Themenschwerpunkt: Arthritis/Rheuma
Systemische juvenile idiopathic Arthritis (sJIA) stellt eine eigene Kategorie innerhalb der juvenilen Arthritis dar, bei der das pro-inflammatorische Interleukin 6 (IL-6) eine wichtige pathogenische Rolle spielt. Entsprechend interessant ist die Therapie mit Medikamenten, die IL-6 hemmen, wie etwa Tocilizumab. In einer prospektiven Beobachtungsstudie zeigte sich bei 65 jungen Patienten, dass die Therapie über ein Jahr besonders bei Jüngeren mit ausgeprägterem inflammatorischen Status zu deutlichen Verbesserungen führte.
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Eine internationale Studie der Phase 3 untersuchte über 52 Wochen die Wirksamkeit und Sicherheit von Bimekizumab bei Patienten mit aktiver Psoriasis-Arthritis. In den ersten 16 Wochen wurde Bimekizumab mit Placebo und einer aktiven Kontrolle (Adalimumab) verglichen und zeigte sich dabei signifikant effektiver als das Placebo bei typischerweise guter Verträglichkeit.
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Ein systematischer Review mit Meta-Analyse untersuchte jetzt das Risiko für Demenz bei Morbus Bechterew. In der Analyse hatten Patienten mit Morbus Bechterew ein etwa 1,2-fach höheres Risiko für Demenz als gesunde Personen.
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Der Vergleich zeigte, dass Männer zwar häufiger strukturelle Schäden der Wirbelsäule im Röntgenbild zeigen, Frauen aber eine mindestens genauso starke Krankheitsaktivität haben. Bei der Häufigkeit des HLA-B27 Markers gab es keine Unterschiede zwischen Männern und Frauen.
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Welche Rolle spielt das Körpergewicht für die Lebensqualität bei Psoriasis-Arthritis (PsA)? Dies analysierten Forscher in der Türkei mit 1 033 Patienten. Patienten mit Adipositas litten häufiger unter Ängsten, Depression und Fatigue, das starke Übergewicht stand zudem deutlich mit schlechterer Lebensqualität und Krankheitsschwere in Zusammenhang und sollte demnach zentrales Therapie-Thema bei der PsA sein.
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Bei chronisch-entzündlichen Erkrankungen ist das Risiko, eine koronare Herzkrankheit (KHK) zu erleiden, erhöht, insbesondere bei Patienten mit hoher Krankheitsaktivität.
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Fast 90 % aller Erwachsenen sind Träger des Epstein-Barr-Virus. Wissenschaftler fanden jetzt, dass der Virus Risikogene für verschiedene Autoimmunerkrankungen beeinflussen kann.
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In der Gesamtanalyse über mehrere Autoimmun– und Immun-vermittelte Erkrankungen zeigte sich, dass Curcumin und Curcuma longa-Extrakt verschiedenen klinischen Symptomen entgegenwirken können. Die vorliegende Zusammenfassung konzentriert sich auf die Ergebnisse der Analyse zur rheumatoiden Arthritis, bei der im Placebo-Vergleich Curcumin eine Besserung von Krankheitsaktivität und Entzündungsmarkern erreichte.
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Eine nicht-systematische Studienanalyse zu Fragen rund um die Coronavirus-Impfung bei Patienten mit rheumatischen Autoimmunerkrankungen ermittelte aus 100 Studien Erfahrungswerte mit älteren Vakzinen und unterschiedlichen systemischen Therapien bei Autoimmunerkrankungen. Die Autoren sprechen sich auf dieser Basis auch bei diesen Vorerkrankungen klar für die COVID-19-Impfung aus, empfehlen allerdings die Impfung optimal in Remission und je nach Medikament zeitlich angepasst durchzuführen.
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Hochintensives Intervalltraining, angeleitet mit einer Smartphone-App, zeigte bei entzündlich-rheumatischen Erkrankungen gute Ergebnisse.
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Upadacitinib ist ein sogenannter Januskinase-Inhibitor, der sich bei der Behandlung der Spondylitis ankylosans (Morbus Bechterew) bereits in früheren Studien als wirksam gezeigt hat. In einer neuen internationalen Phase-3-Studie war der Wirkstoff auch bei Patienten mit aktiver, nichtradiologischer axialer Spondyloarthritis im Placebo-Vergleich wirksam und verträglich.
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Eine chinesische Studie konnte ein erhöhtes Risiko für nicht-melanozytären Hautkrebs bei manchen Patientengruppen unter Biologika-Therapie nachweisen. Für diese Patientengruppen sind regelmäßige Kontrolluntersuchungen beim Arzt besonders wichtig.
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Diese Studie stellte fest, dass Kinder von Frauen mit Fruchtbarkeitsproblemen ein erhöhtes Risiko für eine juvenile idiopathische Arthritis haben. Eine eventuelle Fruchtbarkeitsbehandlung oder künstliche Befruchtung erhöhten das Risiko aber nicht.
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