardiovaskuläre Ereignisse wie Schlaganfall, Herzinfarkt oder kardial bedingtem Tod führt.

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Nagelpsoriasis betrifft etwa jeden zweiten Psoriasis-Patienten und Patienten mit Psoriasis-Arthritis sind sogar noch häufiger betroffen. Vor allem befallene Fingernägel lassen sich kaum verstecken und sind sehr belastend für die Patienten. Neben Salben und Cremes lässt sich die Nagelpsoriasis auch durch systemische Therapien behandeln. Wissenschaftler aus den USA und Kanada haben jetzt untersucht, wie effektiv Adalimumab zur Bekämpfung der Nagelpsoriasis eingesetzt werden kann.

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Die Psoriasis ist eine entzündliche Hautkrankheit, die weltweit 2-3% Menschen betrifft. Die Ursache für die Entstehung der Psoriasis ist noch nicht vollständig geklärt. Man geht davon aus, dass es eine genetische Veranlagung zur Ausprägung der Erkrankung gibt. Jedoch müssen meist weitere Faktoren hinzukommen, damit die Krankheit ausbricht. Bei der Psoriasis stehen autoimmunologische Prozesse im Vordergrund.

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Die Tuberkulose zählt zu den gefährlichsten Infektionskrankheiten weltweit. Da Biologika das Immunsystem drosseln, muss vor einer Therapie mit Biologika eine latente Tuberkulose ausgeschlossen werden. Wissenschaftler aus Schweden haben jetzt das Risiko für eine Tuberkuloseerkrankung bei Einnahme von Biologika untersucht.

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Die TNF-Hemmer Adalimumab, Infliximab und Etanercept werden zur Behandlung verschiedener chronisch entzündlicher Erkrankungen wie der Psoriasis eingesetzt. Der Tumornekrosefaktor alpha (TNF-α) ist ein zentraler Botenstoff des Immunsystems und ist in die Entstehung von Entzündungen involviert. Eine Studie aus Italien vergleicht nun die drei TNF-Hemmer hinsichtlich Therapietreue und Wirksamkeit. Ist die Basistherapie mit konventionellen Wirkstoffen nicht ausreichend wirksam, wird meist zunächst ein TNF-Hemmer eingesetzt.

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