Mittwoch

Themenschwerpunkt: Mittwoch

Ob eine zielgerichtete Behandlung mit Biologika das Risiko für Frakturen bei Autoimmun- oder Immun-vermittelten Erkrankungen wie rheumatoider Arthritis, Psoriasis oder chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen beeinflusst, untersuchte ein systematischer Review mit Meta-Analyse über 100 Studien und über 50 000 Patienten. Demnach sank das Frakturrisiko unter Biologika bei Psoriasis und Psoriasis-Arthritis, nicht aber bei anderen untersuchten Erkrankungen.

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In einer randomisierten Phase-III-Studie wurden Wirksamkeit und Sicherheit von Abirateron und Prednison mit und ohne Strahlentherapie zusätzlich zur Standardtherapie bei metastasiertem, kastrationssensitivem Prostatakrebs untersucht. Die Zugabe von Abirateron war mit einem längeren progressionsfreien und Gesamtüberleben und einer leicht erhöhten Toxizität assoziiert.

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Bei einer behandlungsresistenten Depression wird häufig eine niedrig-gradige Inflammation festgestellt. Entzündungshemmende, anti-inflammatorische Behandlungen wie das Antibiotikum Minocyclin werden daher als ein möglicher Behandlungsansatz diskutiert. 9 deutsche Unikliniken fanden nun jedoch keinen Vorteil von Minocyclin gegenüber einem Placebo als ergänzende, antidepressive Therapie über 6 Wochen.

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Wissenschaftler haben in einer Metaanalyse die Wirkung einer pflanzlichen Ernährung auf das Risiko für Krebserkrankungen des Verdauungssystems untersucht. In der Studie wurde eine präventive Wirkung von pflanzlicher Ernährung auf das Risiko eines Bauchspeicheldrüsen-, Kolorektal-, Rektal- und Kolonkarzinoms festgestellt. Vegane und andere pflanzenbasierte Ernährungsweisen zeigten dabei keinen signifikanten Unterschied.

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Migräne gilt als eine der häufigsten neurologischen Erkrankungen in der Bevölkerung. Vorhandene Migränemedikamente wirken aber nicht bei jedem Patienten gleich gut. Dementsprechend gibt es nach wie vor zu viele Patienten, die keine passende oder speziell für Migräne entwickelte Therapie finden. Atogepant wurde nun als neues prophylaktisches Medikament gegen Migräne untersucht.

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In zwei randomisierten Studien wurde die Verwendung von künstlicher Intelligenz bei der Koloskopie in der Form eines computerunterstützten Erkennungsverfahrens (CADe) untersucht. Die Studie zeigte, dass weniger erfahrene Endoskopiker mit der Unterstützung mehr Adenome entdecken konnten. Entnahmezeit und die Raten entdeckter nicht-neoplastischer Läsionen blieben unbeeinflusst. Der Vergleich der Daten mit einer vorherigen Studie zeigte, dass die Verwendung von CADe, unabhängig von dem Erfahrungslevel, eine höhere Rate entdeckter Neoplasien zur Folge hatte.

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