Beiträge von: Universität zu Köln

Beiträge: 86

Ein Forschungsteam der Universität zu Köln hat herausgefunden, dass Zellen in Geweben mit hohem Energiebedarf anders als üblich auf mitochondriale Fehlfunktionen reagieren. Anstatt sich abzuschalten, passen die Zellen ihren Stoffwechsel als Antwort auf die Stresssignale an und produzieren ein bestimmtes Molekül, das die Funktionen des Zellkerns verändert / Veröffentlichung in „Nature Metabolism“ Mitochondrien sind spezialisierte Bestandteile von Zellen, die in erster Linie für die Energieproduktion zuständig sind, aber auch eine Schlüsselrolle dabei spielen, wie Zellen auf Stress reagieren und sich […]

Weiter zum ausführlichen Bericht →

Ein Forschungsteam der Universität zu Köln hat einen neuartigen Ansatz entwickelt, um anhand von Blutproben vorherzusagen, wie schnell eine Nierenerkrankung fortschreiten wird. Die Wissenschaftler*innen entdeckten 29 Proteine, die mit der Abnahme der Nierenfunktion zusammenhängen / Veröffentlichung in „Nature Communications“ Die autosomal-dominante polyzystische Nierenerkrankung (ADPKD) ist die häufigste Erbkrankheit, die zu Nierenversagen führen kann. Eine genaue Vorhersage des Krankheitsverlaufs ist sehr wichtig, um die richtigen Behandlungsmethoden zu wählen und Patient*innen wirksam zu beraten. Die derzeit verfügbaren Prognoseinstrumente sind jedoch nicht sehr […]

Weiter zum ausführlichen Bericht →

Ein Vergleich von genetischen Daten aus der ganzen Welt zeigt viele allgemeine sowie eine bevölkerungsspezifische genetische Veranlagung für die neurogenerative Krankheit Alzheimer. Die Ergebnisse ermöglichen präzisere und inklusivere Behandlungsmöglichkeiten / Veröffentlichung in „Nature Genetics“ Eine neue internationale Studie, die vom Konsortium der European Alzheimer‘s and Dementia Biobank (EADB) koordiniert wurde, gibt Aufschluss darüber, welche genetischen Risikofaktoren für die Alzheimer-Krankheit in verschiedenen Bevölkerungsgruppen existieren und welche universell verbreitet sind. Die Studie ist die erste weltweite Untersuchung von polygenen Risikoscores (polygenic risk […]

Weiter zum ausführlichen Bericht →

Rankings unter Kolleg*innen in Krankenhausteams können manche Ärzt*innen zu besserer Leistung anspornen, auf andere aber demotivierend wirken. Ein verhaltensökonomisches Experiment zeigt, dass das „richtige“ Design eines Rankings demotivierende Effekte vermeiden kann und die Versorgungsqualität für Patient*innen steigert / Veröffentlichung in „Management Science“ Wenn die Qualität medizinischer Leistungserbringung von individuellen Ärzt*innen innerhalb eines Krankenhausteams anhand eines Rankings verglichen wird, entscheidet das Design des Rankings, ob die Ergebnisse eher zu besserer Leistung anspornen oder eher demotivierend wirken. Der vorgegebene Qualitätswert, ab dem […]

Weiter zum ausführlichen Bericht →

Eine neue Studie zeigt mit Fokus auf Depressionen, wie mit digitalen Spielen über psychische Erkrankungen gelernt werden kann / Veröffentlichung in „Frontiers in Psychology“ Digitale Spiele können ein geeignetes Medium sein, um vor allem Menschen ohne psychische Erkrankung über Depression aufzuklären. Zu diesem Ergebnis kam eine Studie von den Kölner Medienpsychologen Dr. Marco Rüth, Raoul Bachmayer und Professor Dr. Kai Kaspar. Digitale Spiele können dabei helfen, Symptome von Depressionen zu erkennen und sich in depressive Menschen einfühlen zu können. Die […]

Weiter zum ausführlichen Bericht →

Ein Forschungsteam hat entdeckt, dass das Enzym Myeloperoxidase (MPO) eine wichtige Rolle für die Gefäßgesundheit bei adipösen Menschen spielt / Veröffentlichung in Cell Reports Medicine Ein Forschungsteam unter Leitung von Privatdozent Dr. Martin Mollenhauer vom Herzzentrum der Uniklinik Köln hat den Zusammenhang zwischen Adipositas, auch als Fettleibigkeit oder Fettsucht bezeichnet, und dem Risiko für eine Herz-Kreislauf-Erkrankung genauer untersucht. Die Wissenschaftler*innen haben herausgefunden, dass bei adipösen Patienten und in Mausmodellen erhöhte Werte des Enzyms Myeloperoxidase (MPO) mit einer schlechteren Gefäßfunktion einhergehen. […]

Weiter zum ausführlichen Bericht →

Neue Mechanismen aufgedeckt, die zeigen, wie entwicklungsabhängige Störungen der Mitochondrienfunktion zur vorzeitigen Skelettalterung führen / Veröffentlichung in Science Advances Ein interdisziplinäres Forschungsteam unter der Leitung von Prof. Dr. Bent Brachvogel hat untersucht, wie Mitochondrien die frühzeitige Alterung des Skeletts beeinflussen. Die Mitochondrien werden auch als Kraftwerke der Zellen bezeichnet und spielen eine wesentliche Rolle bei der Energiegewinnung durch die Zellatmung. Die Forscher*innen fanden heraus, dass eine entwicklungsabhängige, frühzeitige Beeinträchtigung der mitochondrialen Atmung für einen Mechanismus verantwortlich ist, der das Skelett […]

Weiter zum ausführlichen Bericht →

Die frühe Verabreichung des Medikaments Fosdenopterin/rcPMP verbessert die Überlebenschancen von Säuglingen mit MoCD Typ A und fördert die Entwicklung der Gehirnfunktionen / Veröffentlichung im „Journal of Inherited Metabolic Disease“ Das Medikament Fosdenopterin/rcPMP verbessert erheblich die Überlebenschancen und die Entwicklungsfortschritte bei Säuglingen mit Molybdän-Cofaktor-Defizienz (MoCD Typ A), einer seltenen und lebensbedrohlichen Stoffwechselerkrankung. Das zeigte die klinische Studie eines internationalen Forschungsteams, jüngst veröffentlicht unter der Leitung von Professor Dr. Günter Schwarz vom Institut für Biochemie der Universität zu Köln. MoCD Typ A […]

Weiter zum ausführlichen Bericht →

Forschende der Universität zu Köln zeigen, dass COVID-19-Impfstoffe auf der Grundlage von mRNA das angeborene Immunsystem langfristig prägen. Diese Mechanismen können bewirken, dass der menschliche Körper auf künftige Infektionen schneller und breiter reagieren kann / Veröffentlichung in „Molecular Systems Biology“ Die neuartigen mRNA-Impfstoffe gegen COVID-19 rufen nicht nur klassische Immunantworten des adaptiven Immunsystems wie zum Beispiel die Antikörperproduktion hervor, sondern führen auch zu langanhaltenden epigenetischen Veränderungen in Abwehrzellen des angeborenen Immunsystems. Das ist das Ergebnis einer Impfstudie von Forschenden der […]

Weiter zum ausführlichen Bericht →

Die stetige „Produktion“ neuer Krebszellen ermöglicht der Krankheit evolutionäre Innovation / Veröffentlichung in „eLIFE“
Ein Forschungsteam der Universität zu Köln und des Centre for Genomic Regulation (CRG) in Barcelona hat herausgefunden, dass Tumor…

Weiter zum ausführlichen Bericht →