Die Charité – Universitätsmedizin Berlin hat ein campus- und klinikübergreifendes Wirbelsäulenzentrum etabliert. Hier arbeiten Experten aus verschiedenen Fachrichtungen zusammen, um dem Volksleiden Nummer eins effektiver begegnen zu können. Das universitäre Wirbelsäulenzentrum konnte in der höchsten Kategorie als Level-I-Zentrum der Deutschen Wirbelsäulengesellschaft zertifiziert werden. Kombinierte Konzepte, die einen ganzheitlichen Therapieansatz verfolgen, bilden die Basis für die fächerübergreifende Zusammenarbeit. Spezialisierte Abteilungen decken die gesamte Bandbreite in Diagnostik und Therapie ab, um Patientinnen und Patienten die bestmögliche Behandlung bieten zu können. Das Spektrum […]
Weiter zum ausführlichen Bericht →
Wann eine CT statt eines Herzkatheters zur Diagnose aussagekräftig ist Klagt ein Patient über Schmerzen in der Brust, wird meist mithilfe eines Katheters überprüft, ob sein Herz noch ausreichend durchblutet ist. Forschende der Charité – Universitätsmedizin Berlin haben jetzt festgestellt: In bestimmten Fällen kann eine nicht invasive Computertomographie (CT) eine ebenso verlässliche Diagnose liefern wie eine Herzkatheter-Untersuchung – ganz ohne Eingriff in den Körper. Die Studie ist in der Fachzeitschrift The BMJ* erschienen. Ein drückender Schmerz in der Brust oder […]
Weiter zum ausführlichen Bericht →
Charité implementiert Frühwarnsystem AKI-Alert Berlin, 13.06.2019 Ist die akute Nierenschädigung ein unterschätztes Risiko im Krankenhaus? Das haben Wissenschaftler der Charité – Universitätsmedizin Berlin anhand der Daten von mehr als 100.000 Patientinnen und Patienten untersucht. Sie konnten nachweisen, dass eine akute Nierenschädigung das Sterberisiko erhöht. Zur besseren Versorgung betroffener Patienten hat das Team ein digitales Frühwarnsystem entwickelt. Die Studie ist jetzt im Deutschen Ärzteblatt* erschienen. Eine akute Nierenschädigung (Acute Kidney Injury, AKI) ist ein Syndrom und tritt bei rund 8 bis […]
Weiter zum ausführlichen Bericht →
Während der Reise am Computer arbeiten oder mit den Kindern ein Kartenspiel spielen – das automatisierte Fahren schafft Freiräume im Auto. Allerdings verursachen Tätigkeiten während der Fahrt bei einigen Menschen Unwohlsein und Übelkeit – eine klassische Reisekrankheit tritt ein. Forschende der TU Berlin und der Charité – Universitätsmedizin Berlin untersuchen jetzt, wie Reisekrankheit und automatisiertes Fahren genau zusammenhängen und wie sich Beschwerden vermindern lassen. Das Forschungsprojekt wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) mit rund 700.000 Euro für drei Jahre gefördert […]
Weiter zum ausführlichen Bericht →
Der Ausbruch des Zika-Virus in Lateinamerika hat inzwischen mehr als 60 Millionen Menschen getroffen. Insbesondere für Schwangere und deren Ungeborene kann die Infektion fatale Folgen haben: Viele Kinder werden mit Fehlbildungen des Gehirns, der sogenannten Mikrozephalie, geboren. Bislang wurde vermutet, dass eine frühere Infektion mit Dengue-Viren die Auswirkungen einer Zika-Infektion verstärkt. Forschende der Charité – Universitätsmedizin Berlin und des Deutschen Zentrums für Infektionsforschung (DZIF) konnten jedoch nachweisen, dass eine Infektion mit Dengue-Viren vor Zika-assoziierten Schäden schützt. Die Studie ist jetzt […]
Weiter zum ausführlichen Bericht →
Depressionen, Angststörungen oder traumatische Stresssituationen – in Deutschland leidet etwa jeder vierte Erwachsene im Laufe eines Jahres an einer psychischen Erkrankung. An der Charité – Universitätsmedizin Berlin tragen Ärzte und Wissenschaftler täglich dazu bei, dass Patientinnen und Patienten ihre seelische Gesundheit wiedererlangen. Ihre Expertise wird jetzt in der neuen Forschungsplattform Charité Mental Health gebündelt. Ziel ist es, Forschungsvorhaben zu vernetzen und so die Prävention, die Diagnostik sowie die Therapien von psychischen Erkrankungen weiter zu verbessern. Psychische Erkrankungen nehmen weltweit zu […]
Weiter zum ausführlichen Bericht →
Vor einer Operation müssen Patienten umfassend über den geplanten Eingriff aufgeklärt werden. Oftmals fühlen sich die Betroffenen aufgrund der Komplexität der Inhalte aber eher überfordert als gut informiert. Forschende der Charité – Universitätsmedizin Berlin konnten jetzt am Beispiel der Herzkatheteruntersuchung zeigen, dass ein Comic hier helfen kann: Es erhöht das Verständnis und reduziert das Angstgefühl der Patienten. Die Studie wurde in der Fachzeitschrift Annals of Internal Medicine* veröffentlicht. Die ärztliche Aufklärung soll Patientinnen und Patienten bei der selbstbestimmten Entscheidung für […]
Weiter zum ausführlichen Bericht →
Studie unter Leitung der Charité gestartet Berlin, 04.04.2019 Pflegebedürftige Menschen leiden häufig an Hautproblemen: von allgemeiner Trockenheit bis hin zu Druckgeschwüren. Wollen Pflegekräfte den Zustand der Haut verbessern, sehen sie sich mit einer Vielzahl einzelner Handlungsempfehlungen konfrontiert. Eine Studie unter Leitung der Charité – Universitätsmedizin Berlin untersucht jetzt, ob nicht statt vieler Behandlungsstandards ein strukturiertes Hautpflegeprogramm geeignet ist, die verschiedenen Hautprobleme zu versorgen. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert das Forschungsvorhaben mit rund 975.000 Euro. Zur Vorbeugung von […]
Weiter zum ausführlichen Bericht →
Wie können seltene genetische Erkrankungen besser erkannt und schneller diagnostiziert werden? Um diesem Ziel näher zu kommen, möchte eine neue Forschungsgruppe an der Charité – Universitätsmedizin Berlin wichtige nicht kodierende Abschnitte unseres Erbgutes identifizieren und zuverlässig interpretieren. Ziel ist es, eine Software zu entwickeln, um Gesamtgenom-Daten im klinischen Alltag zu analysieren. Die Forschungsgruppe wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) mit 3,5 Millionen Euro für drei Jahre gefördert. Nur etwa drei Prozent unseres Erbgutes enthalten den Bauplan für Eiweiße. Diese Protein-kodierenden […]
Weiter zum ausführlichen Bericht →
Proteinstruktur nach mehr als fünfzigjähriger Forschung entschlüsselt Ein Virus ist für seine Vermehrung von einer Wirtszelle abhängig. Doch wie bringt ein Virus seinen Wirt dazu, nicht nur die eigene, sondern auch die Virus-Erbinformation abzulesen und so Tochter-Viren herzustellen? Seit Jahrzehnten wird diese Frage am Beispiel des Bakteriophagen Lambda erforscht. Jetzt hat eine Arbeitsgruppe der Charité – Universitätsmedizin Berlin die Details mittels hochauflösender Kryo-Elektronenmikroskopie entschlüsselt. Die Ergebnisse wurden in Molecular Cell* publiziert. Ohne Wirt keine Viren: Ein Virus ist zwar in der […]
Weiter zum ausführlichen Bericht →
Wie unser Immunsystem eine gesunde Mikrobiota im Darm aufrechterhält Gemeinsame Pressemitteilung der Charité – Universitätsmedizin Berlin und des Exzellenzclusters PMI an der Universität Kiel Forschende des Exzellenzclusters Präzisionsmedizin für chronische Entzündungskrankheiten in Kiel und der Charité – Universitätsmedizin Berlin haben einen Mechanismus entschlüsselt, der die Immunreaktion gegen Mikroorganismen im Darm steuert. Die Ergebnisse der internationalen Studie können zur Entwicklung neuer Therapien bei chronisch entzündlichen Darmerkrankungen beitragen. Sie wurden in der Fachzeitschrift Nature Immunology* veröffentlicht. Das Immunsystem schützt davor, dass sich […]
Weiter zum ausführlichen Bericht →
Bereitschaftspotential erstmals außerhalb des Labors nachgewiesen Wenn eine Person bei einem Bungee-Jump kurz vor dem Entschluss steht, von der Brücke herunterzuspringen, lässt sich fast eine Sekunde vor der bewussten Entscheidung zu dem Sprung eine hohe Hirnaktivität messen. Dieses sogenannte Bereitschaftspotential konnten Wissenschaftler der Charité – Universitätsmedizin Berlin erstmals außerhalb des Labors und unter Extrembedingungen nachweisen. Die Erkenntnisse helfen unter anderem dabei, Gehirn-Computer-Schnittstellen weiterzuentwickeln. Diese unterstützen beispielsweise Querschnittsgelähmte, die mithilfe von Neuroprothesen ihre Hände wieder bewegen können. Die Studie ist jetzt […]
Weiter zum ausführlichen Bericht →
Krankheiten heilen statt Symptome bekämpfen: Die europaweite Forschungsinitiative RESTORE steht unter der Leitung des BIH Centrums für Regenerative Therapien, eines gemeinsam von der Charité – Universitätsmedizin Berlin und dem Berlin Institute of Health (BIH) getragenen interdisziplinären Translationszentrums. RESTORE soll Europa eine Führungsrolle im Bereich neuartiger Therapien, der sogenannten Advanced Therapies, sichern. Dieses Ziel unterstützt auch die Europäische Kommission, die RESTORE jetzt eine Anschubfinanzierung von einer Million Euro zugesagt hat. Gleichzeitig hat die Kommission das Konsortium eingeladen, ihr Konzept weiterzuentwickeln und […]
Weiter zum ausführlichen Bericht →