Themenschwerpunkt: Syndicated
Akute Migräne ist eine der häufigsten Ursachen für das Aufsuchen der Notaufnahme. Dabei werden meist verschiedene Medikamente oder Kombinationen verabreicht. In dieser Studie wurde nun untersucht, ob sich Propofol + Granisetron oder Propofol + Metoclopramid besser für die Behandlung der Symptome akuter Migräneanfälle eignet.
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Forschende aus Saarbrücken und Freiburg entwickeln vielversprechenden Wirkstoff zur Bekämpfung multiresistenter Bakterien.
Der Krankenhauskeim Pseudomonas aeruginosa benötigt die Zucker-bindenden Proteine LecA und LecB, um Biofilme zu bilden und sich a…
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Der Hersteller hat die reguläre frühe Nutzenbewertung für sein Orphan Drug vorgezogen, was seit 2019 möglich ist. Weniger vielversprechende neue Wirkstoffe profitieren weiterhin von der Zusatznutzenfiktion.
Der Wirkstoff Vutrisiran ist zugelassen zur B…
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Wie effektiv die Alltagsbehandlung mit Golimumab Patienten mit rheumatischen Erkrankungen ermöglicht, am normalen Leben teilhaben zu können, untersuchte eine Studie in Österreich. Diese Multizentrenstudie mit Patienten mit rheumatoider Arthritis, Psoriasis-Arthritis und axialer Spondyloarthritis zeigte im Behandlungsverlauf über 24 Monate Verbesserungen von Alltagsaktivität und Arbeitsfähigkeit unter Golimumab.
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Schnelle Wechsel zwischen verschiedenen Antibiotika könnten die Evolution von Resistenzen verhindern und zur erfolgreichen Behandlung von Patienten führen.
Neueste Forschungsergebnisse des Max-Planck-Instituts für Evolutionsbiologie in Plön (MPI) legen…
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Diabetes mellitus ist mit einem höheren Darmkrebsrisiko und einer schlechteren Prognose bei metastasiertem Darmkrebs assoziiert. In einer Metaanalyse von drei randomisierten Studien wurde untersucht, wie sich Diabetes mellitus auf die Behandlungsergebnisse bei Darmkrebs Stadium II und III auswirkt und wie sich die Einnahme von Metformin bei Diabetespatienten auswirkt. Die Analyse zeigte eine schlechtere Gesamtüberlebensrate und weniger Zeit bis zum Wiederauftreten der Krankheit bei Diabetespatienten. Die Einnahme von Metformin war mit einem Abschwächen der Effekte von Diabetes auf die Behandlungsergebnisse assoziiert.
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Eine Metaanalyse analysierte die Beziehung zwischen erhöhtem TG/HDL-C-Verhältnis und der KHK-Prognose. Ein hoher TG/HDL-C-Wert ging demnach mit einem erhöhten Risiko für die langfristige Gesamtmortalität und kardiovaskuläre Ereignisse einher.
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Schuldgefühle sind unangenehm und können belastend sein. Forschende der Universität Basel konnten zeigen, dass sich Schuldgefühle mit Placebos verringern lassen. Auch dann, wenn die behandelten Personen wissen, dass es sich um Placebos handelt.
Im nahe…
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Eine bevölkerungsbezogene Kohortenstudie aus Dänemark evaluierte das CED-Risiko bei Personen ab 10 Jahren. Besonders bei Menschen über 40 Jahren erhöht sich durch eine Antibiotikatherapie das Risiko, an einer chronisch entzündlichen Darmerkankung zu erkanken.
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Häufiger und anhaltender Schluckauf kann in Folge einer metastasierenden Krebserkrankung des Zwerchfells oder des Hirnstamms sowie im Rahmen der Krebstherapie auftreten. In einer Umfrage wurde die Wahrnehmung von Schluckauf durch Ärzte und Pflegepersonal bei ihren Patienten untersucht. In der Umfrage beschrieben die Befragten Stress/Ängste, Müdigkeit, Schlafprobleme und verminderte Produktivität in Verbindung mit Schluckauf bei ihren Patienten. 49 % der Befragten verschrieben Medikamente gegen Schluckauf.
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Seit 1997 werden Erwachsene aus Vorpommern in dem weltweit umfangreichsten Langzeitstudienprojekt SHIP (Study of Health in Pomerania/Leben und Gesundheit in Vorpommern) regelmäßig medizinisch und zahnmedizinisch untersucht, um den Zusammenhang zwischen…
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Per App gegen die ErkrankungDiagnostik und Behandlungsoptionen sollen langfristig verbessert werden
Ziel des Gemeinschaftsprojekts ist die Erweiterung der bereits erfolgreichen Migräne-App der Schmerzklinik Kiel um ein Modul mit gezielten physiotherapeutischen Übungen. Landesweite Schulungen von Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten sollen außerdem dazu beitragen, Nackenschmerzen und Bewegungseinschränkungen bei Migräne früh zu erkennen und präventiv tätig zu werden. Diese können in Wechselwirkung mit der Häufigkeit und Intensität der Migräne stehen. Prof. Dr. Kerstin Lüdtke freut sich insbesondere über die Einbeziehung des Bereichs Physiotherapie: „Migräne wird in der Physiotherapieausbildung und im Studium kaum berücksichtigt, es bestehen viele Missverständnisse. Mit diesem Projekt können wir in unserem Bundesland exemplarisch dazu bei-tragen, dass die Versorgung von Migräneerkrankten evidenzbasiert und fachübergreifend gestaltet wird.“
Sowohl die Erkenntnisse zur Entstehung und zur Diagnostik als auch die Behandlungsoptionen von Migräne sollen durch das innovative Projekt langfristig verbessert werden. Bei Migräne und Kopfschmerzen handelt es sich um eine der am weitesten verbreiteten Volkserkrankungen: Zwei von drei erwachsenen Deutschen leiden zumindest zeitweilig unter Kopfschmerzen, fast 18 Millionen sind deutschlandweit von Migräne betroffen. Staatssekretär Dr. Oliver Grundei bestätigt: „Betroffene können bereits heute auf Migräne-Apps zurückgreifen, die es potentiell erleichtern, einen ärztlich erstellten Behandlungsplan und die Kopfschmerztherapie einzuhalten. Diese app-basierte Unterstützung zur Versorgung von Migränepatientinnen und -patienten in Schleswig-Holstein wird nun im Zuge dieses gleichnamigen Projekts weiter ausgebaut, indem die App um spezifische physiotherapeutische Eigenübungen erweitert wird. Mit dieser digitalen Lösung, die wir aus dem Versorgungssicherungsfonds fördern, wird die Versorgung von Erkrankten auch im ländlichen Raum verbessert. Allen Beteiligten danke ich für ihren Einsatz und wünsche ganz viel Erfolg bei der Umsetzung des Projekts.“
Die technische Umsetzung und Integration der speziellen neurologischen, schmerztherapeutischen und psychologischen Inhalte übernimmt das Expertenteam der Schmerzklinik Kiel. Auch der Kontakt zu den Migränepatientinnen und -patienten wird von hier aus koordiniert. „Durch die Umsetzung wird eine flächendeckende landesweite Versorgung von Betroffenen mit Migräne ermöglicht. Aktuelle internationale wissenschaftliche Erkenntnisse werden so regional vor Ort in Schleswig-Holstein zur Verfügung gestellt, Schmerzen werden gelindert und Kosten werden gesenkt“ erläutert Prof. Dr. Göbel die Kernidee des Projektes.
Digitale Unterstützung und Begleitevaluation
„Migräne-Betroffene leiden oft über viele Jahre, bis sie eine adäquate Behandlung erhalten. Hier setzen die landesweiten Schulungen von Physiotherapeutinnen und -therapeuten mit dem Ziel, Migräne früher erkennbar und behandelbar zu machen“, erklärt Sören Schmidt-Bodenstein, Leiter der TK-Landesvertretung Schleswig-Holstein. „Die Migräne-App wiederum ermöglicht den Betroffenen eine digitale Unterstützung für das Selbstmanagement und das Empowerment – und zwar zu jeder Zeit und von jedem Ort.“ Die Begleitevaluation wird vom Institut für Allgemeinmedizin in Lübeck durchgeführt. Ein Forschungsschwerpunkt von Prof. Jost Steinhäuser, Leiter des Instituts, liegt darauf, digitale Anwendungen für die Versorgung zu optimieren. So sollen Betroffene beispielsweise nach ihren Erfahrungen mit der App befragt werden, um etwaige Anpassungswünsche direkt erfassen und einpflegen zu können.
Die Migräne-App der Schmerzklink Kiel finden Sie im Playstore oder App-Store unter dem Namen Migräne-App für Ihr mobiles Endgerät zum Herunterladen.
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In einem gemeinsamen Projekt der medizinischen Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg und der SRH Hochschule Heidelberg wurde ein hochinnovatives digitales Gesundheitsförderungs- und Präventionsprogramm für Long-COVID-Betroffene entwickelt. Die P…
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