Brustkrebs

Themenschwerpunkt: Brustkrebs

Viele Frauen mit Brustkrebs nehmen Nahrungsergänzungsmittel ein – doch ob diese wirklich helfen oder sogar schaden, war bisher unklar. Eine aktuelle dänische Studie untersuchte, wie sich die Einnahme bestimmter Vitamine und Mineralstoffe auf die Lebenserwartung nach einer Brustkrebsdiagnose auswirkt. Die Ergebnisse zeigen: Nicht alle Nahrungsergänzungsmittel sind gleich, und zu viel kann schädlich sein. Ein Austausch mit dem Behandlungsteam ist somit ratsam.

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Eine multizentrische, randomisierte klinische Studie mit 28 323 Teilnehmerinnen verglich ein risikobasiertes Brustkrebsscreening, inklusive genetischer Untersuchung, mit einem jährlichen Screening. Die Studie fand, dass die Screeningmethoden vergleichbar gut Tumore (Typ IIB) erkannten. Die Zahl der Entnahmen von Gewebeproben konnte allerdings nicht gesenkt werden.

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Eine Metaanalyse von 23 Studien konnte zeigen, dass mehr als die Hälfte der Menschen mit Krebs eine Chemotherapie-induzierte periphere Neuropathie entwickeln könnte. Identifizierte Risikofaktoren deuten darauf, dass ein gesunder Lebensstil mit ausgewogener Ernährung, regelmäßiger Bewegung und guter Kontrolle von Stoffwechselerkrankungen einen Beitrag zur Risikoreduktion leisten könnte. Die Autoren plädieren zudem für frühzeitiges Screening zur Verbesserung von Behandlungsergebnissen und Lebensqualität der Betroffenen.

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Dass eine gesunde Lebensweise lebensverlängernd wirken kann, ist unbestritten. Ob sich eine Umstellung auch nach einer Krebsdiagnose lohnt, untersuchte eine bevölkerungsbasierte Studie des Deutschen Krebsforschungsinstituts. Über bis zu 12 Jahre untersuchte die Studie den Einfluss verschiedener Lebensstilfaktoren auf die Gesamtsterblichkeit von Patienten, die mindestens 5 Jahre zuvor an Brust-, Darm- oder Prostatakrebs erkrankt waren.

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Die Inzidenz einiger Krebsarten hat in vielen Ländern zugenommen – und zwar sowohl bei jüngeren als auch bei älteren Erwachsenen. Besonders deutlich war der Anstieg bei Schilddrüsen- und Nierenkrebs. Zu diesem Ergebnis kamen Wissenschaftler, indem sie die Inzidenzentwicklung ausgewählter Krebserkrankungen in 42 Ländern zwischen 2003 und 2017 untersuchten.

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Viele Patientinnen mit Brustkrebs greifen zu Nahrungsergänzungsmitteln, obwohl für viele Inhaltsstoffe, sofern kein nachgewiesener Mangel besteht, keine ausreichenden wissenschaftlichen Daten vorliegen. Innerhalb einer dänischen Studie wurde daher der Zusammenhang zwischen der Einnahme unterschiedlicher Nahrungsergänzungsmittel und der Lebenserwartung bei Brustkrebs untersucht.

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Patientinnen mit Brustkrebs leiden nach der Behandlung häufig unter Übergewicht, Fatigue und Wechseljahresbeschwerden. Eine Umstellung der Ernährung fällt vielen Patientinnen in dieser Phase schwer, kann sich aber lohnen: Ein begleitetes 12-wöchiges Programm mit mediterraner Ernährung verringerte die meisten Symptome der Patientinnen signifikant.

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In der Allgemeinbevölkerung senkt das Mammographie-Screening die Brustkrebssterblichkeit um etwa 25 %. Welchen Einfluss es auf die Sterblichkeit von Brustkrebsüberlebenden hat, untersuchte nun eine dänische Studie anhand von Patientinnen, die nach Brustkrebserkrankung zum Mammographie-Screening eingeladen wurden oder in Regionen ohne Screeningprogramm für Brustkrebsüberlebende wohnten.

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Vitamin D scheint für die Entstehung und den Verlauf von Brustkrebs eine Rolle zu spielen. Auf welchen Wegen Vitamin D Brustkrebserkrankungen beeinflusst, ist aber noch nicht vollständig aufgeklärt. Ein neuer Mechanismus, der in dieser Übersichtsarbeit dargestellt wird, scheint in Veränderungen des Darm-Mikrobions und der vermehrten Bildung kurzkettiger Fettsäuren zu bestehen.

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