Themenschwerpunkt: Psoriasis/Schuppenflechte
Die Studie verdeutlicht, dass der Vitamin-D-Spiegel bei Patienten mit Psoriasis geringer ist als bei gesunden Personen und mit der Krankheitsaktivität zusammenhängt. Für eine bessere Therapie könnten Patienten daher regelmäßig ihren Vitamin-D-Status beim Arzt überprüfen lassen.
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Sonelokimab ist ein neuartiger trivalenter Nanobody gegen Interleukin-17A und -17F. Eine Multizentrenstudie der Phase 2b untersuchte nun die Wirksamkeit, Sicherheit und Verträglichkeit von Sonelokimab zur Behandlung der Plaque-Psoriasis. mit 313 Patienten mit moderater bis schwerer Psoriasis zeigte sich im Placebo-Vergleich und mit aktiver Kontroller Secukinumab, dass der neue Wirkstoff schnell die Psoriasis eindämmen konnte und dabei ein akzeptables Sicherheitsprofil hatte. Weitere Studien werden nun erwartet.
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Die Studie konnte keine Hinweise finden, dass Patienten mit Psoriasis unter wesentlich höheren Homocystein-Leveln leiden als gesunde Personen. Männer mit Psoriasis tendierten jedoch zu höheren Leveln.
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Die Studie konnte keinen klaren Zusammenhang zwischen Mandelentzündung und Psoriasis bei Kindern ausmachen. Eine wiederkehrende Mandelentzündung könnte das Risiko jedoch erhöhen.
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Ein systematischer Review ermittelte, wie lange nach Behandlungsende mit systemischer Medikation ein Rückfall bei Patienten mit Psoriasis auftritt. Biologika zur Behandlung der Psoriasis waren demnach mit längeren Behandlungserfolgen bis zu einem Rückfall nach Therapieende assoziiert als andere Wirkstoffe. Diese Ergebnisse könnten besonders dann relevant sein, wenn eine Behandlungsunterbrechung absehbar ist.
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Bei Patienten mit Psoriasis erhöhten ein hohes Gewicht sowie das Trinken von moderaten Mengen Alkohol das Risiko für Psoriasis-Arthritis. Rauchen und hohe Mengen Alkohol erhöhten das Risiko nicht. Abnehmen könnte das Risiko reduzieren.
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Die Studie deutet an, dass Patienten mit Psoriasis häufiger Zöliakie-Marker im Blut aufweisen auch wenn bisher keine Zöliakie dagnostiziert wurde. Bei Patienten mit positiven Antikörpern konnte eine glutenfreie Diät Verbesserungen der Psoriasis hervorrufen. Die Ergebnisse könnten daher andeuten, welche Patienten von einer glutenfreien Diät profitieren könnten.
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Die Studie zeigt, dass Kindern mit Psoriasis ein höheres Risiko für Erkrankungen des Stoffwechsels, wie einen gestörten Zucker- und Fettstoffwechsel, haben. Die Wissenschaftler konnten aber auch sehen, dass Adipositas einen größeren Beitrag zur Entstehung der Begleiterkrankungen haben könnte als die Psoriasis.
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Wissenschaftler aus den USA untersuchten in ihrer Studie eine Crisaborol-Salbe, die sie bei Psoriasis-Patienten mit Erkrankungsherden in z. B. Gesicht, Genitalbereich oder den Achselhöhlen einsetzten. Nach 8 Wochen Behandlung war die Haut bei 71 % der Patienten, die die Salbe nutzen, so stark verbessert, dass keine Hautläsionen mehr nachweisbar waren.
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Baden im Toten Meer gilt als eine wirksame Therapie zur Linderung der Schuppenflechte. Solche Therapieansätze können inzwischen auch in Innenräumen in Europa genutzt werden. Im systematischen Review analysierten Forscher nun, wie wirksam die Simulation der Toten-Meer-Behandlung bei Psoriasis hilft. Die Datenlage ist jedoch bislang sehr schwach, zeigte sich. Die Ergebnisse deuten jedoch an, dass künstliches UV-B-Licht besser gemeinsam mit Salzwasserbädern in Innenräumen wirkt als allein.
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Die Studie zeigt, dass etwa 20 % bis 25 % der erwachsenen Patienten mit Psoriasis auch eine Beteiligung der Gelenke zeigen und daher auch an Psoriasis-Arthritis leiden. Bei europäischen Patienten trat Psoriasis-Arthritis häufiger auf als bei afrikanischen oder asiatischen Patienten.
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Die angepasste Analyse mit individuellen Patientendaten zeigte eine höhere Wahrscheinlichkeit für PASI75, PASI90 und PASI100 mit Guselkumab als mit Ustekinumab nach 16 und 40 Wochen.
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Es kommt vor, dass Patienten sowohl an Neurodermitis als auch an Psoriasis leiden. Forscher in Taiwan untersuchten nun, wie häufig dies vorkommt. Im Vergleich von über 30 000 Patienten und über 130 000 Kontrollen zeigte sich, dass die Erkrankungen häufiger als erwartet zusammen auftreten. Gemeinsame Mechanismen sind also denkbar und sollten weiter untersucht werden.
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