Beiträge von: Deutsches Zentrum für Infektionsforschung (DZIF)

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Forschungsteam des DZIF an der Eberhard Karls Universität Tübingen entdeckt einen Wirkstoff, der intrazelluläre Signalwege der Krankheitserreger bei der Zellinvasion hemmt. Krankheitserregende Salmonellen injizieren Effektorproteine in Zellen des Magen- und Darmgewebes, um in diese einzudringen und sich dort zu vermehren. Dabei rufen die Bakterien, die meist über Lebensmittel aufgenommen werden, vor allem bei Kindern und alten Menschen gefährliche Magen-Darm-Entzündungen bis hin zu systemischen Infektionen hervor. Nun hat ein internationales Forschungsteam unter der Leitung von Prof. Samuel Wagner vom Exzellenzcluster der Eberhard Karls […]

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Identifizierung wichtiger diagnostischer und sozioökonomischer Schlüsselfaktoren für die Pandemievorsorge Die COVID-19-Pandemie hat kritische Schwachstellen im globalen Gesundheitssystem aufgedeckt und wichtige Lehren für eine bessere Vorbereitung auf künftige Notfälle geliefert. Ein Beispiel ist Lateinamerika, wo der Zugang zu Tests aufgrund hoher Kosten und schlechter Infrastruktur eingeschränkt war. In den letzten Monaten sind drei Studien erschienen, die kritische Mängel aufzeigen und Lehren für die Widerstandsfähigkeit und Gerechtigkeit der globalen Gesundheitsversorgung ziehen. Von diagnostischen Einschränkungen in ressourcenbeschränkten Regionen bis hin zu sozioökonomischen Unterschieden in […]

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Studie untersucht das Darmmikrobiom von Empfänger:innen einer transplantierten Niere aus der DZIF-Transplantationskohorte und stellt einen Zusammenhang zwischen mikrobiellen Veränderungen des Darmmikrobioms und der Abstoßung des Transplantats und der Transplantatdysfunktion her. Nieren sind das meisttransplantierte Organ in Deutschland. 2023 wurden laut der Deutschen Stiftung Organtransplantation insgesamt 1.514 Nieren nach postmortaler Organspende transplantiert, bei insgesamt 2.986 transplantierten Organen. Für Patient:innen mit fortgeschrittenem Nierenversagen ist eine Nierentransplantation weiterhin die beste Behandlungsoption. Entsprechend groß ist der Bedarf: 2023 standen 6.513 Patient:innen auf der Warteliste […]

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Eine Koalition führender Tuberkuloseexperten und medizinischer Fachgesellschaften fordert eine dringende Erweiterung der Zulassung der Europäischen Arzneimittelagentur (EMA) für Pretomanid, ein Schlüsselmedikament im Kampf gegen multiresistente Tuberkulose (MDR-TB) und rifampicinresistente TB (RR-TB). Dieser Aufruf erscheint zeitnah zum jährlichen Welttuberkulosetag am 24. März und steht im Einklang mit den neuesten Leitlinien der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Er zielt darauf ab, den Zugang der Patientinnen und Patienten zu wirksameren und besser verträglichen Behandlungsmethoden zu verbessern. Pretomanid ist derzeit von der EMA nur in Kombination mit Bedaquilin und […]

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Der neuartige Wirkstoff HY-133, der von der Firma HYpharm entwickelt und in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Zentrum für Infektionsforschung (DZIF) und Universitäten in Tübingen, München, Münster und Greifswald für die klinische Prüfung vorbereitet wur…

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