Warum verlieren viele Menschen die Kontrolle über ihre Internetnutzung? Während über Altersgrenzen für soziale Medien diskutiert wird, verbringen auch viele Erwachsene täglich Stunden online. Für einen Teil wird das zur Belastung – mit Folgen für psychische Gesundheit, Alltag und Beziehungen. Eine neue Studie unter Leitung von Prof. Dr. Matthias Brand (Universität Duisburg-Essen) zeigt nun, warum es so schwerfällt, sich vom Bildschirm zu lösen. Die Studie nimmt die sogenannte problematische Internetnutzung in den Blick. Gemeint ist nicht „das Internet an sich“, […]
Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →
Im Mittelpunkt der Typ-2-Diabetes-Forschung stand bislang vor allem Insulin: Sprechen die Körperzellen schlechter auf das in der Bauchspeicheldrüse hergestellte Hormon an, steigt der Blutglukosespiegel langfristig an. Eine aktuelle Studie des Deutschen Diabetes-Zentrums zeigt nun, dass auch das Hormon Glukagon bereits früh erhöht ist. Die Forschenden konnten nachweisen, dass ein erhöhter Glukagonspiegel mit einer metabolischen Dysfunktion-assoziierten steatotischen Lebererkrankung (MASLD), umgangssprachlich Fettlebererkrankung, in Zusammenhang steht – einem engen Begleiter von Typ-2-Diabetes. Die Befunde werfen neue Fragen auf, die für die Entwicklung zukünftiger […]
Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →
Berlin – Mehr als zwölf Prozent der Jugendlichen in Deutschland weisen Hinweise auf ein problematisches Trinkverhalten auf. Dies geht aus einer aktuellen Studie der Stiftung Gesundheitswissen hervor, für die 2.006 Jugendliche im Alter von zwölf bis 17 Jahren befragt wurden. Die Ergebnisse machen deutlich: Auch wenn der Alkoholkonsum junger Menschen langfristig zurückgegangen ist, bleibt Prävention weiterhin notwendig.Zwar ist der Alkoholkonsum junger Menschen in Deutschland in den vergangenen Jahren insgesamt gesunken. Aktuelle Daten zeigen jedoch, dass Alkohol für einen relevanten Teil der Jugendlichen […]
Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →
Im Rahmen der Studie Fr1da: „Typ-1-Diabetes früh erkennen, früh gut behandeln“, die von Forschenden am Institut für Diabetesforschung bei Helmholtz Munich geleitet wird, können Familien ihre Kinder im Alter von zwei bis zehn Jahren auf ein Frühstadium von Typ-1-Diabetes testen lassen. Ab Mai 2026 erweitert die Studie ihr Angebot um fünf weitere Bundesländer auf dann 12: Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt und Thüringen kommen hinzu. Bisher gab es das Angebot in Bayern, Bremen, Hamburg, Hessen, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz und Sachsen Typ-1-Diabetes beginnt […]
Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →
Experteninterview Die thermische Ablation gewinnt bei Lebertumoren zunehmend an Bedeutung, doch es fehlten bislang klare Standards. Ein internationales Team unter Innsbrucker Leitung hat nun erstmals Empfehlungen formuliert, veröffentlicht im Fachjournal The Lancet Oncology. Innsbruck, Die Behandlung von Lebertumoren hat sich in den letzten Jahren deutlich verändert: Es kommen zunehmend minimal-invasive Verfahren zum Einsatz. Eine zentrale Methode ist die sogenannte thermische Ablation, bei der Tumorgewebe gezielt durch Hitze, etwa mittels Radiofrequenz oder Mikrowellen, zerstört wird. So vielversprechend die Methode ist, so groß sind […]
Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →
Das soziale Miteinander in Deutschland wird immer schlechter. Mehr als drei Viertel der Menschen sehen in den vergangenen drei Jahren eine negative Entwicklung beim gesellschaftlichen Zusammenhalt. Von ihnen erleben 86 Prozent häufiger Respektlosigkeit, Beleidigungen und Aggressivität. Das sind neun Prozentpunkte mehr als im Vorjahr. Das zeigt eine aktuelle Forsa-Umfrage im Auftrag der DAK-Gesundheit. Insgesamt bewerten 67 Prozent der Befragten das soziale Miteinander als schlecht oder sehr schlecht. Als Reaktion auf diese Entwicklung setzt die DAK-Gesundheit ihren Wettbewerb „Gesichter für ein […]
Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →
Ökologische Folgen, Gesundheitsrisiken und Handlungsoptionen für die Praxis. Mikroplastik ist allgegenwärtig – in Gewässern, Böden und im menschlichen Körper. Auch die dermatologische Versorgung trägt zu dieser Problematik bei. Was bedeutet das für den klinischen Alltag? Gastbeitrag von Dr. med. Christina Hecker
(Ärztin für Dermatologie und Allergologie; AG Dermatologie KLUG e.V.).
Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →
Forschende des Berlin Institute of Health in der Charité und der Queen Mary University of London haben ein Modell aus 20 Gesundheitswerten erstellt, das vorhersagen kann, welche Menschen mit Übergewicht oder Adipositas das größte Risiko haben, 18 verschiedene Komplikationen wie Typ-2-Diabetes, Herzerkrankungen oder Nierenerkrankungen zu entwickeln. Die Forschenden veröffentlichten ihre Ergebnisse in der Fachzeitschrift Nature Medicine. Fettleibigkeit ist weltweit eines der größten gesundheitlichen Herausforderungen und kann zu einer Reihe von Erkrankungen, wie Typ-2-Diabetes und Herzerkrankungen führen. Ob und mit welcher […]
Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →
Chemiker der Universität Magdeburg zeigen Machbarkeit für neue Strategie gegen mikrobielle Zellgifte Chemiker der Universität Magdeburg haben gemeinsam mit Molekularmedizinern des Uniklinikums Jena einen neuen und vielversprechenden Therapieansatz gegen lebensbedrohliche Lungeninfektionen gefunden. Statt krankheitserregende Bakterien oder Pilze allein mit Antibiotika und Antimykotika zu bekämpfen, ist es ihnen in Experimenten gelungen, gezielt deren gefährlichstes Werkzeug wirksam auszuschalten: Zellgifte, die die Zellen in der Lunge zerstören und den Mikroorganismen anschließend ermöglichen, sich auszubreiten. Das Forschungsteam um Prof. Dieter Schinzer vom Institut für […]
Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →
Regelmäßige Bewegung ist ein zentraler Bestandteil eines gesunden Lebensstils und insbesondere zur Vorbeugung von Typ-2-Diabetes und weiteren nicht-übertragbaren Erkrankungen wichtig. Dennoch fällt es vielen Menschen schwer, ausreichend Bewegung in ihren Alltag zu integrieren. Mit der neuen Videoreihe „Ihr Start in einen aktiven Alltag“ auf diabinfo.de erhalten Interessierte nun wissenschaftlich fundierte Informationen und praktische Unterstützung für einen einfachen Einstieg in mehr Bewegung. Die ersten Bewegungsvideos sind ab sofort online verfügbar. Bewegung verständlich erklärt – alltagstauglich umgesetzt Die neue Videoreihe richtet sich […]
Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →
Eine neue Studie zeigt: Schildern Menschen ihre Krankheitssymptome einer KI statt ärztlichem Fachpersonal, sinkt die Qualität ihrer Angaben. Dies gefährdet die Genauigkeit digitaler Diagnosen und die Patientensicherheit. Gut möglich, dass in naher Zukunft Menschen einer KI ihre Symptome schildern müssen, bevor sie einen Arzttermin erhalten. Die KI entscheidet dann, ob es sich um einen Notfall handelt oder ob die Behandlung noch warten kann, und vergibt dementsprechend Termine. So weit ist es glücklicherweise noch nicht, doch auch im Gesundheitswesen schreitet die […]
Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →
Mit dem Ziel eine deutschlandweite Infrastruktur zur nachhaltigen Verbesserung der Schlaganfallversorgung aufzubauen, hat das Fachnetzwerk Schlaganfall (Specialty Network Stroke, SN Stroke) unter Leitung des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) und der Charité – Universitätsmedizin Berlin seine Arbeit aufgenommen. Das Fachnetzwerk wird innerhalb des Netzwerks Universitätsmedizin (NUM) aufgebaut und durch das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) über vier Jahre mit rund 4,6 Millionen Euro gefördert. Davon gehen rund 906.000 Euro direkt ans UKE. Trotz bedeutender medizinischer Fortschritte bleibt der Schlaganfall weltweit […]
Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →
Die Blutdrucksenkung ist entscheidend für die Sekundärprävention von hämorrhagischen Schlaganfällen. Eine aktuelle Studie zeigte nun die Überlegenheit einer Single Pill mit einer antihypertensiven Dreifachkombination zusätzlich zur Standardmedikation. Die derzeit einzige bewährte Behandlungsmethode zur Verhinderung von wiederkehrenden intrazerebralen Blutungen ist eine wirksame Blutdrucksenkung. Nach hämorrhagischem Schlaganfall wird zwar den meisten Betroffenen eine blutdrucksenkende Therapie verschrieben, aber langfristig ist die Blutdruckkontrolle häufig unzureichend, was u. a. auf mangelnde Adhärenz oder eine unzureichende Intensivierung der Behandlung bei anhaltend erhöhten Blutdruckwerten zurückzuführen ist. Bekannt […]
Weiter zur kompletten Gesundheitsnachricht →