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Genetische Risikofaktoren sind bei der Behandlung von CLL mit einer Chemoimmuntherapie mit einer schlechteren Prognose verbunden. In einer Analyse von zwei randomisierten Studien haben Wissenschaftler die Wirksamkeit von Ibrutinib mit Chlorambucil beim Vorliegen unterschiedlicher genetischer Risikofaktoren verglichen. In den Studien zeigte sich, dass die Behandlung mit Ibrutinib bessere Ansprechraten und progressionsfreie Überlebensraten unabhängig von den Risikofaktoren erzielte.

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Die vorliegende Studie untersuchte den Verlauf von Depressionen, unter Berücksichtigung niedrig-gradiger depressiver Symptome und der Lebensqualität, rückblickend über 9 – 14 Jahre. 37 Patienten, die entweder mit kognitiver Verhaltenstherapie oder einem Antidepressivum behandelt wurden, entwickelten demnach meist bereits im ersten Jahr nach der Therapie erneut depressive Symptome, die meist mild, aber belastend waren. Die Autoren betonen, dass klinische Studien milde Symptome bei Depression meist nicht berücksichtigen und Remissionsraten somit nicht der Realität entsprächen.

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Wissenschaftler gingen nun ersten Hinweisen dazu nach, dass Kopfschmerz bei COVID-19 mit einer positiven Prognose assoziiert sei und womöglich eine Aussage über die Überlebenschancen treffen lässt. Die Analyse über 48 Studien und 43 169 Patienten in stationärer COVID-19-Behandlung zeigte, dass jeder 10. Patient an Kopfschmerz als einem der COVID-19-Symptome litt. Die Überlebenschancen dieser Patienten waren etwa doppelt so hoch wie die der Patienten, die keine Kopfschmerzen hatten.

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In einer randomisierten klinischen Studie wurde der Einfluss einer frühen lokalen Therapie auf metastasierten Brustkrebs untersucht. Es wurde kein Einfluss auf das Gesamtüberleben festgestellt. Im Vergleich zur Fortsetzung der systemischen Therapie war die frühe lokale Therapie zwar mit einer verbesserten lokalen Kontrolle assoziiert, jedoch wurde kein Einfluss auf die Lebensqualität der Patientinnen festgestellt.

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Ein Team aus Belgien, den Niederlanden und Deutschland untersuchte nun Tageszeit-abhängige Muster der Herzrate bei Patienten mit Depression und ob sich daran Effekte einer Behandlung mit Ketamin ablesen lassen. Patienten mit Depression zeigten demnach ein von gesunden Kontrollen unterscheidbares Herzaktivitäts-Muster auf. Besonders die nächtliche Herzrate kann diesen Ergebnissen zufolge eine Unterscheidung depressiver und gesunder Menschen ermöglichen. Die Herzrate zu Beginn der Untersuchung stand zudem mit der Wirksamkeit der Ketamin-Behandlung in Zusammenhang.

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