Themenschwerpunkt: Arthritis/Rheuma
Bei welchen Psoriasis-Patienten mehrere Biologika nicht wirken, analysierte eine Studie anhand von soziodemographischen, klinischen und Patienten-berichteten Faktoren im Vergleich zu gutem klinischen Ansprechen. Demnach haben Frauen und Patienten mit Psoriasis-Arthritis ein höheres Risiko für multiples Biologika-Versagen. Auch Hyperlipidämie und der Einsatz älterer Biologika könnten eine Rolle spielen.
Weiter zum ausführlichen Bericht →
Bei Patienten mit chronischen Schmerzen ist die Anwendung von medizinischem Cannabis mit erhöhtem Risiko für neu einsetzende Arrhythmien assoziiert, speziell innerhalb von 180 Tagen nach Behandlungsbeginn, zeigte eine Registerstudie aus Dänemark.
Weiter zum ausführlichen Bericht →
Bei einer subklinischen Inflammation von Gelenken und Antikörpern gegen körpereigene, citrullinierte Proteine (ACPA) besteht ein hohes Risiko für eine rheumatoide Arthritis. Eine doppelblind randomisierte Studie mit Placebokontrolle zeigte nun, dass eine Behandlung mit Abatacept über 6 Monate das Risiko für Rheuma nach 6 sowie nach 18 Monaten senkte.
Weiter zum ausführlichen Bericht →
Unser Immunsystem verhindert fortwährend erneute Ausbrüche viraler Erkrankungen mit noch in Zellen verbliebenen Viruskopien. Immunsuppressive Therapien gegen Interleukin-6 (Anti-IL-6) bei rheumatoider Arthritis können diesen Schutz bei einer chronischen HBV-Infektion schwächen und das Reaktivierungsrisiko signifikant erhöhen. Antivirale Prophylaxe, so das weitere Ergebnis des systematischen Reviews mit Metaanalyse, ist in diesen Fällen nötig, jedoch nicht bei früherer überwundener HBV-Infektion.
Weiter zum ausführlichen Bericht →
Wissenschaftler untersuchten in Norwegen, welche Faktoren für die Sterblichkeitsrate bei rheumatoider Arthritis (RA) direkt oder indirekt eine Rolle spielen. Sie fanden, dass mangelnde kardiorespiratorische Fitness wesentlich die höhere Sterblichkeitsrate bei RA vermittelt und schließen, dass RA-Patienten stärker in sportliche Angebote eingebunden werden sollten.
Weiter zum ausführlichen Bericht →
Eine randomisierte Studie im Überkreuz-Design zeigte mit 31 jungen Patienten mit juveniler idiopathischer Arthritis, dass eine gesunde Schlafdauer im Vergleich zu verkürztem Schlaf zur Linderung von Schmerzen beitragen kann.
Weiter zum ausführlichen Bericht →
Eine brasilianische Querschnittsstudie ermittelte, weshalb und womit eine rheumatoide Arthritis (RA) häufig in Monotherapie behandelt wurde. Über 505 RA-Patienten zeigte sich seit 2013 eine zunehmend häufigere monotherapeutische Behandlung, bei insgesamt etwa der Hälfte der Patienten. Meist kam es zu dieser Therapiewahl, die besonders oft mit JAKi erfolgte, aufgrund von Unverträglichkeit in der Kombinationstherapie.
Weiter zum ausführlichen Bericht →
Ein systematischer Review mit Metaanalyse über 41 Studien ermittelte eine Assoziation zwischen höherer Krankheitsaktivität der rheumatoiden Arthritis und erhöhten Risiken für Komplikationen im Schwangerschaftsverlauf. Die Autoren betonen die Bedeutung guter Krankheitskontrolle bei RA-Patientinnen mit Kinderwunsch.
Weiter zum ausführlichen Bericht →
Eine retrospektive Kohortenstudie evaluierte die Wirksamkeit von Ixekizumab bei Psoriasis-Arthritis (PsA) in der klinischen Routine. Demnach erreichten alle Patientengruppen signifikante Besserungen im klinischen Krankheitsbild (CDAI), konsistent mit Besserungen in der Patienteneinschätzung (RAPID3) und PROs. Besonders Biologika-erfahrene Patienten und solche in Monotherapie profitierten von der Behandlung mit dem IL-17A-Antikörper.
Weiter zum ausführlichen Bericht →
Die Therapie rheumatoider Arthritis umfasst nicht selten verschiedene Wirkstoffe und startet häufig mit Antimalaria-Medikamenten. Diese lassen sich einer neuen Analyse zufolge sicher mit Biologika oder JAKi kombinieren.
Weiter zum ausführlichen Bericht →
Im Verlauf einer rheumatoiden Arthritis kann es bei etwa jedem 10. Patienten zu einer interstitiellen Lungenerkrankung kommen. Eine Analyse über fast 30 000 Patienten zeigte nun, dass das Risiko sich je nach zielgerichteter Therapie unterscheiden kann. Weitere Studien sollen nun die zugrundeliegenden Mechanismen klären.
Weiter zum ausführlichen Bericht →
Die vorliegende Post-hoc-Analyse einer Phase-3-Studie analysierte Wirksamkeits-Unterschiede zwischen subkutaner und intravenöser Infliximab-Therapie bei rheumatoider Arthritis (RA) nach 30 und 54 Wochen über 339 Patienten. Demnach zeigte die subkutane Behandlung mit Infliximab eine verbesserte Wirksamkeit in Woche 30 verglichen zur intravenösen Behandlung. Der Switch zur subkutanen Therapie in den Wochen 30 – 54 die Unterschiede.
Weiter zum ausführlichen Bericht →
Eine randomisierte Studie mit 115 Patienten mit aktiver rheumatoider Arthritis trotz Methotrexat-Therapie zeigte, dass die zusätzliche Behandlung mit entweder TNFi oder Sulfasalazin plus Hydroxychloroquin über 24 Wochen klinisch relevante Verbesserungen in der vaskulären Inflammation erreichte. TNFi reduzieten die arterielle Inflammation nicht stärker als die Tripletherapie.
Weiter zum ausführlichen Bericht →