Beiträge von: Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf

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Bei einem Schlaganfall ist die schnellstmögliche Versorgung entscheidend für den Therapieerfolg. Forschende der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU) und des Universitätsklinikums Düsseldorf (UKD) haben im Rahmen einer Studie ermittelt, wie schnell Patientinnen und Patienten behandelt werden können und wie telemedizinische Versorgung die Schnelligkeit der Versorgung optimieren könnte. Die Studienergebnisse wurden nun in der renommierten Fachzeitschrift The Lancet Regional Health veröffentlicht. Der Schlaganfall ist die dritthäufigste Todesursache in Deutschland und einer der häufigsten Gründe für eine Langzeitbehinderung. In Deutschland sind rund 180 von […]

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Einem interdisziplinären Forschungsteam der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU), dem Universitätsklinikum Düsseldorf (UKD) und der Charité – Universitätsmedizin Berlin gelang es, ein bislang unbekanntes neuronales Netzwerk zur Behandlung der zervikalen Dystonie durch die Tiefe Hirnstimulation zu identifizieren. Die Ergebnisse der Studie wurden nun online in der Fachzeitschrift EBioMedicine veröffentlicht. Sie könnten künftig die personalisierte Einstellung der Tiefen Hirnstimulation verbessern und so neue, individuellere Therapieansätze erlauben. Bei der zervikalen Dystonie handelt es sich um eine neurologische Bewegungsstörung, die sich durch unwillkürliche Muskelkontraktionen im […]

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Strukturanalyse: Veröffentlichung in ACS Sensors Um Stoffwechselprozesse zu verstehen, ist es wichtig, einzelne wichtige Elemente in lebenden Organismen nachweisen zu können. Forschenden der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU) entwickelten nun eine neue, computergestützte Methode, um Biosensoren für solche Untersuchungen zu designen. In der Fachzeitschrift ACS Sensors beschreiben sie den so realisierten Eisensensor „IronSenseR“. Eisen ist ein essenzielles Spurenelement in biologischen Zellen. Die Konzentration des Elements und sein sogenannter Redoxzustand – es kann als Eisen-II zweifach ionisiert (Fe²⁺) oder als Eisen-III dreifach ionisiert […]

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Einem Forschungsteam der Klinik für Gefäß- und Endovaskularchirurgie des Universitätsklinikums Düsseldorf (UKD) und der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU) ist es gelungen nachzuweisen, wie die Interaktion verschiedener Blutzellen sowohl zur Entstehung einer Thrombose als auch eines Bauchaortenaneurysmas führen kann. Die CD36–TSP-1-vermittelte Interaktion von Thrombozyten und Erythrozyten ist unmittelbar an der Bildung beider Erkrankungen beteiligt. Die Ergebnisse dieser Studie, die unter der Leitung von Prof. Dr. Margitta Elvers und Prof. Dr. Markus Wagenhäuser entstand, wurden kürzlich in der renommierten Fachzeitschrift Circulation Research publiziert. […]

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Forschenden der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU) und des Universitätsklinikums Düsseldorf (UKD) ist es erstmals gelungen nachzuweisen, wie externe Faktoren, etwa Infektionen, das Risiko für eine Alzheimer-Erkrankung erhöhen. Das internationale Team um Prof. Dr. Carsten Korth und Dr. Andreas Müller-Schiffmann vom Institut für Neuropathologie (UKD) konnte diesen Mechanismus nicht nur detailliert darstellen, sondern auch schon erfolgreich einen Wirkstoff erproben, der ihn blockiert. Damit eröffnet sich das Potenzial, das Alzheimer-Risiko bei Patientinnen und Patienten mit chronischen Infektionen und anderen Risikoerkrankungen zu senken. Alzheimer […]

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Neurowissenschaften: Veröffentlichung in Science Advances Wie können verschiedene verwandte psychische Erkrankungen mit ähnlichen Symptomen sicher voneinander unterschieden werden? Forschende mehrerer chinesischer Einrichtungen haben unter Beteiligung der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU) und des Forschungszentrums Jülich einen Unterscheidungsbaum für eine sicherere Diagnostik entwickelt. Sie nutzen dazu verschiedene diagnostische Techniken und Künstliche Intelligenz (KI). Die Ergebnisse helfen, Diagnosen erheblich präziser zu erstellen, wie die Autoren in der Fachzeitschrift Science Advances beschreiben. Menschen mit Schizophrenie, bipolarer Störung mit psychotischen Symptomen oder schizoaffektiver Störung zeigen teilweise […]

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Theranostik als neuer Ansatz bei entzündlichen Erkrankungen Neutrophile Granulozyten (kurz Neutrophile) sind eine Untergruppe der weißen Blutkörperchen und zentraler Bestandteil des Immunsystems. Häufig sind sie ein erster Indikator für eine Infektion und bekämpfen diese frühzeitig im entzündeten Gewebe. Bei einem Überschuss können sie jedoch auch zu schweren Gewebeschädigungen führen und den Krankheitsverlauf verschlechtern. Einem Forschungsteam der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU) und des Universitätsklinikums Düsseldorf (UKD) ist es nun gelungen, Neutrophile mit einem theranostischen Ansatz sichtbar zu machen und ihre Funktion gezielt […]

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Mitochondrien sind Zellorganellen, die von einer Doppelmembran umschlossen sind. Neben zahlreichen Aufgaben beim Stoffwechsel der Zelle haben sie auch eine zentrale Bedeutung bei der Integration von Signalen in die Zelle, die für die Entstehung von Krebs und bei der Immunantwort ausschlaggebend sind. Eine Studie an der Medizinischen Fakultät der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU) unter Leitung von Prof. Dr. Philipp Lang und Prof. Dr. Andreas Reichert, die nun in der Fachzeitschrift Cell Reports veröffentlicht wurde, konnte zeigen, dass Änderungen der mitochondrialen Innenmembranstruktur, […]

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Die Lungenfibrose stellt die häufigste Todesursache von Betroffenen mit einer systemischen Sklerose dar. Eine Heilung ist bislang nicht möglich, der Krankheitsverlauf kann lediglich verlangsamt werden. Ein Fallbericht aus Heidelberg unter Beteiligung Düsseldorfer Forschender zeigte nun einen Behandlungserfolg bei einem individuellen Heilversuch mit CD19.CAR-T-Zelltherapie kombiniert mit Nintedanib, wie die Forschenden in The Lancet Respiratory Medicine berichten. Bei der systemischen Sklerose (SSc) handelt es sich um eine Autoimmunerkrankung aus der Gruppe der Kollagenosen. Diese Erkrankung des Bindegewebes greift neben der Haut auch […]

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Große Studien zum Einfluss von mehrfach ungesättigten Omega-3-Fettsäuren auf die kardiovaskuläre Gesundheit haben in der Vergangenheit gegensätzliche Ergebnisse ergeben. Lange war deshalb unklar, inwiefern diese Fettsäuren einen positiven Einfluss auf das kardiovaskuläre Risiko haben. Düsseldorfer Forschende haben mit einer internationalen Studie nun einen wichtigen Beitrag dazu geleistet, den Einfluss von Omega-3-fettsäurehaltigen Präparaten zu verstehen. Ihre Ergebnisse stellen sie in der Fachzeitschrift Science Translational Medicine vor. Kardiovaskuläre Erkrankungen, zu denen Herzinfarkte und Schlaganfälle gehören, sind eine der häufigsten Todesursachen in Deutschland […]

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Psychologie: Veröffentlichungen in PNAS und Current Biology Der Blick bleibt klar, auch wenn ein Mensch schnell seine Blickrichtung verändert. Diese als „visuelle Stabilität“ bezeichnete unbewusste Fähigkeit ist wichtig, um Desorientierung oder Schwindel zu vermeiden. Forschende der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU) beschreiben nun in zwei Studien in den Fachzeitschriften Proceedings of the National Academy of Sciences (PNAS) und Current Biology die Mechanismen, die im Gehirn dabei ablaufen. Sie erläutern, dass es bei Menschen mit Autismus-artigen Merkmalen anders funktionieren kann. Wird die Aufmerksamkeit […]

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Medizin: Veröffentlichung in Science Advances Geschädigte Mitochondrien, die „Kraftwerke“ der Zellen, tragen zu vielen Erkrankungen bei. Forschende der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU) und der Universität zu Köln um HHU-Medizinprofessor Dr. David Pla-Martín beschreiben nun in der Fachzeitschrift Science Advances, wie Zellen mit schadhaften Mitochondrien ein spezielles Recyclingsystem aktivieren, um beschädigtes genetisches Material zu beseitigen. Ist das genetische Material von Mitochondrien – die mitochondriale DNA oder kurz mtDNA – geschädigt, können dadurch Krankheiten wie Parkinson, Alzheimer, amyotrophe Lateralsklerose (ALS), Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Typ-2-Diabetes […]

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Das Pankreaskarzinom ist ein bösartiger Tumor der Bauchspeicheldrüse. Er wird oft erst in einem fortgeschrittenen Stadium entdeckt, da die anfänglichen Symptome meist unspezifisch sind. Der Tumor entwickelt sich aus den Zellen des Pankreas und kann sowohl den exokrinen Teil, der Verdauungsenzyme produziert, als auch den endokrinen Teil, der Hormone wie Insulin bildet, betreffen. Der häufigste Typ ist das duktale Adenokarzinom (PDAC, pancreatic ductal adenocarcinoma), das den exokrinen Teil betrifft. Ein Forschungsteam der Klinik für Gastroenterologie, Hepatologie und Infektiologie am Universitätsklinikum […]

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