Mittwoch

Themenschwerpunkt: Mittwoch

Der Einfluss der Antibabypille auf das Brustkrebsrisiko wird in der Literatur schon lange diskutiert. In einer Metaanalyse haben Wissenschaftler untersucht, wie sich die Verwendung hormoneller Kontrazeptiva auf das Brustkrebs- und Eierstockkrebsrisiko auswirkt, wenn eine BRCA1- oder BRCA2-Mutation vorliegt. Die Studie zeigte, dass eine Langzeitnutzung mit einer Erhöhung des Brustkrebsrisikos und einer Senkung des Eierstockkrebsrisikos assoziiert war. Die Effekte traten ab einer Nutzungsdauer von fünf Jahren oder mehr auf.

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Ob eine zielgerichtete Behandlung mit Biologika das Risiko für Frakturen bei Autoimmunerkrankungen wie rheumatoider Arthritis, Psoriasis oder chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen beeinflusst, nun ein systematischer Review mit Meta-Analyse über 100 Studien und über 50 000 Patienten. Demnach sank das Frakturrisiko unter Biologika bei Psoriasis und Psoriasis-Arthritis, nicht aber bei anderen untersuchten Autoimmunerkrankungen.

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DNA ist in jeder Körperzelle in Form von Chromosomen verpackt. Bei jeder Zellteilung werden die Enden dieser Chromosomen ein wenig kürzer. In der Medizin werden diese Enden, Telomere genannt, als Marker für das zelluläre Alter genutzt. In aktuellen Studien wurde angedeutet, dass es einen Zusammenhang zwischen der Gesundheit des Reproduktionssystems bei Frauen und chronischen Krankheiten im höheren Alter gibt. Ob dies auch auf Zellalterung bei der Endometriose zutrifft, wurde in den USA untersucht.

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Eine Datenbank-Analyse in den USA über 442 588 Personen mit Coronavirus-Infektion sowie 5 334 729 nicht-infizierten Personen zeigt, dass erneute Infektionen mit dem neuen Coronavirus SARS-CoV-2 das Risiko von Folgeerkrankungen für Betroffene akut und mindestens über ein halbes Jahr erhöhen. Erneut Infizierte versterben demnach häufiger, werden häufiger hospitalisiert und erleiden häufiger Erkrankungen beispielsweise der Lunge, des Herz-Kreislaufsystems und der Nieren. Die Prävention von Infektionen spielt somit auch für Menschen eine große Rolle, die geimpft oder bereits zuvor mit dem neuen Coronavirus infiziert waren.

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Nach einer Dünndarmresektion nehmen Chirurg*innen eine wichtige Rolle für die Einleitung einer optimalen Anschlussbehandlung der Patient*innen ein. Eine neue Website speziell für Viszeralchirurg*innen informiert über wichtige Schritte nach einer Darmresektion und die Bedeutung der multidisziplinären Zusammenarbeit in spezialisierten Behandlungszentren. Chirurg*innen nehmen eine wichtige Rolle in derPatientennachsorge ein. Nach einer Dünndarmresektion sollte der intraoperative Situs und die Länge der verbliebenen Darmabschnitte geschätzt und wenn möglich ausgemessen und dokumentiert werden.1 Zudem sollte die Restdarmlänge im Entlassungsbrief festgehalten werden, damit eine passende Anschlusstherapie […]

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Wissenschaftler haben in einer Nachuntersuchung nach 10 Jahren die Ergebnisse einer randomisierten Phase-III-Studie untersucht. In der Studie wurde die Wirkung von Kurzzeit- versus Langzeit-Androgenentzug in Verbindung mit hochdosierter Strahlentherapie untersucht. Anders als bei der Nachuntersuchung nach fünf Jahren konnte kein signifikanter Vorteil durch Langzeit-Androgenentzug bei Patienten mit mittlerem Risiko festgestellt werden. Bei Hochrisiko-Patienten zeigte der Langzeit-Androgenentzug jedoch einen deutlichen Vorteil.

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Behandlungsresistente Depression wird bei Therapieversagen mit mindestens zwei verschiedenen Antidepressiva diagnostiziert. Nebenwirkungen stellen einen wesentlichen Faktor bei vorzeitigen Behandlungsabbrüchen dar und könnten zu einer scheinbaren Behandlungsresistenz führen. Eine französischen Studie ermittelte Parameter, die mit Nebenwirkungen bei Antidepressiva-Therapie bei behandlungsresistenter Depression assoziiert waren. Die Autoren plädieren für eine stärker individualisierte Therapie mit Fokus auf Nebenwirkungen, um die Behandlungstreue und somit die Chance auf Therapieerfolg zu fördern.

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In einer Literaturrecherche versuchen Wissenschaftler einen Überblick über die aktuellen Studien zu den neuen Brustkrebsmedikamenten Sacituzumab-Govitecan und Trastuzumab-Deruxtecan zu schaffen. Die vielversprechenden Ergebnisse bisheriger Studien legen nahe, dass eine erhebliche Beeinflussung der Behandlungsstandards durch die Medikamente zu erwarten ist.

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