Themenschwerpunkt: Psoriasis/Schuppenflechte
Ein Behandlungsstopp einer Biologikatherapie bei axSpA in stabiler Remission erhöht das Risiko eines Aufflammens der Erkrankung, fand ein systematischer Review mit Metaanalyse über 8 Studien und 1 384 Patienten. Dosisreduktionen schienen eine sicherere Alternative zu einem vollständigen Behandlungsentzug zu sein.
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Die Behandlung aktiver PsA kann mit intravenösem Secukinumab über ein Jahr sicher und effektiv erfolgen, zeigte eine randomisiert-kontrollierte Studie mit 381 Patienten. Das Sicherheitsprofil war vergleichbar mit dem bei subkutaner Gabe des Biologikums.
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Die vorliegende Studie untersuchte klinische und molekulare Effekte einer Anti-IL-17A-Behandlung (Anti-Interleukin-17A) im Vergleich zu einer Anti-IL-23-Behandlung bei Patienten mit Anti-IL-12/23-refraktärer Psoriasis. Die Daten unterstützen eine Rolle von IL-17 bei der Pathogenese der Plaque-Psoriasis und demonstrieren Therapiestrategien bei Anti-IL-12/23-refraktärer Psoriasis.
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Patienten mit einer familiären Vorgeschichte waren bei Ausbruch der Psoriasis jünger. Bei der vererbbaren Psoriasis hatte Adipositas einen eher geringen Einfluss auf die Entstehung der Psoriasis.
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In einer longitudinalen Beobachtungsstudie mit 960 Patienten mit Psoriasis-Arthritis (PsA) kamen bei 17 % der Patienten mindestens 4 biologische oder synthetische zielgerichtete krankheitsmodifizierende Wirkstoffe (b/tsDMARD) zum Einsatz. Diese Patienten mit multiplem b/tsDMARD-Versagen waren häufiger Frauen, adipös, hatten eine axiale Beteiligung, Depression und eine höhere Krankheitsaktivität. Ergänzende Therapien, speziell Gewichtsmanagement, Depressionslinderung und Physiotherapie, könnten womöglich einen wichtigen Beitrag leisten.
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Junge Patienten mit oligoartikulärer juveniler idiopathischer Arthritis (JIA) haben nach einer retrospektiven Beobachtungsstudie die höchste Chance für eine anhaltende klinische Remission nach Beendigung der medikamentösen Behandlung im Vergleich zu jungen Patienten mit polyartikulärer JIA.
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Eine randomisiert-kontrollierte Studie mit 392 Psoriasis-Patienten demonstrierte die therapeutische Äquivalenz des Biosimilars FYB202 zum Referenz-Ustekinumab bei Patienten mit mittelschwerer bis schwerer Psoriasis.
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Eine randomisiert-kontrollierte klinische Studie mit 423 jugendlichen und erwachsenen Patienten fand, dass eine Schaumanwendung mit 0,3 % Roflumilast Symptome der Psoriasis an Kopfhaut und Körper, inklusive Juckreiz, signifikant verbesserte. Die Behandlung war gut verträglich.
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