Themenschwerpunkt: Demenz/Alzheimer
Fazit: die Untersuchung fand, dass der Abbau der Denkleistung bei Patienten mit einer Diabeteserkrankung messbar mit höherem Kaffeekonsum abgemildert war. Dieser Zusammenhang konnte auch mit bildgebenden Verfahren im Gehirn nachgewiesen werden und machte sich besonders bei den älteren Teilnehmern bemerkbar: je mehr Kaffee sie tranken, desto größer war das Volumen der grauen Substanz im Gehirn.
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Werden Alzheimer-Patienten ausreichend und den Richtlinien entsprechend behandelt? Ziel einer neuen Studie war es, den Einsatz von Antidementiva, also von Medikamenten zur Linderung von Demenzsymptomen, bei der Alzheimerdemenz zu ermitteln. Die zentrale Frage war dabei, ob die Patienten tatsächlich gemäß wissenschaftlich fundierter Empfehlungen behandelt werden.
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Zusammenfassend unterstützen 98 Studien guter Qualität mit über 11000 Teilnehmern sportliche Übungen zur Förderung der Denkleistung im fortgeschrittenen Alter. Mindestens 52 Stunden mit wöchentlich etwa 3 Einheiten zu je einer Stunde können demnach das Gehirn anregen – unabhängig davon, ob eine Demenzerkrankung vorliegt oder nicht.
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Insgesamt fand die vergleichende Untersuchung, dass sich Patienten mit der Alzheimerdemenz in verschiedenen Aspekten von gesunden Menschen unterscheiden: sie wiegen weniger, bewegen sich weniger und ernähren sich auch eventuell ungesünder als gesunde Menschen. Da gleichzeitig häufig der Geschmackssinn bei einer Alzheimererkrankung beeinträchtigt ist, könnte zumindest die Ernährung, und damit eventuell auch die Unterschiede in BMI und Gewicht, möglicherweise verbessert werden.
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Diese schwedische Studie fand, dass neuropsychiatrische Erkrankungen wie Demenzen ein Risikofaktor für den allmählichen Verlust der Alltagsfunktionalität im Alter darstellen. Herz-Kreislauf-Erkrankungen stellten im Gegensatz dazu eher ein Problem für die Mobilität dar. Treten solche Erkrankungen aber gemeinsam auf, steigert sich der Einfluss auf die Unabhängigkeit noch weiter.
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Fazit: Auch bei langfristiger Fitness im Alter oder der sogenannten Gebrechlichkeit deutet sich das Ernährungsverhalten als ein bedeutsamer Faktor an. Entzündungsförderndes Essen kann entzündliche Prozesse, beispielsweise an den Gelenken, steigern und damit möglicherweise im Alter Bewegungsprobleme verstärken. Ein entsprechendes Muster war in dieser Studie jedoch nur bei Männern klar zu erkennen.
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Zusammenfassend fand die Studie, dass Nebenwirkungen mancher Antidementiva auch zu Krankenhausaufenthalten führen konnten. Was bedeutet dies für Betroffene? Natürlich gibt es für die Behandlung mit Antidementiva einen guten Grund: eine fortschreitende Demenzerkrankung soll so lange wie möglich verlangsamt werden. Antidementiva wie Memantin oder Rivastigmin können effektiv die Denkleistung verbessern helfen und manche der dramatischsten Symptome einer Demenzerkrankung lindern […]
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Zusammenfassend fand diese Studie, dass Training mit der Vibrationsplatte für Menschen mit milder bis moderater Demenz machbar und sicher schien. Zusätzlich zu einem bestehenden Bewegungsprogramm brachte diese Form der sportlichen Betätigung allerdings keine weiteren Verbesserungen in Mobilität, Gleichgewicht und Lebensqualität der Teilnehmer.
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Diese Untersuchung fand, dass immerhin bei jedem 4. Patienten die Diagnose nach einem spezialisierten Bildgebungsverfahren (Scan) für die Diagnose der Alzheimerdemenz geändert werden musste – meistens aufgrund eines negativen Scan-Ergebnisses. Viele dieser Patienten litten demnach nicht unter der Alzheimererkrankung und erhielten entsprechend auch anschließend eine andere Behandlung als vor dem Scan.
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Diese kleine Untersuchung zeigte, dass technologische Mittel eine gute Methode darstellen können, Menschen mit der Alzheimererkrankung zu unterstützen. Programme zur Anregung und Unterstützung selbstständiger Aktivität und zur Förderung von Bewegung können den Patienten körperlich und geistig Gutes tun. Weitere, größere Untersuchungen mit Patienten wären wünschenswert, um solche spezialisierten Fördermittel für Menschen mit der Alzheimerdemenz weiterzuentwickeln.
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Diese neue Studie legt nahe, dass die Alzheimerdemenz eventuell die Folge eines überaktiv gewordenen Abwehrsystems ist. Die Analyse der Gene in der aktuellen Studie zeigte, dass die Abwehr eventuell gegen bestimmte Herpesviren aktiviert wird. Damit eröffnen sich neue Perspektiven auf Behandlungsoptionen bei einer Alzheimerdemenz.
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Zusammenfassend fand die Übersichtsanalyse über 4 einzelne Untersuchungen und tausende Teilnehmer deutliche Hinweise darauf, dass gesättigte Fettsäuren, wie sie in tierischem Fett zu finden sind, in zu großen Mengen zu dem Risiko für eine Demenzerkrankung wie einer Alzheimererkrankung beitragen können. Die Gesamtfettmenge oder Fette mit ungesättigten Fettsäuren schienen nicht an dem erhöhten Demenzrisiko beteiligt zu sein. Damit deutet sich einmal mehr an, dass die Ernährung auch für die spätere geistige Gesundheit von Bedeutung sein kann.
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Längerfristig täglich als ergänzendes Nahrungsmittel eingenommenes Curcumin (hier als Theracurmin) kann demnach zu Verbesserungen in der Gedächtnisleistung und der Aufmerksamkeit bei älteren Menschen ohne Demenzsymptome führen. Im bildgebenden Verfahren fand die Studie zusätzlich, dass der Wirkstoff auch einer zunehmenden Ablagerung von Betaamyloid […]
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