Themenschwerpunkt: COVID-19
Eine aktuelle Metaanalyse konnte zeigen, dass Menschen nach einer COVID-19-Erkrankung ein signifikant erhöhtes Risiko haben, an einer neu auftretenden Demenz zu erkranken. Dieser Zusammenhang betraf insbesondere ältere Menschen über 65 Jahren.
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Eine prospektive, randomisierte, Placebo-kontrollierte Studie über 4 Wochen fand mit 900 COVID-19-Patienten, dass Nicotinamid, verabreicht in einer Form, die es teils gezielt im Darm freisetzte, zu einer rascheren Erholung der körperlichen Fitness nach COVID-19 führte. Zudem modulierte der Wirkstoff in Zusammenhang mit COVID-19 stehende Veränderungen des Darmmikrobioms.
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Eine aktuelle Studie konnte zeigen, dass Menschen mit Asthma oder COPD ein erhöhtes Long-Covid-Risiko aufweisen. Besonders Asthma erhöht das Risiko für eine anhaltende Erschöpfung nach COVID-19. Die Ergebnisse deuten zudem auf einen Zusammenhang zwischen COVID-19 und chronischen Entzündungen hin.
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Eine aktuelle Studie untersuchte die Determinanten für einen neu auftretenden Diabetes nach COVID-19 (NODAC). Nach 6 Monaten wurde ein Follow-Up durchgeführt. Faktoren wie ein höherer BMI und Anzeichen für eine Insulinresistenz sagten das Fortbestehen von NODAC nach 6 Monaten voraus.
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Neue Studienergebnisse deuten auf ein erhöhtes Risiko bei Frauen hin, nach einer SARS-CoV-2-Infektion an Long COVID zu erkranken. Die Risikoerhöhung war besonders stark bei Frauen im Alter von 40 bis 55 Jahren ausgeprägt.
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Eine beobachtende Querschnittsstudie mit 100 Patienten fand, dass der Kortisolspiegel ein wichtiges Element zur Charakterisierung von Fatigue bei Long-COVID darstellt. Ob dies auch bei weiteren postviralen Fatigue-Symptomen und ME/CFS eine Rolle spielt und therapeutisch genutzt werden könnte, sollen weitere Studien ermitteln.
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Eine Infektion mit dem neuen Coronavirus und die Erkrankung COVID-19 erhöht das Risiko für kardiovaskuläre Probleme wie Bluthochdruck und Symptome wie Brustschmerz und Palpitationen signifikant, zeigte ein systematischer Review mit Metaanalyse über 37 Studien mit fast 3 Millionen Teilnehmern.
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Die Behandlung mit Nirmatrelvir-Ritonavir bei mildem oder mittelschwerem COVID-19 war sicher und wirksam bei schwangeren Frauen, fand ein systematischer Review mit Metaanalyse über 6 Studien. Nur wenige der Patientinnen mussten stationär behandelt werden. Auch die Rate typischer Komplikationen im Zusammenhang mit COVID-19 in der Schwangerschaft war gering.
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Eine brasilianische Studie untersuchte die Auswirkungen eines 8-wöchigen Pilates-Programms auf die körperliche Fitness und die Schlafqualität von Menschen mit Long-COVID. Die Pilatesgruppe erzielte im Vergleich zu eine Sport- und einer inaktiven Kontrollgruppe signifikante Verbesserungen in der 6-Minuten-Gehtestdistanz, Fatigue-Werten und Schlafqualität.
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Eine systematische Übersichtsarbeit und Netzwerk-Metaanalyse hat sich mit der Wirksamkeit von antiviralen und monoklonalen Antikörpertherapien bei COVID-19-Patienten, die mit Omikron infiziert sind, beschäftigt. Nirmatrelvir/Ritonavir und Sotrovimab waren mit einem geringeren Risiko für die Sterblichkeit und Krankenhausaufenthalte verbunden. Remdesivir verringerte das Risiko für Krankenhausaufenthalte. Molnupiravir und Bebtelovimab zeigten keine signifikanten Vorteile.
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Eine Kohortenstudie mit 58 jungen Krebspatienten in der Türkei zeigte eine Immunantwort gegen das neue Coronavirus sowohl mit mRNA- als auch mit Totimpfstoff. Die Serokonversionsrate war jedoch mit dem mRNA-Impfstoff signifikant höher. Typische Impf-Nebenwirkungen traten vergleichbar häufig mit beiden Impfstoffen und ähnlich oft zu gesunden Kindern und Jugendlichen auf.
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Ein systematischer Review mit Metaanalyse zur Sicherheit und Wirksamkeit von Camostat Mesylat zur Behandlung von COVID-19 fand keine signifikante Verbesserung des klinischen Verlaufs bei Patienten mit COVID-19 mit Camostat versus Placebo.
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Eine retrospektive, beobachtende Kohortenstudie mit 180 pädiatrischen COVID-19-Patienten in Behandlung mit Remdesivir zeigte häufig nur milde Erhöhungen der Transaminasen und nur vorübergehend erhöhte Laborwerte.
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