Arzneimittelstudien

Themenschwerpunkt: Arzneimittelstudien

Eine längerfristige Behandlung mit Antidepressiva kann nach dieser Untersuchung gut neue depressive Episoden verhindern. Besonders hilft dies aber Patienten mit der Bipolaren Störung 2. Die Ergebnisse zeigen, wie schon frühere Studien auch, dass eine Phasenprophylaxe messbar die schnellen Wechsel in manische Phasen (Switch) verhindern kann. Antidepressive Behandlungen im hier üblichen Zeitrahmen sind damit auch bei Patienten der Bipolaren Störung typischerweise wirksamer als Scheinbehandlungen.

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Zusammenfassend greift nach dieser Studie Agomelatin in einen zusätzlichen Prozess ein, der wesentlich an Depressionen beteiligt ist. Der Entzündungsmarker TNF wurde in dieser Studie deutlich besser durch das Medikament Agomelatin herunterreguliert als mit dem Vergleichsmedikament Fluoxetin. Wie genau dieser stärker in die Tag-Nacht-Rhythmik eingreifende Wirkstoff entzündungshemmend wirkt, ist noch unklar.

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In dieser ersten klinischen Studie mit intranasal angewandtem Esketamin zeigte sich eine schnelle antidepressive Wirkung bei Patienten mit behandlungsresistenter Depression. Die Wirkung war dosisabhängig und langanhaltend: mit reduzierter Anwendungshäufigkeit (einmal pro zwei Wochen) konnte die antidepressive Wirkung über 2 Monate aufrechterhalten werden.

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Sogenannte postpartale Depressionen werden möglicherweise durch massive Hormonschwankungen ausgelöst. Prof. Meltzer-Brody, Direktorin des Perinatalen Psychiatrieprogramms am UNC Zentrum für affektive Störungen bei Frauen, untersuchte nun mit ihren US-amerikanischen Kollegen die Wirksamkeit von Brexanolon zur Behandlung der Wochenbettdepression.

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Spezielle Medikamente docken an den Benzodiazepinrezeptor an und können so beispielsweise auf Schlaf und Ängste im Körper einwirken. Die Mittel standen allerdings immer wieder im Verdacht, das Risiko für eine Lungenentzündung zu erhöhen. Die bevölkerungsweite Studie von Dr. Chen und Kollegen vom Klinikum der National Taiwan University untersuchte dies nun.

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Es gibt viel Spielraum zur Verbesserung antidepressiver Therapien. Sowohl die Wirksamkeit als auch die Verträglichkeit sind dabei wesentliche Knackpunkte, an denen sich neue und alte Methoden messen lassen müssen. Das neueste Antidepressivum ist Vortioxetin. Ziel der vergleichenden Übersichtsstudie von Psychologen und Psychiatern der Universität Ulm um Dr. Kösters war es nun, Vortioxetin mit Placebo oder anderen antidepressiven Medikamenten zu vergleichen, um seine Wirksamkeit und Verträglichkeit bei der Behandlung von akuten Depressionen zu überprüfen.

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Im letzten Jahrzehnt wurden in den USA drei neue Antidepressiva zugelassen: Vortioxetin, Levomilnacipran und Vilazodon. Die Wirkung dieser Medikamente wurde bereits in verschiedenen Studien untersucht, aber nicht ihre beste Dosierung. Forscher der Xi’an Jiaotong Universität im chinesischen Xi’an analysierten nun in einer Übersichtsstudie (Meta-Analyse), wie wirksam diese drei Medikamente in verschiedenen Dosierungen zur Behandlung der unipolaren Depression sind.

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Klinische Studien zu Medikamenten für gemischte Zustände waren bisher oft nur kurz und berichteten interessanterweise nur selten, ob die Mittel auch gegen die depressiven Symptome wirkten. Dr. Bowden, Experte in der Erforschung der Bipolaren Störung aus der Psychiatrieabteilung der Universität von Texas in San Antonio, USA, führte daher mit seinen Kollegen eine Studie zur Behandlung gemischter Episoden bei der Bipolaren Störung über fast ein halbes Jahr durch.

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